Cotys Quartalsumsatz von Problemen in Lieferkette beeinträchtigt

Der Kosmetikhersteller Coty Inc. verfehlte am Dienstag die vierteljährlichen Umsatzschätzungen. Schuld waren kurzfristige Unterbrechungen der Lieferkette, welche sich auf den Verkauf von Kosmetikprodukten auswirkten.

DR

Der Streik betraf den Absatz von Marken wie Rimmel, Max Factor und CoverGirl. Chief Executive Camillo Pane sagte, der Höhepunkt der Auswirkungen werde sich im ersten Quartal 2019 zeigen.

Die Aktien des Unternehmens fielen um 4,8 Prozent auf 11,80 US-Dollar im vorbörslichen Handel. Zudem gab Coty bekannt, dass sein Finanzvorstand Patrice de Talhouët das Unternehmen verließ. Ayesha Zafar, Senior Vice President, werde als Interim CFO fungieren.

Störungen der Lieferkette sowie die bereits angekündigte Straffung des Portfolios des Unternehmens werden voraussichtlich zu einem Rückgang des bereinigten Betriebsergebnisses im ersten Quartal 2019 "im unteren Zehnerbereich" führen.

Der auf das Unternehmen entfallende Nettoverlust verringerte sich von 304,8 Mio. US-Dollar bzw. 41 Cent pro Aktie im Vorjahresquartal auf 181,3 Mio. US-Dollar bzw. 24 Cent pro Aktie. Der Nettoumsatz stieg um fast 3 Prozent auf 2,30 Milliarden US-Dollar, verfehlte aber die durchschnittliche Analystenschätzung von 2,32 Milliarden US-Dollar.

Ohne Einmaleffekte verdiente Coty 14 Cent pro Aktie und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 13 Cent laut Thomson Reuters I/B/E/S.

Übersetzt von Felicia Enderes

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