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Burberry: Establishment trifft auf Street

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
today 18.02.2019
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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Riccardo Tisci nahm sein Publikum für seine zweite Burberry-Show mit unter die Tate Modern entlang der Themse, während er weiter in die britische Kultur eintauchte, um sich inspirieren zu lassen.

Burberry - Herbst/Winter 2019 - Womenswear - London - © PixelFormula


Das Ergebnis war eine starke Co-ed-Kollektion, die Streetwear mit bürgerliche Rafinesse mischte, während sich der Designer mit der Identität von Burberry auseinandersetzte. Dabei verwies der 44-jährige Tisci auf das London seiner Jugend, als er noch ein Teenager war und am Central St. Martins Fashion College studierte.
 
Wie im England seiner Jugend gibt es immer noch eine starke Klassenstruktur, die sich auch in dieser Kollektion widerspiegelt, die zu Beginn viele Streetwear-Looks zeigte, von denen einige auf die Club-Ära des London der 90er Jahre zurückgehen.

Die Show begann mit sehr grafischen Cluboutfits, darunter ein schwarz-weißer Ledermantel mit der Hauptsitzadresse der Marke an der Horseferry Road in Großbuchstaben oder eine Jogginghose mit übergroßen vertikalen Streifen. Besondere Beachtung erfuhr ebenfalls eine schwarze Lederjacke mit einem riesigen Umhang mit Union Jack.
 
"In den 90er Jahren gab es viele Raves. Wir mochten Techno, große Jacken und Jogginghosen. Ich hatte großes Glück, dass ich damals hier war. Zur Zeit von Leigh Bowery, Minty, Boy George und Björk", erklärte Riccardo im Backstage-Bereich.

Burberry - Herbst/Winter 2019 - Womenswear - London - © PixelFormula


In der ersten Hälfte der Show vervollständigten Stiefeletten mit Galoschen die Outfits. Und Tisci spielte mit dem charakteristischen Karomuster der Marke, darunter ein überdimensionaler Trenchcoat mit Sturmklappen, der mit einem roten Schriftzug versehen war. Bemerkenswert auch eine schöne Herren-Daunenjacke aus Patchwork in einer Mischung aus Beige, Gelb und Rot. Auch sportliche Akzente und das emblematische neue TB-Logo waren zu sehen, wie auf dem T-Shirt, das Riccardo Tisci bei seinem abschließenden Gruß trug.
 
Wie bereits bei Givenchy deutlich wurde, hat Riccardo Tisci eine Vorliebe für aufwändige Frisuren. Die Haare mehrerer Models erinnerten an Kriegsschmuck, darunter auch Gigi Hadid mit einem toughen Look. Dies änderte sich jedoch im zweiten Teil der Kolletkion, als Tisci seine Damen mit Chignons auf den Laufsteg schickte. Der Soundtrack stammte von M.I.A., vor der Show jedoch sorgte der DJ mit Tracks von Cream für eine nostalgische Stimmung.
 
Für diese lange und aufwändige Kollektion konzentrierte sich Riccardo Tisci auf das Konzept der Dekonstruktion mit geschnittenen und geflickten Trenchcoats bis hin zu Stücken aus Seide mit Tierprints. Wie bei seinem überlangen Debüt im September war Tiscis Lieblingsfarbe weiterhin Beige und fand unter anderem Verwendung in einigen schön drapierten Cocktail- und Abendkleidern.

Burberry - Herbst/Winter 2019 - Womenswear - London - © PixelFormula


Das Publikum war in zwei Hälften geteilt: Gold und Silber. "Das eine war das Establishment und das andere mehr Street", lachte er.
 
Goldgäste genossen ein großes Mahagoni-Auditorium mit luxuriösen Sesseln und einem geraden Laufsteg; die Silbergäste saßen auf Blöcken mit einem sich schlängelnden Lausteg in einer mit Stahlträgern verkleideten Kulisse. Hunderte von Jugendlichen kletterten dort hinauf, um die Show zu verfolgen. Aber offen gesagt, hat die Idee, sie alle am Ende der Show minutenlang gemeinsam klatschen zu lassen, niemanden wirklich überzeugt. Nennen wir es das modische Äquivalent zur Lachspur.

"Sie verkörpern die Freiheit! Die Kinder haben nicht mehr die Macht, die sie vor 20 Jahren hatten, als ich in London ankam. Damals gab die Gesellschaft jungen Menschen mehr Möglichkeiten, sich auszudrücken. Ich möchte sie einbeziehen und nicht ausschließen. Alle sind willkommen", sagte Riccardo Tisci hinter der Bühne. "Das ist die Geschichte, die ich mit Burberry schreiben möchte", schließt er. Einige der Teile werden bereits im nächsten Monat verfügbar sein. Mit dem Eintritt des neuen CEO Marco Gobbetti, ebenfalls Italiener, entschied sich das Modehaus, monatliche Markteinführungen zu starten.

Designer Riccardo Tisci posiert mit Models nach der Burberry Herbst/Winter 2019 Runway Show in London.

 
Die neueste Title-Minitasche war sogar kurz nach der Show erhältlich, exklusiv für 24 Stunden auf Instagram, WeChat, Line und KakaoTalk.
 
Bei Burberry sind die Dinge definitiv in Bewegung.

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