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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.01.2018
Lesedauer
2 Minuten
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Chanels Garten irdischer Couture erfreut sich großer Beliebtheit

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.01.2018

Inszeniert in einem klassischen französischen Garten, eines André Le Nôtre würdig, war die neueste Haute-Couture-Kollektion von Chanel so luftig und leicht wie eine Narzisse, die in einer plötzlichen Windböe weggeweht wird.

Die neueste Haute-Couture-Kollektion von Chanel, inszeniert in einem klassischen französischen Garten. - Photo: PixelFormula


"Leicht, aber natürlich, denn das ist das Beste in diesen schweren Zeiten", scherzte Karl Lagerfeld hinter den Kulissen während eines Gesprächs mit Rita Ora und Inès de la Fressange.

Man fühlte sich wie zum Château de Villandry transportiert – mit Buchsbaumsträuchern, exakten geometrischen Pfaden, riesigen Brunnen, echten Rasenflächen und tausenden von falschen Rosen, die grüne Gitter hinaufrankten. Alles für zwei 20-minütige Shows im Grand Palais.

Die Models liefen auf Kieswegen, allerdings in einer wahrhaft zeitgemäßen Vorstellung von floraler Mode. Ihre Füße in Pailletten-besetzten Stiefeletten mit Plexiglasabsätzen, ihre Köpfe mit Schleiern bedeckt, überzogen von zarten Stoff-Orchideen und Pfingstrosen.

Die Eröffnungs-Models trugen klassische, farbenfrohe Chanel-Tweed-Anzüge, die an der Hüfte tief geschnitten und in dieser Saison mit Schulterpolstern versehen waren. Dann schickte Lagerfeld das Chanel-Atelier ins Phantasieland – mit bemerkenswerten Chiffonblütenröcken und Kleidern.

Dennoch waren die Highlights die atemberaubenden Tuniken, die aus Mikroblumen zusammengesetzt waren: keine exakte Sorte, sondern Tausende von winzigen Phantasieknospen. Für seriösere Anlässe hat der deutsche Modeschöpfer das kleine Schwarze überarbeitet, das wasserfallartig aus leichtem Chiffon geschnitten ist. Gefolgt von nicht weniger atemberaubenden Stücken: einem schwarz-silberfarbenen langen Abendkleid und halbtransparenten Metallic-Jumpsuits.

Eine Kollektion von zarter Schönheit, die das Publikum von 600 Leuten daran erinnerte, warum es Couture eigentlich gibt – um Bilder von noch nie dagewesener Mode zu bewundern.

Den Eindruck einer Naturvision, die mit Mode und Technik verbunden ist, unterstrich der Soundtrack, zu dem auch "Thrown" des färöisch-isländischen Techno-Duos Kiasmos und "Cascada" des schottischen Elektronik-Musikers Konx-Om-Pax gehörten.

Lagerfeld ließ sich die traditionelle Verbeugung mit einer Braut nicht nehmen, aber auch mit seinem "Enkel" und Schützling Hudson Kroenig, der weiße Jeans und Bluse sowie einen Korb voller Blumen trug. Großzügiger Weise hat Lagerfeld Hudson gerade eine Wohnung am Meer in Miami geschenkt, bereits die zweite nach einer Wohnung in der Nähe vom Gramercy Park in New York.

"In meinem Alter ist es eine große Freude, den Menschen, die ich wirklich liebe, Geschenke zu machen. Aber ich sage Hudson immer, wenn er sein Studium abbricht, nehme ich es ihm weg!", betonte der stets fleißige deutsche Designer, der einen neuen Bart trug.

"Ich habe einen Friseur, der in meine Wohnung kommt, um ihn zu trimmen. Ich hatte seit den späten Siebzigern keinen Bart mehr, aber ich hatte schon immer einen Pferdeschwanz. Ich hasse es, lockiges Haar zu haben", lachte er und klopfte Ora auf ihren Arm, ein klassisches Lagerfelder Zeichen der Zuneigung.

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