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Werbung

Chloé beruft Natacha Ramsay-Levi zum Creative Director

Veröffentlicht am
today 10.03.2017
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Die Ernennung von Ramsai-Levi wird wirksam zum 3. April, und sie wird ihre erste Kollektion für das Haus im September 2017 präsentieren.


Natacha Ramsay-Levi, Chloé's new Creative Director shot by Paolo Roversi


Natacha Ramsay-Levi folgt auf Clare Waight Keller, die das Haus nach sechs erfolgreichen Jahren am Ruder von Chloé verließ, das 1952 von Gaby Aghion gegründet wurde, die im ägyptischen Alexandria aufwuchs, bevor sie nach Frankreich ging.

„Ich bin sehr Stolz, Mitarbeiterin eines Hauses zu sein, das von einer Frau gegründet wurde, um Frauen zu kleiden. Ich möchte Mode kreieren, die die Persönlichkeit der Frau verstärkt, die sie trägt; Mode, die einen Charakter und eine Haltung erschaffen, ohne jemals einen Look aufzubürden“, sagte Ramsay-Levi in einer Mitteilung.

Chloés Präsident Geoffroy de la Bourdonnaye fügte hinzu: “Ich bin ausordentlich glücklich darüber, Natascha bei Chloe willkommen heißen zu dürfen. Ihre außerordentliche Erfahrung in zwei prestigeträchtigen Modehäusern und ihre kreative Energie werden unser Haus ganz im Sinne von Gabys Vision voranbringen: am Schnittpunkt Pariser Modekunst und der jugendlichen Attitude des Chloé Girls.“

Ramsay-Levi wechselt von Louis Vuitton zu Chloé. Dort war sie zunächst die rechte Hand im Bereich Womenswear von Creative Director Nicolas Ghesquière. Im Jahr 2013 wurde sie zu Louis Vuittons Creative Director im Bereich Womens Ready-to-Wear ernannt.

Zu einer beachteten Größe innerhalb der Pariser Modeszene wuchs Ramsay Levi heran, als sie begann, im Jahr 2002 mit Ghesquière zu arbeiten. Am Anfang kochte sie den Kaffee fürs Studio. Sie startete am Beginn einer außerordentlichen kreativen Ausdehnung dieses Hauses. Sie wuchs schnell über die Hierarchie-Ebenen hinweg und endete als Ghesquières wichtigster Design-Vize.
 

Nicolars Ghesquière with Ramsay-Levi in the Louvre - Instagram: @nicolasghesquiere


In den vergangenen Monaten war es ein offenes Geheimnis in Paris, dass Ramsay-Levi zu Chloé wechseln würde, seit die ersten Gerüchte darüber Ende Dezember erschienen. Ramsay-Levi, die einen gemeinsamen Sohn mit dem Chefredakteur von Purple, Olivier Zahm, hat, obwohl sie voneinander getrennt sind, unterhält einen sehr aktiven Instagram Account. Darauf feierte sie heute ihre Ankunft mit einem offiziellen Porträt und diesem Text: “Ich fühle mich sehr geehrt und bin sehr glücklich, an diesem Morgen zum Creative Director von Chloé ernannt worden zu sein und kann es kaum erwarten, endlich anzufangen! Ich danke jedem, der dies möglich gemacht hat.“ Ghesquière seinerseits postete auf Instagram ein Foto von Ramsay-Levi, Backstage in der Dienstags-Schau von Louis Vuitton im Louvre und pries sie als inspirierende, talentierte und großzügige Frau und ich bin ihr wirklich dankbar für alles.“

Ihre Ankunft fällt in eine Zeitenwende mit erheblichen Veränderungen bei den wichtigsten Modehäusern. Riccardo Tisci hat Givenchy im Januar verlassen; Emanuel Ungaro entließ soeben Fausto Puglisi und ersetzte ihn durch Marco Colagrossi; und zudem wurden eine ganze Reihe neuer Creative Directors in diesen Häusern ernannt: Yves Saint Laurent, Christian Dior, Brioni, Lanvin, Roberto Cavalli, Salvatore Ferragamo, Berluti, Ermenegildo Zegna und Bally.

Mit der Berufung von Ramsay-Levi sind sieben von Chloés offiziellen Creative Directors, einschließlich Gründerin Aghion, weiblich: Dazu gehören Martine Sitbon, Stella McCartney, Phoebe Philo, Hannah MacGibbon and Waight Keller. Historisch betrachtet hat Chloé immer junge Designer begeistert, die dann zu echten Design Stars wurden; von Karl Lagerfeld in den Sechzigern bis zu McCartney, die das Regiment im Haus übernahm, als sie gerade 25 geworden war.

In den Augen vieler ist Chloé am herausragendsten im ungewöhnlichen Pariser Style. Die ersten Shows gab es im Café Flore und der Brasserie Lipp; ihr Name ist von einer schicken Parisierin geliehen; ihr früher Stil ist der Ausdruck eines Frankreich, das nur allzu gern den Nachkriegs-Blues abschüttelte. Auch wenn die meisten ihrer Designer keine Franzosen waren, erfand Chloé das moderne, französische Prêt-A-Porter.

Seit 1995 gehört Chloé zur Compagnie Financière Richemont SA. Obwohl es immer eine etwas merkwürdige Passung war – neben Azzedine Alaia das einzige Modehaus zu sein in einem süd-afrikanischen Konglomerat, dessen Hauptinteressen bei Juwelen und Uhren liegen. Richemonts Markenspektrum beinhaltet Cartier, Van Cleef & Arpels, IWC, Officine Panerai, Alfred Dunhill, die Waffenschmiede Purdey, Shanghai Tang und als größte Einzelinvestition: Yoox Net-a-Porter.

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