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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
26.01.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Christian Dior: Von Haute Couture und Tarot

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
26.01.2021

Christian Dior brach am Montag zu einer neuen Couture-Reise auf, einer virtuellen Rundreise zu einem imaginären Tarot-Schloss. Es war die perfekte Kulisse für Maria Grazia Chiuris jüngste Vision für das Haus.

 


Ein Aufeinandertreffen von Frankreich und Italien, mit Anspielungen auf die ältesten bekannten Tarotkarten aus dem Mailand des 15. Jahrhundert sowie auf Monsieur Diors Vorliebe, mittels Tarot die Zukunft vorherzusagen.

Daraus entstand eine moderne Auslegung der mittelalterlichen Mode in einem allegorischen Film von Matteo Garrone. Dieser wurde am Montag zum Auftakt der viertägigen Haute-Couture-Woche in Paris enthüllt.
 
Zu sehen waren weder Ritter in strahlender Rüstung noch Jungfern in Not, sondern eine Gruppe unabhängiger, romantischer Frauen auf der Suche nach ihrem inneren Selbst. Das Eröffnungsbild – das Gemälde eines ländlichen Schlosses – hätte Game of Thrones alle Ehren gemacht. Darin deckte ein Kartenleger für eine beunruhigte Schönheit die erste Karte auf. Es war die Hohepriesterin, die später in einem Jacquard-Bustier all ihrer Pracht Gestalt annahm.

Darauf folgte ein wunderschönes Video von Cannes-Gewinner Garrone, der bereits im vergangenen Sommer für das Couture-Video von Dior verantwortlich zeichnete.


Dior Haute Couture Frühjahr/Sommer 2021 lookbook - Photo: ©Elina Kechicheva, courtesy of Dior - Foto: © Elina Kechicheva / Dior


Für die neue Saison testeten die Models die Waage der Gerechtigkeit im Thronsaal des Schlosses und forderten das Schicksal heraus, bevor sie von einer Harpyie durch eine Tür in ihre Zukunft folgten.

"Was es mit der mittelalterlichen Silhouette auf sich hat? Nun, da wir in einer Zeit der Unsicherheit leben, besinnen wir uns zu diesem Zeitalter zurück. Es ist heute schwieriger, optimistisch in die Zukunft zu blicken, nicht?", sinnierte Maria Grazia in einer Zoom-Vorschau im Gespräch mit Redakteuren.

Tarot-Figuren in allen Ecken des Schlosses: Von einer gehörnten Teufelin mit Flügeln im tief ausgeschnittenen Tüllkleid bis hin zur Gerechtigkeit in grüner Mousseline mit ihren beiden Waagschalen in der Hand. Eine Nymphe mit Metallmaske zog unsere Heldin aus, um gemeinsam mit ihr in ein dampfendes Bad zu steigen. Da küsste sie … was sich als Kopie ihrer selbst entpuppt. Links im Bild mit blonder Perücke, rechts mit dunkelhaarigem Pagenschnitt.

"Als wir die Kollektion entwarfen, war es gar nicht sicher, ob wir sie überhaupt je werden zeigen können. Auf dem Catwalk wahrscheinlich nicht. Ich wollte mit Matteo Garrone an einem Video arbeiten, auch wenn eine eigentliche Show möglich gewesen wäre. Sehen Sie, ich wollte ein kinematisches Gefühl und gleichzeitig eine Show, eine Mischung aus beiden. Matteo ist jemand, der die Welt der Couture hervorragend zum Ausdruck bringen kann, der die ästhetischen Verweise versteht. Man muss mit Menschen zusammenarbeiten, mit denen man sich verbunden fühlt, sonst wird es sehr kompliziert. Es war fantastisch, Ideen auszutauschen und Zeit miteinander zu verbringen, wenn auch nicht physisch, da ich in Paris und Pietro (Beccari, Chairman und CEO von Dior) in Rom", strahlte Chiuri.


Dior Haute Couture Frühjahr/Sommer 2021 lookbook - Photo: © Elina Kechicheva, courtesy of Dior - Foto: @ Elina Kechicheva / Dior


Unter den weiteren Tarot-Figuren befanden sich die Mäßigkeit im mit tausend Blumen bedruckten Velourskleid, der Tod in einem kristallbesetzten goldenen Plisseekleid und der Mond in einem rosafarbenen zeremoniellen Lamé-Kleid mit Watteau-Rücken. Bis hin zum atemberaubenden Guipure-Kleid mit riesigen Goldmünzen aus Guipure-Intarsien, einem Meisterwerk aus Diors unübertroffenem Atelier.

Während der Entstehung der Kollektion habe die Designerin auch selbst einige Tarotkarten gelegt. "Es ist eine Analyse und gibt einem, in gewisser Weise, eine ganz persönliche Antwort auf die eigene introspektive Reise", schloss sie.

Ich bin mir sicher, dass Monsieur Dior ihr beigepflichtet hätte.

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