CIFF rückt zusammen



CIFF zeigt sich im August 2015 konzentrierter, aber vielfältiger
Diesen Sommer ist wieder einiges anders in Kopenhagen. Nach der Premiere der neuen Messe Revolver hatte die jüngst angekündigt, künftig zur noch ein Venue im sog. Meatpacking District abzuhalten, dort aber ihr gesamtes Portfolio zu bündeln.
Einen ganz ähnlichen Schritt geht nun auch die alteingesessene Copenhagen International Fashion Fair, kurz CIFF. Die Messe hatte neben ihrem Kernkonzept die Satellitenveranstaltungen CIFF Kids und im Januar 2015 erstmals CIFF Raven etabliert. Geplant war eigentlich die beiden Veranstaltungen stärker unabhängig von der Hauptmesse, angepasst an die jeweiligen Kalender der Teilbranchen, zu etablieren. Doch nun wird zurückgerudert.

CIFF Kids passt terminlich dazu

Die CIFF Kids, die einige Tage früher als die CIFF im Forum stattfand, soll im August wieder zeitgleich zur Hauptmesse (5. bis 7. August) stattfinden. Dabei soll das Konzept weiter flächenmäßig und inhaltlich ausgebaut werden. Eigens dafür wurde eine Kooperation mit dem kid’s wear magazine eingegangen.

CIFF Raven zieht ein

Das noch junge, aber viel gelobte progressive Menswear-Konzept CIFF Raven, das im Januar im Forum untergebracht war, soll - im Gegensatz zu früheren Plänen - deutlich stärker an die Hauptmesse angeschlossen werden. Die Plattform wird dafür ins Bella Center einziehen. Der ganz eigene Charakter mit streng kuratierten Markenvielfalt soll weiterhin erhalten bleiben. Die Veranstalter hoffen, dass der „kreative Vibe“ der Plattform positiv auf das gesamte Messeerlebnis der CIFF ausstrahlen wird, sagte Mads Emil Møller, Communications Manager der CIFF.

CIFF zeigt sich klarer strukturiert

Gleichzeitig kündigte die CIFF an, die drei Areas LAB, SLEEK und URBAN klarer zu definieren und in Hinblick auf Quantität und Quadratmeterzahl zu erweitern. LAB ist dabei eine hochkarätige Unisex-Area, während SLEEK sich allein auf Womenswear fokussiert. Beide Bereiche legen Wert auf modisch progressive, innovative Kollektionen, während Urban sich auf eher kommerzielle Streetwear- und Denimbrands konzentrieren will. Aus der neuen Aufteilung sollen Kollaborationen und kreative Projekte entstehen, die die CIFF zu der einen Anlaufstelle für Kunst, Mode, Design und Lifestyle machen soll. Eine Zusammenarbeit mit der Art Copenhagen wird offiziell angedacht.
Für die Fachbesucher bietet die gemeinsame Messe mehr Annehmlichkeiten: Sie können sich aufgrund der leichten Erreichbarkeit und der neuen Kompaktheit ganz auf ihr Geschäft konzentrieren.

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