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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
14.11.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Burberry plant nach gutem Halbjahr bahnbrechenden Social Retail-Deal mit Tencent

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
14.11.2019

Bei der Präsentation der Halbjahresergebnisse zeigte sich Burberry "zufrieden" über die gute Aufnahme der von Riccardo Tisci entworfenen Kollektionen, über die allgemeine Stärkung der Marke und über die mit der Transformationsstrategie erzielten Fortschritte.


Burberry - Frühjahr/Sommer2020- Womenswear - Londres - © PixelFormula


Doch das Unternehmen hatte weitere spannende Neuigkeiten zu verkünden. Burberry berichtete von einer exklusiven Zusammenarbeit zur Entwicklung des Social Retail-Konzepts in China mit Tencent. Das Unternehmen werde "Wegbereiter eines Konzepts sein, in dem Soziale Medien und Einzelhandel zusammenfließen, um digitale und physische Räume zu schaffen, in denen engagierte Communities interagieren, teilen und einkaufen können". Burberry will im kommenden Jahr einen solchen Social Retail-Store im chinesischen Shenzhen eröffnen. Gestützt auf die Tencent-Technologie soll dieser "einzigartige Erfahrungen ermöglichen, die die sozialen und Online-Welten von Luxuskunden mit ihrer physischen Umgebung zusammenbringen".

CEO Marco Gobbetti erklärte: “Soziale Medien sind zu einem immens wichtigen Bestandteil der Einkaufserfahrung von Luxuskunden geworden, besonders in der Inspirationsphase. Der Einzelhandel muss damit Schritt halten. Wir wollten die Verbindungen zwischen diesen Berührungspunkten erforschen, und durch die Zusammenlegung der sozialen Medien mit der physischen Laden-Einkaufserfahrung untersuchen, wie Luxuskunden mit Marken interagieren. China bot sich als Startpunkt an, da es sich um einen der führenden Innovations- und Technologie-Hubs der Welt handelt. Chinesische Kunden sind darüber hinaus auf den sozialen Medien am stärksten präsent".

DIE ZAHLEN

In den 26 Wochen des ersten Halbjahrs (Stichtag: Ende September) stieg der Umsatz von Burberry um 5 Prozent auf GBP 1,281 Milliarden (EUR 1,496 Mrd.), bzw. bei konstanten Wechselkursen um 3 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 5 Prozent auf GBP 203 Millionen (EUR 237 Mio.). Der Betriebsgewinn stieg auf vergleichbarer Basis um 8 Prozent auf GBP 202 Millionen (EUR 236 Mio.), bzw. 17 Prozent, getragen durch die Wechselkursrate und IFRS 16. Der Vorsteuergewinn kletterte um 11 Prozentpunkte auf GBP 193 Millionen (EUR 225 Mio.), bzw. auf vergleichbarer Basis um 9 Prozent.

Das flächenbereinigte Einzelhandels-Umsatzwachstum belief sich auf 4 Prozent, im Großhandel ergab sich jedoch bei konstanten Wechselkursen ein Minus von 2 Prozent. Dies ist auf die in diesem Gebiet eingeführten Änderungen zurückzuführen. Das Unternehmen verzeichnete ein zweistelliges Wachstum in weiteren Luxuskategorien, das durch Ladenschließungen im Nicht-Luxus-Bereich überlagert wurde.

Insgesamt schnitt das Unternehmen im ersten Halbjahr in so gut wie allen Regionen gut ab. Im Raum Asien Pazifik stieg der Umsatz im mittleren einstelligen Bereich, während in Festlandchina ein Zuwachs im mittleren Zehnprozentbereich verzeichnet wurde. In Korea ergab sich ein Plus im hohen und in Japan im mittleren einstelligen Bereich. Hongkong sackte aufgrund der anhaltenden Proteste jedoch um einen zweistelligen Prozentsatz ein.

EMEIA wuchs im mittleren einstelligen Bereich und sogar die schwierige Marktlage in Großbritannien ergab einen Anstieg im hohen einstelligen Bereich. Kontinentaleuropa wies einen Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich aus. In der Region Nahost kehrte das Unternehmen "im zweiten Quartal auf den Wachstumspfad zurück, doch unter dem Strich fiel das Ergebnis im ersten Halbjahr negativ aus".

In der Region Nord- und Südamerika verbesserte sich das Ergebnis im unteren einstelligen Bereich, in den USA ergab sich eine analoge Entwicklung "mit einer konsistenten Leistung über die beiden Quartale hinweg, während in Kanada und Brasilien im zweiten Quartal ein Aufwind zu verzeichnen war".

KOLLEKTIONEN VON RICCARDO TISCI

Eine positive Dynamik ergab sich auch durch die Kollektionen von Riccardo Tisci, die laut Burberry ein gesundes zweistelliges Wachstum brachten. Das Einzelhandelsangebot in den Läden besteht nun zu ca. 70 Prozent aus den neuen Tisci-Produkten.

Im Berichtszeitraum legte die Menswear im doppelten Prozentbereich zu und die Womenswear verbesserte sich mit Werten im hohen einstelligen Bereich. "Die Förderung von ganzen Outfits kurbelte den Absatz bei Oberteilen, Hosen und Röcken an". Bei den Accessoires war die Dynamik "weniger stark, verbesserte sich jedoch über den Berichtszeitraum hinweg deutlich. Die Kunden reagierten positiv auf die neu eingeführten Taschenmodelle".



Burberry - Herbst/Winter 2019 - Womenswear - Londres - © PixelFormula


Und was bringt die Zukunft? Das Unternehmen zeigt sich erfreut über den Anklang, den die SS20-Kollektion fand. Die Medienreichweite verbesserte sich im Jahresvergleich um über 50 Prozent, die Reichweite auf Instagram verdoppelte sich und die Show war eines der Top-Fünf-Themen auf Twitter.

Burberry erklärte, auch die Markendynamik stehe im Herzen der Entwicklung. Der Social-First-Ansatz erweiterte die Reichweite, die Engagement Rate und die Anzahl Follower auf Instagram und WeChat im zweistelligen Prozentbereich.

Auch an der Ladenfront scheint das Unternehmen zufrieden zu sein. Im Einzelhandel verfügt die Marke in jeder wichtigen Stadt weltweit über mindestens einen "kreativ übereinstimmenden" Store. Insgesamt wurden wie geplant 15 nicht-strategische Läden geschlossen.

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