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Coty schmälert Verluste und modernisiert Nachhaltigkeitsplattform

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
06.02.2020
Lesedauer
4 Minuten
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Der New Yorker Parfüm- und Kosmetikkonzern Coty konnte den Konzernverlust im zweiten Quartal trotz sinkender Umsätze deutlich schmälern. Zudem informierte das Unternehmen am Mittwoch über den Launch der aktualisierten Nachhaltigkeitsplattform. Diese sieht neue Ziele für die Emissionsreduktion und das Beschaffungswesen von Coty vor.


Zu den Coty-Marken zählen unter anderem Covergirl, Max Factor und Rimmel London - Instagram: @covergirl

 
Im dritten Quartal (Stichtag: 31. Dezember 2019) erzielte der Mutterkonzern von Covergirl, Rimmel London und Max Factor einen Nettoumsatz in Höhe von USD 2,35 Milliarden (EUR 2,13 Mrd.), das sind 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr mit USD 2,51 Milliarden (EUR 2,28 Mrd.). Auf vergleichbarer Basis betrug der Rückgang nur 1,4 Prozent.

Die Sparte Consumer Beauty verzeichnete mit 17,4 Prozent (bzw. 6,7 Prozent auf vergleichbarer Basis) den stärksten Einbruch und erzielte im Berichtsquartal einen Umsatz von USD 799,7 Millionen (EUR 727,0 Mio.). Die Baisse erstreckte sich über alle Regionen, doch stand das Unternehmen in Nordamerika durch das schwächelnde Massenmarktsegment besonders unter Druck.

Auch im Luxussegment ergab sich für Coty mit USD 1,02 Milliarden (EUR 927 Mio.) ein Umsatzrückgang um 0,1 Prozent. Auf vergleichbarer Basis verwandelte sich das Minus jedoch in ein Plus von 1,3 Prozent. Marken wie Burberry, Gucci, Tiffany, Hugo Boss und Lacoste schnitten im betreffenden Quartal gut ab, wie auch die Sparte Travel Retail sowie die Regionen ALMEA und Europa. In Nordamerika hingegen sank der Umsatz.

Nur im Bereich Professional Beauty konnte Coty eine schmale Umsatzsteigerung um 0,6 Prozent ausweisen. Mit einem Umsatz von USD 528,8 Millionen (EUR 480,8 Mio.) ergab sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 2,2 Prozent.

Insgesamt erzielte das Unternehmen in Europa, seinem größten Markt, mit USD 1,17 Milliarden (EUR 1,06 Mrd.) einen Rückgang um 2,4 Prozent, auf vergleichbarer Basis ergab sich jedoch ein Plus von 1,5 Prozent.

In Nordamerika sank der Umsatz um 14,4 Prozent (auf vergleichbarer Basis um 6,3 Prozent) auf USD 635,0 Millionen (EUR 577,3 Mio.), während im Raum ALMEA ein Minus von 5,3 Prozent (1,7 Prozent auf vergleichbarer Basis) verzeichnet wurde, der Umsatz betrug hier USD 537,1 Millionen (EUR 488,3 Mio.).

Aus Quartalssicht ging der Periodenfehlbetrag von USD 960,6 Millionen oder USD 1,28 pro verwässerte Aktie (EUR 873,4 Mio. bzw. EUR 1,16) auf USD 21,1 Millionen bzw. USD 0,03 pro Aktie (EUR 19,2 Mio. bzw. 0,027 EUR ) zurück.

"Die Ergebnisse im zweiten Quartal entsprechen unseren Erwartungen und wurden getragen von der starken Leistung bei der Bruttomarge und Free-Cash-Flow-Generierung", erklärte CFO Pierre-André Terisse in einer Medienmitteilung. "Dies stimmt mich zuversichtlich, dass wir unsere Jahresziele erreichen können".

Im Berichtsquartal wickelte Coty auch eine Transaktion ab, durch die das Unternehmen für USD 600 Millionen (EUR 546 Mio.) einen 51-Prozent-Anteil an Kylie Jenners Beauty-Label Kylie Cosmetics übernahm. Es handelt sich um eine strategische Partnerschaft, durch die eine Führungsposition auf dem Markt angestrebt wird.

Unter Einberechnung der Ergebnisse aus dem ersten Quartal erwirtschaftete Coty im ersten Halbjahr USD 4,29 Milliarden (EUR 3,90 Mrd.), was gemessen an der Vergleichsperiode aus dem Vorjahr mit USD 4,54 Milliarden (EUR 4,13 Mrd.) einem Rückgang um 5,6 Prozent entspricht.

Das Konzernergebnis für das erste Halbjahr beläuft sich auf USD 31,2 Millionen oder USD 0,34 pro verwässerte Aktie (EUR 28,4 Mio. bzw. EUR 0,31), was im Vergleich zum Fehlbetrag von USD 972,7 Millionen bzw. USD 1,30 pro verwässerte Aktie (EUR 884,4 Mio. bzw. EUR 1,18) im Vorjahr erneut eine klare Verbesserung darstellt.

Angesichts dieser Ergebnisse hält Coty an den Jahresprognosen für das Geschäftsjahr 2020 fest und rechnet mit einem unveränderten oder auf vergleichbarer Basis leicht rückläufigen Nettoumsatz. Der Konzern geht davon aus, dass das bereinigte Ergebnis je Aktie im mittleren einstelligen Bereich zunehmen wird.

Nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse und der Guidance für das Gesamtjahr, sowie nach den Erklärungen, die Pierre-André Terisse Reuters anvertraute und in denen er die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie in China auf die Konzernergebnisse minimierte, stieg der Aktienwert am Mittwoch um über 20 Prozent.

Am selben Tag veröffentlichte das Unternehmen eine weitere Mitteilung zum Launch der Nachhaltigkeitsplattform "Beauty that Lasts". Die aktualisierte Strategie ist Teil des laufenden Turnaround-Programms des Konzerns und stützt sich auf drei Standbeine: "The Beauty of our Products", "The Beauty of our Planet" und "The Beauty of our People".

Zu den in diesem Rahmen gesteckten Zielen zählt die Verwendung von 100 Prozent nach dem Massenbilanz-Ansatz zertifizierten Palmöls für alle Produktionsstandorte, sowie bis 2022 der Einsatz von 100 Prozent indischem Glimmer aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Quellen. Der Konzern versprach auch, dass bis 2025 100 Prozent der Verpackungsmaterialien aus rezyklierten, rezyklierbaren, wiederverwendbaren oder kompostierbaren Materialien bestehen werden.

In Übereinstimmung mit den "The Beauty of our Planet"-Maßnahmen will Coty die CO2-Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 um 30 Prozent reduzieren, den Stromverbrauch um 25 Prozent senken und dabei zu 100 Prozent erneuerbare Quellen verwenden. Zudem ist der Konzern bestrebt, keine Abfälle mehr auf Deponien zu senden, sondern 80 Prozent aller produzierten Abfälle in diesem Zeitrahmen wiederzuverwerten.

Unter dem Banner von "The Beauty of our People" widmet sich Coty der Beschleunigung der Inklusivitäts-Schulungen, der Erreichung eines ausgewogenen Verhältnisses von Männern und Frauen in Führungspositionen, der Verringerung von geschlechtsspezifischen Lohnunterschieden und dem Versprechen, dass bis 2025 95 Prozent aller Mitarbeitenden jährliche Compliance-Schulungen durchlaufen werden.

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