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Copenhagen Fashion Summit: Das Nachhaltigkeits-Stelldichein der Moderiesen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 14.05.2019
Lesedauer
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Die Luxus- und Modeindustrie ist sich der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen der Branche bewusst. Der Beweis: In nur zehn Jahren ist der Copenhagen Fashion Summit von einer parallel zur COP 15 gelaunchten Sensibilisierungsveranstaltung zum unumgänglichen Treffen aufgestiegen, an dem sich alljährlich die Crème de la Crème der Branche einfindet.


Der Copenhagen Fashion Summit findet am 15. und 16.Mai statt - DR


Die zehnte Ausgabe der Veranstaltung findet am 15. und 16. Mai im DR Concert Hall der dänischen Hauptstadt statt, wie immer unter der Schirmherrschaft der Kronprinzessin Mary von Dänemark. Erstmals ergreifen François-Henri Pinault, CEO von Kering, und PVH-Chef Emanuel Chirico (Tommy Hilfiger und Calvin Klein) das Wort. Ersterer spricht am ersten Morgen darüber, wie "Soziales und Umwelt in den Mittelpunkt der Tätigkeit gerückt werden können". Emanuel Chirico erläutert am Donnerstagnachmittag, wie innerhalb einer bestehenden Organisation Raum für Umweltverantwortung geschaffen werden kann.

Nike, H&M, Gap, Marks & Spencer, Higg CO, Patagonia, Burberry, Puma, Lenzing, Target usw.: CSR-Akteure der weltgrößten Branchenvertreter, aber auch Logistikverantwortliche und Designer ergreifen das Wort, um die wichtigsten Herausforderungen in der Entwicklung der Mode- und Luxus-Produktionsmodelle hin zu sozial und ökologisch nachhaltigeren Verfahren zu besprechen. Die Entwicklung der Kreiswirtschaft, kollaborative Ansätze und neue Technologien stützen die Ideen, die den Führungskräften der Branche präsentiert werden. Diese sollen sich der vom Veranstaltungsteam unter Leitung von Eva Kruse erarbeiteten "CEO-Agenda" anschließen.

Dieser Agenda kommt nicht zuletzt durch die Sponsoren der Veranstaltung, zu denen die mächtigsten Konzerne der Welt zählen, eine ganz besondere Legitimität zu. Das Programm umfasst konkrete Maßnahmen, die auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Mode umgesetzt werden können und setzt unterschiedliche Ziele, die sich danach richten, wie weit die Unternehmen schon auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sind.

Doch bezweckt der Gipfel auch die Förderung des Dialogs zwischen Institutionen (Carlo Capasa der Camera della Moda Italiana, Brune Poirson, französische Staatssekretärin des Umweltministeriums, Dan Ress der Internationalen Arbeitsorganisation), Verbänden (Laila Petrie vom WWF, La Rhea Pepper von Textile Echange, Katrin Ley von Fashion For Good ...) und Unternehmen (Michael Kobori von Levi Strauss & co, Noel Kinder von Nike, Ryan Gellert von Patagonia, Helena Helmersson der H&M-Gruppe).

Auf dem Programm der zweitägigen Veranstaltung stehen 15 Round Table-Diskussionen und Referate. Das Innovationsforum gibt Einblick in dreißig Lösungen für die Wiederverwertung von Stoffen und Verpackungen mit neuen Ansätzen von RePack, Recyctex, TrustTrace, I:CO, dem biobasierten Faden Naia und Yellow Octopus. Ebenfalls vertreten sind Akteure der vorgelagerten Industrien, wie Lenzing, Isko, Cross Textiles, Sateri, Evrnu, aber auch Dienstleistungen von KOCO, , Cute Dress und Heuritech.

Die Beiträge werden auf der Website der Veranstaltung live übertragen.

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