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Bogner will Kostenstruktur straffen

Veröffentlicht am
24.07.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Licht und Schatten: Bogner ist im Geschäftsjahr 2019/20 weiter gewachsen. Die Corona-Krise zwingt jedoch auch den Münchener Luxus- und Skimode-Hersteller zur Kostenreduzierung, vor allem auf Personalseite. Mit weiteren Spar- und Effizienmaßnahmen sowie einem Kreditprogramm will man sich stabil für die Zukunft aufstellen. Den Plänen fällt auch die Unternehmenszentrale in München zum Opfer. 

Das Münchener Unternehmen will seine Marken stabil für die Zukunft aufstellen. - BOGNER


Bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte Bogner gemeinsam mit der Unternehmensberatung EY ein Performance-Programm entwickelt, um Komplexität zu reduzieren und Bogner dauerhaft schneller, flexibler und ertragsstärker zu machen.

"Wir haben schon vor der Corona-Krise die Stellschrauben identifiziert, um das Unternehmen strukturell besser aufzustellen und den Erfolgskurs der letzten Jahre zu  verstetigen. Die Pandemie ist nicht der Auslöser für das Performance-Programm, sie hat aber dessen Dringlichkeit noch einmal erhöht", so Co-CEO Heinz Hackl

Das Programm sieht einen schrittweisen Stellenabbau vor. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen insgesamt rund 150 Arbeitsplätze wegfallen. Hiervon werden insbesondere die Verwaltung in München und die firmeneigene Logistik in Heimstetten betroffen sein. Die Logistik soll innerhalb der nächsten zwei Jahre an einen Dienstleister ausgelagert werden. 

Das Geschäftsjahr 2019/20 ist dennoch gar nicht so schlecht für die Münchener gelaufen. Der Umsatz lag bei 163 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) lag bei 2,6 Millionen Euro, nach 0,3 Millionen Euro im letzten vergleichbaren Geschäftsjahr 2017/18. Das bereinigte Ebitda konnte Bogner um 7 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017/18 auf rund 11 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 bei 53 Prozent. 

 "Das Geschäftsjahr 2019/2020 zeigt: Unsere Strategie geht auf und wir gewinnen an Fahrt. Wir wachsen auf allen Kanälen und in allen Regionen", so Hackl. "Bogner ist wirtschaftlich stabil in die Corona-Krise gegangen. Wir haben schnell und flexibel auf den Lockdown reagiert und konsequent gegengesteuert“, ergänzt CoCEO Gerrit Schneider.

Bogner befindet sich laut der Führungsspitze zudem kurz vor dem Abschluss eines Finanzierungspakets. Dieses wird neben einem Konsortialkredit auch staatliche Fördermittel der LfA Förderbank Bayern zur Deckung der Folgen der Corona-Krise beinhalten.

"Die geplante Finanzierung sichert nicht nur unsere finanzielle Stabilität für die nächsten drei Jahre, sondern ermöglicht uns auch Investitionen in wichtige Zukunftsthemen. Mit diesem Rückenwind gestalten wir jetzt das Bognervon morgen", so Schneider. 

Das Unternehmen will vor allem durch die starke Marke und attraktive Kollektionen weiter wachsen.

"Wir werden unsere Marken weiterentwickeln und noch zielgerichteter im Luxusmarkt positionieren. Dieser wächst insbesondere in Asien und den USA dynamisch", erklärt Hackl. Fortschritte im globalen Online-Geschäft will man weiter ausbauen und "weitere starke Handelspartner gewinnen". 

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