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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
04.12.2014
Lesedauer
3 Minuten
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Bread & Butter schweigt zum Ende

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
04.12.2014



War es im Sommer schon das letzte Mal? Gerüchteweise soll die Bread & Butter im Januar gar nicht stattfinden
Anders als noch Anfang der Woche berichtet, wird die Bread & Butter im Januar nicht nur nicht in deutlich verkleinerter Runde sondern überhaupt nicht stattfinden. Das berichtete zumindest heute Vormittag die „Sportswear International“ und berief sich dabei auf zwei ungenannte Aussteller. Auch Schuhkurier hatte das Gerücht als Headline und beruft sich dabei u.a. auf Nudie Jeans, eine der Marken, die Karl-Heinz Müller bis zum Schluss die Treue hielt und nun „eher traurig als verärgert“ über das Aus der Messe sei.
Auf Nachfrage bei der Bread & Butter hieß es, dass man sich zu den Gerüchten „in Kürze äußern“ werde. Auch bei den Sales Managern wird dicht gehalten. Christoph Berger, Manager der Urban Superior Halls, sagte, dass es an Karl-Heinz Müller liege, das Gerücht zu kommentieren.
Die Bread & Butter hatte in den letzten Saisons immer mehr mit Ausstellerschwund zu kämpfen. Der Aussteller-Aderlass war zum einen dem Strukturwandel der Branche sowie der wachsenden Messelandschaft Berlins geschuldet, größtenteils aber auch Müllers unglücklicher und von vielen als zu überheblich wahrgenommenen Kommunikation. Erst blieben die großen Denim-Marken wie Diesel, Miss Sixty, Replay, Levi's und zuletzt auch Pepe oder G-Star aus, weil sie sich entweder selbst sanieren mussten oder ihr Geld lieber in den Aufbau eigener Läden stecken wollten statt dem kriselnden Wholesale-Markt mit Standburgen zu imponieren. Dann gab es blaue Briefe, mit denen Müller zu kommerzielle Aussteller auslud, die dann auf der Panorama ein neues Zuhause fanden. Es folgte eine rege Diskussion um Publikumstage, gefolgt von der Ankündigung im Winter nach Barcelona zu gehen - beide Ankündigungen wurden nur mit ausgewählten Aussteller im Vorfeld besprochen und nach enormer Kritik wieder zurückgenommen.
Die „Barcelona-Ente“ dürfte der Genickbruch für die Messe gewesen sein. Viele Aussteller fragten noch im Sommer bei den anderen Berliner Messen an, um im Januar in Berlin trotzdem Präsenz zeigen zu können. Das Ausstellerportfolio schrumpfte auf 200 Marken. Viele Hersteller hatten - wie der Berliner sagen würde - die „Schnauze voll“ von Ankündigungen, die nicht abgestimmt wurden, und Versprechungen, die nicht gehalten wurden. Hinter vorgehaltener Hand klagten nicht wenige große Aussteller darüber, dass ihr Return on Invest für einen nicht gerade günstigen Quadratmeter auf der Bread & Butter deutlich unter den Erwartungen lag. Das Entscheidungshickhack machte es vielen daher umso leichter zu gehen - auch wenn Müller für viele immer noch der „Steve Jobs der deutschen Mode-Branche“ ist. Letztlich wurde der visionäre Held Opfer seines eigenen Erfolgs, denn es war nicht möglich die schillernden und partylastigen Messetage immer aufs Neue zu toppen, wenn die Budgets immer schmaler wurden.
Aber die Zeiten verändern sich und so auch die Berliner Messelandschaft. Ob die Bread & Butter jetzt stattfindet oder nicht - die Party dürfte in diesem Jahr auf jeden Fall ausfallen, denn zu feiern gibt es so oder so nichts. Der Verlust, egal wie er jetzt ausfallen wird, schmerzt Berlin, Deutschland, die Branche...

Foto: Bread & Butter

© Fabeau All rights reserved.

Tags :
Denim
Messen