Bonprix will noch nachhaltiger produzieren

Bonprix baut seine Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit weiter aus. Die Otto-Tochter erhöht dabei u.a. die Ordermenge von "Cotton made in Africa"-Baumwolle für die Produktion ihrer Eigenmarken bpc, bpc selection, Bodyflirt, Rainbow und John Banerauf über 75 Prozent. Gleichzeitig internationalisiert das Unternehmen sein Kennzeichnungs-Label für nachhaltige Produkte. 

Das Hamburger Modeunternehmen baut den Anteil von CmiA bei seinen Eigenmarken weiter aus. - bonprix

Der Ausbau nachhaltiger Produkte ist eine Säule der CR-Strategie von Bonprix, die im September letzten Jahres vorgestellt wurde und die den Ausbau der partnerschaftlichen Nachhaltigkeitsprozesse entlang der gesamten Lieferkette beinhaltet.

Für die Kundinnen sind die entsprechenden Artikel im Webshop durch das Label "Nachhaltiges Produkt" bzw. "Sustainable Product" gekennzeichnet, das jetzt in 14 weiteren Ländern eingeführt wird.

So sollen nachhaltig produzierte Produkte auf einen Blick erkennbar sein. Zu den entsprechenden Materialien gehören Bio-Baumwolle (GOTS- oder OCS-zertifiziert), recycelte Materialien (GRS-zertifiziert) wie beispielsweise recycelte Baumwolle oder recycelter Polyester oder auch Tencel und FSC-zertifiziertes Holz und Cotton made in Africa (CmiA).

Begleitet wird die internationale Einführung des Kennzeichnungslabels durch kommunikative Maßnahmen, die ab dem 5. April das CR-Engagement von Bonprix stärker in den Fokus rücken sollen.

So erfahren Kundinnen in den Online-Shops aktuell mehr über nachhaltige Materialien und Prozesse. Im Produktionsland Uganda wurde eigens ein Video in unterschiedlichen Versionen und mehreren Sprachen produziert.

Unter dem Titel "How we make: Mit einem T-Shirt ein Lächeln schenken" gibt es Einblicke in die Produktionskette eines T-Shirts mit dem CmiA-Label. Die Filme werden sowohl in den Onine-Shops als auch auf den Social Media-Kanälen zum Einsatz kommen.

Der Anteil an CmiA-Baumwolle an der insgesamt nachgefragten Menge Baumwolle lag bei Bonprix 2017 über der eigenen Zielsetzung bereits bei 76 Prozent, heißt es aus Hamburg. Dies entspreche rund 47 Millionen Teilen und etwas mehr als 14.500 Tonnen Baumwolle.

Neben Mode bietet Bonprix zudem ein Sortiment an umweltfreundlich produzierten Home&Living-Artikeln an. In 2017 hatte Bonprix 550 Möbelartikel aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Angebot. Bei insgesamt 650 Möbelartikeln macht das bereits jetzt einen Anteil von 85 Prozent aus.

"Unsere Kundinnen interessieren sich zunehmend dafür, was hinter der Marke und der Mode steht. Deswegen haben wir uns ganz bewusst entschieden, nachhaltige Produkte prominenter in unseren Webshops und in der Kundenkommunikation auszuloben und werden das Engagement weiter ausbauen", erklärt Rien Jansen, als Geschäftsführer Einkauf, Marketing und Retail verantwortlich für die CR-Strategie. 

Weitere Schwerpunkte der CR-Strategie liegen im Bereich Prozesse und Partnerschaften.

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