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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
08.12.2014
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Bread & Butter: Absage wahrscheinlich

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
08.12.2014



Die Bread & Butter hat seit einigen Saisons geschwächelt
Die Luft ist eng, obwohl Platz genug da wäre. Nachdem seit Donnerstag früh gerätselt wurde, ob die Bread & Butter nun stattfinden wird oder nicht, spielt Messechef Karl-Heinz Müller den Ball an seine verbliebenen Aussteller ab. In einem Schreiben teilte er mit, dass er es ihnen überlassen werde, ob die Messe im Januar stattfindet oder nicht.

Den schwarzen Peter schiebt Müller anderen zu

In dem Brief heißt es, dass nach der jüngsten Berichterstattung in der Fachpresse weitere Aussteller ihre Zusage storniert hätten, und nun „nur noch eine kleine Anzahl von Ausstellern“ übrig sei. Daher überlasse er es nun diesen Marken, „ein anderes Event zu buchen, um zum Saisonstart keine Einbußen zu erleiden“, oder die Buchung trotz der aktuellen Unwägbarkeiten asap zu bestätigen. Aktuell sei „nicht vorhersehbar“, wie viele Aussteller letztlich an der Tradeshow teilnehmen werden.
Der Schritt, den Müller mit diesem Schreiben geht, ist konsequent, zeigt aber auch, dass damalige Visionär kapituliert und das Schicksal seines Lebenswerks (zumindest für diese eine Saison, vielleicht aber auch für immer) passiv anderen überlässt. Für die verbleibenden Aussteller bedeutet die Ansage, dass sie sich entweder mit wohl deutlich weniger als den vor einer Woche kommunizierten rund 200 Ausstellern auf dem Flughafen Tempelhof tummeln können, oder mit etwas Glück und Connections innerhalb von wenigen Tagen einen Platz bei den anderen Berliner Messen ergattern - falls Berlin überhaupt noch interessant genug ist. Schuhhersteller könnten sich vielleicht doch für die GDS in Düsseldorf erwärmen und ihre Ambitionen dorthin fokussieren. Andere Marken könnten vielleicht außerhalb Deutschlands nach einer neuen Leitveranstaltung schauen. Bereits im Sommer hatte Kopenhagen klar gemacht, dass man bereit sei, die Funktion von Berlin im kommerziellen und hochwertigen Urbanwear-Bereich zu übernehmen. Doch nicht überall ist man glücklich über die Not der Berliner Messe. Raffaello Napoleone, CEO der Pitti Immagine, erklärte jüngst im italienischen fashionmagazine: "Wenn eine Show, die so wichtig ist, wie die Bread & Butter, eine Krise hat, ist das nie gut für den Markt: Es ist vielmehr ein Symptom dafür, wie komplex Mode in Europa geworden ist." Er ergänzt, dass gerade in so einer Zeit Verlässlichkeit extrem wichtig sei - eine Eigenschaft mit der der unberechenbare Müller in den letzten Saison nicht punkten konnte.

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