×
3 199
Fashion Jobs
HEADHUNTING FOR FASHION
Head of* Merchandising E-Commerce
Festanstellung · HAMBURG
HEADHUNTING FOR FASHION
Einkäufer* Womenswear Omnichannel
Festanstellung · BREMEN
ADIDAS
Senior Product Owner - Advanced Analytics Brand (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Stockroom Manager & Operations (M/F/D) Adidas bc Hamburg
Festanstellung · Hamburg
ADIDAS
Director Headoffice - Marketing (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Design Director Apparel Jackets - bu Outdoor (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT
Regional Manager Retail South East Germany (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ADIDAS
Product Manager Footwear - bu Football (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Manager fw - bu Sportswear & Training - Limited Until Aug 2022 (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Product Owner Payments (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Assistant Product Manager Footwear (3x) (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Product Manager Footwear - bu Football (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
HUGO BOSS
Senior IT Project Manager (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
EASTPAK
Sales Representative (M/W/D) Eastpak
Festanstellung · HAMBURG
ADIDAS
Product Owner Acquisition (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Owner Data Privacy (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Product Manager - Culture Collaborations & Partnerships (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
HUGO BOSS
Consultant Datenschutz (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
IT Licence Manager (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
PUMA
Working Student Analytics & Business Intelligence E-Commerce Europe
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT
Head of PR & Communication (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
NEW BALANCE
Emea Logistics Manager
Festanstellung · Düsseldorf
Werbung
Von
DPA
Veröffentlicht am
28.04.2021
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Chef von Galeria Karstadt Kaufhof erwartet hohe Nach-Corona-Rabatte

Von
DPA
Veröffentlicht am
28.04.2021

Die Lager vieler Modegeschäfte sind wegen des Lockdowns voll. Der Chef von Galeria Karstadt Kaufhof erwartet daher eine Rabattschlacht. Es ist nicht die einzige Kette, die mit satten Nachlässen rechnet. Doch nicht bei allen Waren und nicht flächendeckend, sagen Experten.

dpa/Ulrich Baumgarten


Seit die Corona-Bundes-Notbremse greift, klagen Modehändler über die "dritte Katastrophensaison" in Folge. Wie schon beim ersten Lockdown vor gut einem Jahr und auch im Weihnachtsgeschäft drohen wieder Berge von Hosen, Röcken und Jacken in den Geschäften liegen zu bleiben. Sobald die Läden wieder öffnen dürfen, könnten deshalb rosige Zeiten für Schnäppchenjäger beginnen.

Der Chef des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof (GKK), Miguel Müllenbach, erwartet jedenfalls große Rabattaktionen im Modehandel. "Aktuell herrscht ein großer Warendruck, gerade bei Textilien", sagte er der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). Die Lager seien übervoll. "Bei Kleidung werden wir so viele Rabattaktionen sehen wie nie zuvor."

Auch der Modediscounter Takko rechnet mit spürbaren Preisnachlässen. "Ware, die wir im Winter aufgrund des umfassenden Lockdowns nicht verkaufen konnten, haben wir eingelagert und werden sie zur nächsten Herbst-/Winter-Saison wieder auf unsere Filialen verteilen", sagte eine Sprecherin. Die Frühlings- und Sommermode habe Takko "zumindest teilweise" verkaufen können. Weil sich aber keine nachhaltige Öffnungsperspektive für die Läden abzeichne, "rechnen auch wir mit zusätzlichen Rabatten und Aktionen, sobald die Geschäfte wieder für den größeren Kundenverkehr öffnen dürfen".

Wer bei einer Rabattschlacht im Modehandel mitmachen könnte, ist nach Einschätzung des Handelsverbandes Textil (BTE) aber noch nicht ausgemacht. "Die Strategien sind unterschiedlich", betonte BTE-Sprecher Axel Augustin. "Die einen sagen, wir packen die Ware weg, andere versuchen, die Lager zu räumen". Für kleinere Händler, die Überbrückungshilfen vom Bund bekämen, sei der Verkaufsdruck möglicherweise geringer als bei einem Großen wie Galeria Karstadt Kaufhof. Aber auch für die Kleinen gelte: "Je länger der Lockdown dauert, desto höher wird der Druck."

GKK-Chef Müllenbach schließt nicht aus, dass die letzte große deutsche Warenhauskette möglicherweise weitere staatliche Hilfe braucht, um überleben zu können. "Hält der Lockdown an, werden wir weitere finanzielle Mittel benötigen." Galeria Karstadt Kaufhof hatte Anfang des Jahres vom staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ein Darlehen von bis zu 460 Millionen Euro erhalten.

Nach Einschätzung von Marco Atzberger, des Leiters des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI, dürfte vor allem hochwertige Mode an den Kleiderständern der Geschäfte hängen bleiben. "Da ist der Bedarf weggebrochen, das ist nicht nur eine kurzfristige Delle." Wer auch nach Corona im Homeoffice arbeite, brauche keinen teuren Businessanzug. Und wann große Feste mit entsprechender Garderobe wieder möglich seien, stehe in den Sternen.

Zusätzlich mache dem Modehandel der deutlich schnellere Kollektionswechsel zu schaffen, sagt Handelsexperte Atzberger. Deshalb müssten die Geschäfte Druck ablassen: "Und normalerweise geschieht das über den Preis."
 

Copyright © 2021 Dpa GmbH