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Burberrys tragbarer Raj & Roll

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
17.02.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Britisch-Indien traf in Riccardo Tiscis neuester Modenschau für das Haus Burberry auf Rock'n'Roll-Einflüsse. Das Ergebnis war eine meisterhafte und raffinierte Kollektion, voll von höchst tragbaren Stücken.


Burberry - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - London - Instagram: @burberry

 
Es war wahrscheinlich die beste Inszenierung der Londoner Modewoche: Für seine Laufsteg-Show baute Riccardo Tisci einen riesigen Runway aus einem Mosaik aus verspiegelten Fliesen, der 100 Meter unter der beeindruckenden Glasdecke des Olympia Exhibition Centre im Zentrum Londons verlief. In der Mitte, mit Blick auf die 1.000 Gäste der Show, spielten die Labèque-Schwestern auf zwei Steinway-Pianos, die sich auf beiden Seiten des Laufstegs gegenüberstanden.

Der italienische Designer eröffnete die Show, indem er sich auf das emblematischste Stück von Burberry konzentrierte: den Trenchcoat, der für diesen Anlass in mehreren Variationen zu sehen war. Manchmal aus ausgefranstem weißem Leinen gefertigt und mit Ärmeln aus Kunstpelz bestückt, erinnerte dieses grundlegend britische Kleidungsstück teilweise an einen Superheldenumhang, der mit gepolsterten Ledereinsätzen verstärkt wurde, während die untere Hälfte durch Einsätze aus durchscheinender Seide ersetzt wurde.

In dieser gemischten Modenschau griff Riccardo Tisci zudem das klassische Karo des Londoner Hauses auf: für die Herren gab es beige Sportswear-Westen, Dufflecoats und Hemden – alle aus dem ikonischen karierten Stoff. Oder dieses erstaunliche, dreigemusterte Hemd, das aus drei vertikalen Bahnen besteht, jede mit einem eigenen Kragen. Die auffälligste Kreation mit Schottenkaro war jedoch ein fabelhafter dreiteiliger Anzug, getragen von Topmodel Joan Smalls, kombiniert wurde dieser zu einer engen Hose, einer kleinen Weste und einer schmal geschnittenen Jacke.

Seine Inspiration? "Indien, wo ich eine wunderbare Zeit hatte, und der Bezirk Bethnal Green, in dem ich als Student in London lebte", antwortet er, nachdem er von Cate Blanchett und Naomi Campbell beglückwünscht wurde. "Du bist ein Genie!", rief Cate Blanchett, die in einen schwarzen Umhang aus Riccardo Tiscis erster Kollektion für Burberry gekleidet war.

Der indische Einfluss war weit verbreitet: auf Mänteln, Anzügen und Kleidern, die mit Organza-Besatz oder goldenen Kragen verziert waren, aber vor allem in diesen spektakulären Kombinationen aus Madras-Karos – auf Hemden, langen Kleidern, BH-Tops, Röcken und Cocktailkleidern, deren Teile oft mit Metallketten zusammengefügt wurden.

Die beiden Pianistinnen bestimmten das Tempo der Show und spielten eingängige Stücke von Phunkjump & Camille Jones oder Butch.


Burberry - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - London - Instagram: @burberry

 
Der italienische Designer gestattete sich sogar einen Ausflug in den britischen Sport par excellence – Rugby – mit mehreren Versionen des gestreiften Trikots, das als Pullover, Kleid oder übergroßes Top erschien, bevor er einige denkwürdige schwarze Trikots für den Abend präsentierte. Den Höhepunkt der Show hob er sich für das Finale auf: ein vollständig mit silbernen Pailletten besticktes Kleid, das der Frau eines zeitgenössischen Maharadschas würdig wäre.

Alles in allem hat Riccardo Tisci vielleicht noch nicht den Gipfel der Kreativität erreicht, den er an der Spitze seines ehemaligen Ateliers bei Givenchy gezeigt hat. Aber die Modenschau war voll von begehrenswerter Kleidung – was das Geschäft bei Großbritanniens einziger echter Mega-Luxusmarke am Laufen halten sollte. Es besteht kein Zweifel, Riccardo Tisci hat seinen Rhythmus bei Burberry gefunden.

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