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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.09.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Carolina Herrera oder Carihanna Herrera?

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.09.2019

Vor drei Monaten erntete der Designer von Carolina Herrera, Wes Gordon, harsche Kritik für vermeintliche kulturelle Aneignung. Nach seiner jüngsten Show für das Modehaus in einem Glashaus im New Yorker Battery Park dürfte er sich auf eine zweite Empörungswelle gefasst machen.


Carolina Herrera - Frühjahr/Sommer2020 - Womenswear - New York - © PixelFormula


Wes Gordon wurde in seiner Cruise Collection 2020 für Carolina Herrera insbesondere für die Verwendung indigener Designs aus Mexiko kritisiert, die er für viele schlicht und einfach kopiert habe. Die mexikanische Kulturministerin Alejandra Frausto wandte sich sogar schriftlich an das Modehaus und bat um eine Erklärung.

Die neue Frühjahr-/Sommerkollektion 2020 birgt weiteres Konfliktpotenzial und dürfte in den sozialen Medien einige Reaktionen hervorrufen. Wer sich an Rihannas Debüt mit ihrem Label Fenty im vergangenen Mai in Paris erinnert, hat sicherlich noch ihre XL-Silhouetten im Kopf – mit Frontpaspeln, Nähten und Hammelkeulenärmeln. Diese hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit den gestärkten, sommerlichen, blauen Umhängen und Boleros, die Wes Gordon an diesem milden Morgen in Manhatten auf die Laufstege schickte.
Sollten wir die Kollektion somit Carihanna Herrera nennen?

Davon abgesehen zeugte die jüngsten Kollektion von Wes Gordon für das Modehaus von seiner Kompetenz als Kreativdirektor der Marke, deren Leitung er im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Seine pfiffigen Kleider mit Tupfen in unterschiedlichen Größen – von der XL-Ausführung auf einem meisterhaft geschnittenen Mini-Cocktailkleid mit riesiger Schleife bis hin zur Mikroversion auf einem entzückenden Babydoll-Kleid – können nur anerkennend aufgenommen werden.

Wes Gordon ist darüber hinaus ein fantasievoller, wenn auch unberechenbarer Print-Macher, wobei gleich eingehend seine starken expressionistischen und abstrakten Blumenprints auf weiten Hosen und überlangen Kleidern überzeugten. Kombiniert wurden diese mit der für die Gründerin des Modehauses, die der Show in der ersten Reihe beiwohnte, charakteristischen weißen Popeline-Bluse.


Carolina Herrera - Frühjahr/Sommer2020 - Womenswear - New York - © PixelFormula

 
Herreras Nachfolger ist auch ein erfahrener Kaufmann, dem es gelungen ist, das Alter des Zielpublikums des Modehauses in jeder Saison etwas zu senken – wie das verjüngte Publikum an seiner letzten Show deutlich zeigt.

Dennoch ist man versucht, zu fragen, was eine bestimmte Jungunternehmerin aus Barbados wohl von der Kollektion halten wird. Nachahmung soll ja bekanntlich die größte Form der Schmeichelei sein. Nun, in der Mode trifft dies sicherlich zu.

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