Canada Goose verkauft 10 bis 15 Prozent ihres Unternehmens in Aktien

Der kanadische Daunenjackenhersteller Canada Goose plant seinen in 2016 bereits angekündigten dualen Börsengang in New York und Toronto bis spätestens im nächsten Monat.


Canada Goose verkauft 10 bis 15 Prozent ihres Unternehmens in Aktien. - Canada Goose
 
Das erfuhr Bloomberg durch die Mitteilung von Insidern. Der IPO wäre die logische Konsequenz aus dem rasanten Wachstum des Unternehmens, das sich vom Nischenausstatter für Outdoor- und Expeditionskleidung in ein globales Unternehmen gewandelt hat, dessen Luxusparkas in mehr als 50 Ländern für 800 bis 1.5000 Dollar verkauft werden.
 
Das Unternehmen, sowie der Mehrheitseigner Bain Capital LLC, haben noch keine offizielle Stellungnahme zu den Gerüchten abgegeben. Unklar ist auch wie viel Prozent des Unternehmens öffentlich angeboten wird. Insider gehen von 10 bis 15 Prozent aus, was bei einem geschätzten Firmenwert von 2 Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro), 200 bis 300 Millionen US-Dollar (180 - 280 Millionen Euro) in die Kassen spülen würde.
 
Das im Jahr 1957 unter dem Namen Metro Sportswear Ltd. von Sam Tick gegründete Unternehmen startete als Hersteller von Funktionskleidern, bevor es in den 1970er Jahren die ersten Daunenjacken produzierte.

1985 bekamen die Parkas das Trademark „Snow Goose“, 1990 expandierte das Unternehmen nach Europa, da dort der Name „Snow Goose“ bereits belegt war, wurden die Produkte dort unter „Canada Goose“ angeboten. 2001 wurde dieser Name dann weltweit übernommen.
Das Unternehmen, das seit 2013 von Bain Capital unterstützt wird, arbeitet mit der Credit Suisse Group AG, der kanadischen Imperial Bank of Commerce und der Goldman Sachs Group Inc. zusammen, um den internationalen Ausbau weiter voranzutreiben. Laut CEO Dani Reiss konnte Canada Goose 2014 so zweistellige Wachstumsraten erzielen.
 
Canada Goose legt großen Wert darauf ausschließlich in Kanada zu fertigen, die Daunen sind ein Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie, größtenteils von Freilandgänsen, auch die anderen Komponenten der Jacken werden mehrheitlich lokal bezogen. In der Zwischenzeit beschäftigen sie knapp 1.500 Mitarbeiter.

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