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Werbung

Bread & Butter: Sommerausgabe steht

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
today 22.04.2015
Lesedauer
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Vielleicht sieht es in ein paar Saisons wieder so aus in Tempelhof
Die Bread & Butter hatte letzten Freitag eingeladen: Rund 40 potentielle Aussteller kam in den Business Club von Tempelhof und es kam zu einem „sehr engagierten und sachlichen Meinungsaustausch“. Das wichtigste Fazit: Die Messe findet „definitiv“ wie geplant im Juli in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt.
Bereits 120 Aussteller hatten das Angebot des „Early Bird Tickets“ angenommen. Auf die anderen Aussteller wartet Messechef Karl-Heinz Müller noch: „Aufgrund der Unsicherheit rund um Bread & Butter bzw. Berlin haben sich viele Marken und Label bzw. Agenturen noch nicht festgelegt. Unser Team ist intakt und motiviert. Wir wollen es wissen. Der Fokus liegt jetzt auf der Überzeugungsarbeit gegenüber unseren langjährigen Stammausstellern bzw. auf der Akquise weiterer Wunschaussteller“, so der Messechef. Um weitere Aussteller zu gewinnen, soll die Pressearbeit deutlich intensiviert werden. „Die Welt muss wissen, dass wir wiederkommen.“
Für Müller gibt es zu Berlin als Standort für Modern Urban Lifestyle keine Alternative: „Alle brauchen nach wie vor eine starke, bedeutende Plattform, national wie international, gerade aufgrund der extrem schnellen Entwicklungen im Markt. Eine weitere Zersplitterung der Berliner Messelandschaft muss aufhören. Die Einkäufer müssen wissen, was sie wo erwartet. Der Messestandort Berlin darf nicht weiter gefährdet werden.“


Überzeugungstäter Karl-Heinz Müller: Berlin ist alternativlos

Sicher bis 2019, vielleicht auch länger

Konkret geplant ist heute, dass die Hangars 5, 6 und 7 bespielt werden. Der Fokus liegt wie gehabt auf Denim, Street- und Urbanwear. Aussteller brauchen sich nicht um ihre Zahlungen sorgen, denn Veranstalter der Sommerausgabe ist eine eigens neu gegründete Firma und Zahlungen gehen auf ein Treuhandkonto. Insolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff bekräftigte, dass keiner Angst um sein Geld haben muss: „Auf Wunsch kann das jeder von Ihnen schriftlich von mir haben! Das Unternehmen wird saniert und wird in absehbarer Zeit aus der Insolvenz herausgeführt.“ Er wies auch darauf hin, dass die Bread & Butter noch eine lange Zukunft in Berlin vor sich habe. Der Mietvertrag für das Gelände läuft bis 2019, mit Option für weitere 10 Jahre - vorausgesetzt die Stadt und die Veranstalter wollen dies. Auch der Vermieter wünscht sich ein Fortbestehen der Messe.

Ein neues Bild für Einzelhandel

Gleichzeitig gab es weitere Infos zum Konzept: In den Hallen wird es keine Konzeption und keine Sortierung nach Clustern geben. Damit trage man der aktuellen Entwicklung im Einzelhandel Rechnung: „Der Einkäufer muss ein neues Bild vorfinden, muss auf Entdeckungsreise gehen können.“ Unterstützt wird dies mit STARTUP, dem neuen Bereich für junge Lifestyle-Firmen, die ihre Ideen dem Publikum vorstellen können. Eintritt erhalten nur Professionals, wobei der Zugang der Fachbesucher erleichtert wird. Wer ein Ticket für eine der anderen Messen hat, kommt rein. Blogger, Medienvertreter und Branchenvertreter aus anderen peripheren Bereichen, wie PR Agenturen, Vertreter der textilen Vorstufe, RE-Agenten, Ladenbauer etc. sind ausdrücklich willkommen. „Das 500 Euro-Ticket ist vom Tisch“. Auch die Termine für 2016 stehen schon: 19. bis 21. Januar und 5. bis 7. Juli. Alle Termine sollen frühzeitig mit den Ausstellern abgestimmt werden. „Alleingänge wird es nicht mehr geben“, gelobt Müller.

Vertrauensaufbau ist harte Arbeit

Ob das Messe-Kick-Off Wirkung zeigt, wird sich zeigen. Die anderen großen Berliner Messehersteller stehen den Aktivitäten der Bread & Butter gelassen entgegen. Bei vielen großen Ausstellern muss mehr geschehen, damit sie wieder nach Tempelhof zurückkehren. „Günstige Quadratmeter-Preise und viele Versprechungen können die Unsicherheit bei den Ausstellern nicht wirklich nehmen. Aufgrund der großen Investments, die so ein Messeauftritt mit sich bringt, gehen viele auf Nummer sicher und buchen bei den anderen Messen, die sich in der Vergangenheit durch mehr Zuverlässigkeit ausgezeichnet haben“, sagte ein Berliner Insider. So sehen es offenbar auch einige Aussteller: Ein größerer Multibrand-Aussteller aus Dänemark soll laut eigener Aussage nicht zur Bread & Butter zurückkehren wollen - und dürfte damit nicht allein dastehen.
Bleibt zu hoffen, dass die Bread & Butter einen langen Atem mitbringt, um das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen - zum Wohle des Standortes.

© Fabeau All rights reserved.

Tags :
Denim
Messen