×
12 325
Fashion Jobs
BOGNER
(Junior) Product Owner (M/W/D)
Festanstellung · MÜNCHEN
GERRY WEBER
Merchandise Planner (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Merchandise Manager E-Commerce (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Specialist Second Level Support (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
(Junior) Sales Manager Taifun & Samoon (w/m/x)
Festanstellung · MÜNCHEN
GERRY WEBER
Tax Manager (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - System Techniker/ Pos-Techniker (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - Projektmanager (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
CRM - Analyst (w/m/x) E-Commerce
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Sap Expert (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - Inhouse Consultant (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Business Analyst Merchandise Management (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Sales Manager Bayern (w/m/x)
Festanstellung · MÜNCHEN
ZALANDO
Senior Key Account Manager (All Genders)
Festanstellung · BERLIN
GERRY WEBER
Business Analyst Merchandise Management (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Merchandise Planner (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Specialist Second Level Support (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Merchandise Manager E-Commerce (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Tax Manager (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
(Junior) Sales Manager Taifun & Samoon (w/m/x)
Festanstellung · MÜNCHEN
GERRY WEBER
IT - System Techniker/ Pos-Techniker (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Sap Expert (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
Werbung
Veröffentlicht am
28.09.2017
Lesedauer
3 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Chloé präsentiert sich selbstbewusst und cool

Veröffentlicht am
28.09.2017

Paris Fashion Week: Man fühlte sich wie ein Komparse in "Blade Runner" beim Manövrieren zwischen den Rush-Hour-Fußgängern und dem schlagartig einsetzenden Platzregen, um an dem nebligen Donnerstagmorgen in Paris in das Headquarter-Gebäude von Chloé eintreten zu können. Aber, einmal drinnen, war es eine Oase der ruhigen Sicherheit. 

Chloé - Frühjahr/Sommer 2018 - Womenswear - Paris - Pixelformula


Jeder Redakteur von Rang und Namen in der Modewelt zeigte sich für diese 9 Uhr-Show, um Zeuge eines höchst zuversichtlichen Starts von Natacha Ramsay-Levi im Hause von Chloé zu werden.

Die Designer können manchmal von der sklavischen Hingabe an die Codes des Hauses gefangen sein, Ramsay-Levi ist eindeutig von ihnen bevollmächtigt. Man spürte in dieser Kollektion Elemente der vielen großen Designer, die ihr bei Chloé vorausgingen – Karl Lagerfeld, Martine Sitbon, Stella McCartney und vor allem die Gründerin Gaby Aghion – doch immer zu den Bedingungen der Debütantin.

Die Kleidung von Ramsay-Levi ist clean und schmal geschnitten, aber dennoch fließend – egal, ob bei den hinreißenden Prärie-Kleidern mit Power-Schultern aus steifer Spitze oder bei den Sommerkutten mit faszinierenden Blütenblättern und Blütendrucken. Ihre hübschesten Stücke waren die ausgezeichneten Cocktail-Kleider, die aus perfekt zusammengesetzten Mischungen aus Spitze, Seidenschlangenhaut und kräftigen Monofarben bestanden. Alles gipfelte in einigen großartig überarbeiteten, ausgeschnittenen Cowboy-Stiefeletten aus Schlangenhaut. Das gleiche Material war für flotte Miniröcke verwendet worden. Ramsay-Levi zauberte auch einige tolle Samtanzüge hervor, mehrere der Versionen mit einer klassischen Chloé Signatur – ein kleines tänzelndes Pferd – waren durchaus schick. So auch die maskulinen Mäntel aus sehr feinem Leder mit vier Knöpfen, deren Glanz die eher 70ies-Stimmung dieser Kollektion unterstrich.

"Très chic, flüssig und dennoch stark. Ich mochte es sehr", rief Sitbon begeistert.

Nichts wirklich revolutionäres, nicht ganz ein Mode-Hochmoment. Aber das ist nicht das, was man von Chloé erwartet – ein Haus, das von Gaby Aghion gegründet wurde, um Frauen dazu einzukleiden, die Mode zu demokratisieren.

"Ich fing damit an, in die Archive zu gehen. Ich wollte wirklich meine ganze Liebe für Chloé ausdrücken – all die verschiedenen Designer, ohne Hierarchie. Gaby hatte diese Großzügigkeit, Designer zu finden und ihnen diese Gelegenheit zu bieten. Bevor Karl ankam, arbeitete sie mit vielen Designern und ich wollte das nicht verraten. Für mich ist die Mode eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit auszudrücken. Man kleidet sich, um einen Dialog mit der Welt zu haben, sich selbstbewusst zu fühlen und bestärkt zu sein. Also ich empfinde Frauen im Allgemeinen als stark und ich wollte, dass diese Kleider das zeigen", erklärte die Designerin, die in das Haus kam, nachdem sie 15 Jahren mit Nicolas Ghesquière verbracht hatte und als seine Design-Direktorin bei Louis Vuitton endete.

In der Tat unterstrich die Kollektion auch ihren Einfluss bei Vuitton, da die Ähnlichkeit in der Silhouette, der Farbpalette und vor allem in der Pariser Stimmung auffallend war. Allerdings waren die Chloé Kleider wesentlich leichter zu tragen und weit weniger androgyn – und ganz ehrlich gesagt, deswegen umso besser. Mit einem Wort, ein kommerzieller und cooler Hit.

Copyright © 2023 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.