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Christophe Mélard wird CEO von Damir Doma

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 25.09.2019
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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Damir Doma schlägt ein neues Kapitel auf. Der kroatisch-stämmige Designer, der in Deutschland aufgewachsen ist, organisiert seine Prêt-à-Porter-Marke neu und gibt deren Führung in die Hände von Christophe Mélard. Der Manager aus Frankreich übernahm seine Funktionen bereits im Januar, wie der Designer FashionNetwork.com anvertraute.

Womenswear von Damir Doma - damirdoma.com


Christophe Mélard war von 2009 bis 2014 an der Spitze des Luxusschuhhauses Sergio Rossi tätig. Zuvor arbeitete er ab 2005 für die Kering-Gruppe, wo er CFO von Yves Saint Laurent Beauté und Präsident der Marke Roger & Gallet war, die seither an L’Oréal übergegangen ist.

Sein Vorgänger in dieser Funktion war Jeremy Rocher. Der Investor unterstützt das Haus seit 2010 als Mehrheitsaktionär und übernahm 2014 die Aufgaben des CEO. Von 2016 bis 2018 wurde er in seiner Arbeit von Co-CEO Gianluca Casile unterstützt. Dann wollte er sich jedoch aus der operationellen Geschäftsführung zurückziehen. Als Investor bleibt er dem Unternehmen weiterhin treu, so Damir Doma.

Der 38-jährige Designer will seiner Marke neue Impulse verleihen. 2015 verlegte er den Unternehmenssitz nach Mailand, um näher an seinen Zulieferern und Produzenten zu sein. Außerdem wollte er seine Kollektionen an der Mailänder Modewoche zeigen. Nun macht er eine Kehrtwende und verfolgt 12 Jahre nach der Gründung der Marke eine neue Strategie: Er lässt seine Entwürfe von der Jato Group aus Bologna in Lizenz herstellen.

"So habe ich mehr Zeit für den kreativen Teil der Arbeit", so der Designer. Vor Kurzem wurde er zudem zum Kreativdirektor der italienischen Marke Frankie Morello ernannt.

Um mehr Sichtbarkeit bestrebt kündigte der Designer im kommenden Januar eine Veranstaltung in Paris an. Er überlegt sich auch eine Rückkehr in den französischen Schauenkalender, den er vor vier Jahren zugunsten der lombardischen Hauptstadt verlassen hatte. Doma, der seine Menswear an der Fashion Week Mailand zeigt, ist der Ansicht, dass diese in Italien im Vergleich zu den Damenschauen an Bedeutung verloren hat.
 

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