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Boohoo liefert trotz Margendruck spektakuläres Wachstum

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
15.01.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Die Quartalsveröffentlichungen von Boohoo sind stets interessant, und sei es nur, um zu ergründen, ob das branchenführende Wachstum weiterhin im selben atemberaubenden Tempo voranschreitet. Aktuell wird die wirtschaftliche Leistung des Unternehmens mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, übernahm Boohoo doch die Label Karen Millen und Coast, die sich stark vom bestehenden Portfolio des Konzerns (Boohoo, PrettyLittleThing, Nasty Gal und MissPap) unterscheiden.


Boohoo


In den am Dienstag veröffentlichten Quartalsergebnissen schwieg das Unternehmen jedoch weitgehend über die Leistung der neuerworbenen Marken. Boohoo ließ lediglich verlauten, dass von September bis Ende Dezember bei "allen Marken in allen Regionen ein starkes Wachstum" verzeichnet worden sei.

Der Konzernumsatz stieg im Berichtsquartal sowohl auf ausgewiesener als auch auf währungsbereinigter Basis um 44 Prozent auf GBP 473,7 Millionen (EUR 553,5 Mio.). Nach Regionen aufgeschlüsselt ergab sich in Großbritannien mit GBP 255,8 Millionen (EUR 298,9 Mio.) ein Plus von 42 Prozent und in Resteuropa ein Anstieg um 57 Prozent auf GBP 69,6 Millionen (EUR 81,3 Mio.). In den USA verbesserte sich der Umsatz ebenfalls um 57 Prozent auf GBP 110,6 Millionen (EUR 129,2 Mio.). In den verbleibenden Regionen erzielte der Konzern einen Anstieg um 13 Prozent auf GBP 37,7 Millionen (EUR 44,1 Mio.).

Insgesamt lag der Anstieg prozentual auf derselben Höhe wie im laufenden Geschäftsjahr (von März bis Ende Dezember), in diesen zehn Monaten kletterte der Umsatz auf GBP 1,038 Milliarden (EUR 1,213 Mrd.). Regional entstanden jedoch einige Unterschiede. Im laufenden Geschäftsjahr konnte der Umsatz in Großbritannien 'nur' um 38 Prozent ausgebaut werden, wo in Resteuropa eine Progression um satte 64 Prozent verzeichnet wurde. Die Zunahme in den USA belief sich auf 60 Prozent, in den verbleibenden Regionen der Welt auf 19 Prozent.

Die "Betriebsleistung in beiden Lagern" sei "hervorragend" gewesen und die "Eingliederung und der Relaunch von MissPap, Karen Millen und Coast in unserer Multimarken-Plattform" sei erfolgreich verlaufen.

Getrübt wurde der Bericht lediglich durch die um 70 Basispunkte auf 53,5 Prozent gesunkene Bruttomarge. Möglicherweise ist dieser Rückgang eine Folge des gegen Jahresende gestiegenen Preisdrucks in der Modebranche. Doch abgesehen von den gesunkenen Margen erscheinen die beeindruckenden Quartalsergebnisse des Konzerns absolut makellos.

Nach Marken aufgeschlüsselt erzielte Boohoo mit GBP 232,6 Millionen (EUR 271,8 Mio.) 42 Prozent mehr Umsatz als in der Vergleichsperiode, im laufenden Geschäftsjahr ergab sich damit insgesamt ein Umsatz von GBP 513,7 Millionen (EUR 600,2 Mio.) (+38 Prozent). Die Bruttomarge für den Berichtszeitraum sank um 20 Basispunkte auf 52 Prozent.

PrettyLittleThing verbesserte den Umsatz um 32 Prozent auf GBP 190,8 Millionen (EUR 222,9 Mio.), seit Jahresbeginn ergab sich mit einem Umsatz von GBP 428,4 Millionen (EUR 500,5 Mio.) ein Plus von 37 Prozent. Die Bruttomarge schrumpfte um 130 Basispunkte auf 55,1 Prozent.

Bei Nasty Gal nahm der Umsatz um ganze 102 Prozent auf GBP 41,5 Millionen (EUR 48,5 Mio.) zu, in den 10 Monaten seit Beginn des Geschäftsjahrs stieg er gar um 123 Prozent auf GBP 85,3 Millionen (EUR 99,7 Mio.). Die Quartalsmarge sank um nur 10 Basispunkte auf 54,3 Prozent.

Leider wurden keine detaillierten Angaben zur Leistung von Karen Millen, Coast oder MissPap veröffentlicht. Um die Entwicklung dieser Marken zu verfolgen, müssen wir uns also noch ein paar Monate gedulden. CEO John Lyttle sagte lediglich, dass die "neuerworbenen Marken vielversprechend reagieren und verschiedene Zielmärkte für den Konzern eröffnen. Diese stehen im Einklang mit unserer Strategie, unsere Multimarken-Plattform zu entwickeln".

Das Unternehmen rechnet für das laufende Geschäftsjahr (Stichtag: Ende Februar 2020) mit einem Umsatzwachstum von 40 bis 42 Prozent, ursprünglich lag die Prognose bei 33 bis 38 Prozent. Ungeachtet des Margendrucks geht Boohoo von einer bereinigten EBITDA-Marge von 10 bis 10,2 Prozent aus (zuvor: 10 Prozent). Die weiteren Prognosen für das Geschäftsjahr und die mittelfristigen Ergebnisziele mit einem Jahreswachstum von 25 Prozent, bzw. einer EBITDA-Marge von 10 Prozent, bleiben unverändert.

John Lyttle war den Ergebnissen entsprechend optimistisch und erklärte, er sei "hocherfreut, zu berichten, dass der Konzern in den letzten vier Monaten des Jahres 2019 Rekordwerte erzielte. Alle unsere Marken haben sich außerordentlich gut entwickelt und gute Marktanteilsgewinne erzielt. Unsere etablierten Marken hatten einen hohen operativen Leverage und wir werden weiterhin in unsere bestehenden und neuerworbenen Marken investieren".

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