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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
13.09.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Coach zeigt New Yorks Küstenseite und ernennt Lil Nas X zum neuen Markenbotschafter

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
13.09.2022

Stuart Vevers ist ein Meister des Storytelling in seinen Laufstegschauen für Coach. Seine Kunst spitzt er manchmal bis ins Theatralische zu. Auch die Frühjahrs-Show 2023 der Marke bildet keine Ausnahme: Vevers enthüllt die New Yorker Auffassung des Strands. Vor diesem Hintergrund überbrachte Coach die Botschaft für den kommenden Frühling und damit viele neue Lederprodukte mit fließenden Schnitten.


Coach Frühjahr-/Sommerkollektion 2023 in New York - Coach


"Wir hatten einen Ort im Sinn, den wir zum Leben erwecken wollten. Diese Figuren lassen einige der Geschichten lebendig werden, die sich vielleicht zu einem Zeitpunkt einmal an einem New Yorker Pier zugetragen haben", erklärte der Kreativdesigner nach der Show im Backstage-Bereich.

Er ließ einen Cowboy aufleben, einen Matrosen, ein junges Hetero-Paar, eine modische Feiertruppe und einen Detektiv-Typen mit rotem Ballon. Alle trugen sie Outfits aus Coach-Monogramm-Stoffen, und liefen vor einem künstlichen Sonnenaufgang zusammen.

Als die Pier-ähnliche Bühne erleuchtet wurde, erzählten die Models eine Geschichte, jeweils in Gruppen, die einzeln umherschritten, um die saisonale Botschaft der Marke zu übermitteln. Dabei drehte sich alles um das Leder, und in diesem Fall um Warmwetterkleidung.

​"Ich spielte mit der Idee des Leders, um auf diesem New Yorker Strand – Coney Island, The Rockaways, Jones Beach oder die Piers – mehr Haut zu zeigen, besonderes nach einer Partynacht, wenn man in den Zug springt und zum Strand fährt, und vielleicht noch dieselbe Jacke trägt, aber am Strand dann seine Kleider abwirft", erklärte er.

So zeigte er kastige Oversized-Hemden für beide Geschlechter, oft mit Plastiksandalen und bloßen Beinen. Fast jeder Look wurde mit einer neuen "Tabby"-Tasche kombiniert, einer Büchertasche nicht unähnlich.

Die Entwürfe spielen weiter auf einen überarbeiteten Fischer an, mit bunten Strickaufsätzen, verführerischen Satinkleidern zu Mary Janes, ledernen Kleidermänteln, Unisport-Pullovern und -Kleidern, die in fünf Looks das Wort 'Coach‘ buchstabierten. Jeder Stil ist für jedermann tragbar. Die Anspielungen an die Uni seien unterbewusst, aber nicht zufällig, wie Vevers erklärte.


Coach Frühjahr-/Sommerkollektion 2023in New York - Coach


"Vielleicht ist es, weil sich diese Dinge jugendlich anfühlen. Seit der Rückkehr auf die Laufstege im vergangenen Frühling, fühlt es sich an, als wäre es an der Zeit, auf die kommende Generation zu blicken". Und damit spielte er nicht zuletzt auf die zahlreichen TikToker in der ersten Reihe an. Aber auch bekannte Gesichter wie P.J. Tucker waren zu Gast.

Weiter nahmen Doja Cat, Charli XCX, Moses Sumney, Coi Leray und Debby Ryan an der Show teil. Und mit Lil Nas X defilierte zum Abschluss der Show ein weiterer Promi auf dem Laufsteg.

Die Marke präsentierte den bahnbrechenden Rapper, der sehr offen mit seiner Homosexualität umgeht, als neuen Markenbotschafter von Coach. Bereits auf der letzten Tour des Musikers war Vevers mit seiner Garderobe beauftragt.

Der Kreativdirektor richtet sein Augenmerk auf die nächste Generation, um Ansätze für die Weiterentwicklung seiner immer geschlechtsneutraleren Kollektionen zu finden. "Denn genau so sind sie, alles ist viel fließender. Wir sprechen mit den Models und sehen, was ihnen gefällt. Es ist inspirierend, Dinge auf eine fließendere Weise zusammenzustellen", erklärte er weiter. Die Marke führe deshalb Street Castings durch, in denen sie nach Persönlichkeiten mit Stilgefühl sucht.

Eine interessante Weise, sich für die kommende Generation zu interessieren, ist die Arbeit mit Altlederkleidern, die zu den neuen Modellen auf dem Laufsteg verarbeitet werden (wie die Lederjacke und -shorts, die Lil Nas X trug). Dieser Kreislauf-Ansatz stützt sich auf eine der wichtigsten Marken-Missionen des Labels: '(Re)Loved‘.


Coach Frühjahr-/Sommerkollektion 2023 inNew York - Coach


"Wir nehmen diese Altkleider und verarbeiten sie weiter oder gestalten sie neu. Wenn dies nicht möglich ist, zersetzen wir sie in ihre Bestandteile und setzen sie nach genauen Vorgaben neu zusammen. Wir heuern aktuell kreative Leute für diese Arbeit an, denn wir wachsen sehr stark in diesem Bereich", erklärte Vevers.

Das klang wie Musik in den Ohren von Kathy Hochul, Gouverneurin des Bundesstaats New York, die der Show in der ersten Reihe beiwohnte. Sie sprach mit FashionNetwork.com über die Bedeutung dieser Entwicklung.

"Ich wollte bei der Show einer ikonischen US-Marke dabei sein, die sich abhebt, und das trifft auf Coach zu. Die Expansion läuft so gut, und ich bin ganz für die Schaffung von Arbeitsplätzen, neue Verkaufsflächen, eine stärkere Online-Präsenz. Ich werde alles, was in meiner Macht steht, tun, um einer Marke wie Coach zu helfen", erklärte Hochul vor der Show.

Sie nutzte die Veranstaltung auch, um die Einrichtung eines USD 10 Millionen Dollar schweren Fonds für das Fashion Innovation Center zu verkünden. In ihrem Gespräch mit FashionNetwork.com betonte Gouverneurin Hochul zudem, wie wichtig es ist, die Produktionskapazitäten zu verteidigen.

"Das handwerkliche Können, die Menschen, die Kostüme für Broadway besticken. Diese Arbeit ist eine Wissenschaft und Kunstform, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wenn wir ältere Menschen verlieren, wer weiß, wer ihren Platz einnimmt? Deshalb konzentriere ich mich darauf, die neue Generation zu finden, um diese Berufe am Leben zu erhalten, die Weiterentwicklung des kreativen Genies", betonte sie weiter.

"Es handelt sich um eine widerstandsfähige Industrie, doch nach der Pandemie kämpften viele Designer, Schneiderinnen und Stoffhändler um ihr Leben. Es ist uns bewusst, dass wir den Kampf fast verloren hätten, nun ist es in unserer Verantwortung, sie wieder zurückzuführen. Das ist eine große Herausforderung. Einige sind umgezogen, so müssen wir sie daran erinnern, dass NYC das Zentrum der globalen Mode ist und dass wir die begabtesten Modearbeiter anziehen wollen", ergänzte Hochul.
 

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