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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.04.2020
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Covid-19 setzt der Luxusbranche 2020 mit bis zu EUR 100 Mrd. Umsatzausfällen stark zu

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.04.2020

Rund um den Globus ergreifen Staaten sehr weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, doch die Luxusgüterindustrie könnte dennoch so stark unter den wirtschaftlichen Folgen leiden, wie noch nie in ihrer Geschichte. Aus einer Umfrage der Boston Consulting Group (BCG) und Bernstein geht hervor, dass die Covid-19-Pandemie mit knapp einem Drittel des Marktwerts der Luxusbranche zu Buche schlagen könnte. Dieser wurde 2019 auf EUR 350 Milliarden geschätzt.


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Ein echte Katastrophe, die für die Branche im Schlimmstfall einen Umsatzausfall in Höhe von EUR 105 Milliarden verursachen könnte. Die Rentabilität dürfte stark einbrechen, für das EBITDA wird ein Rückgang um über 40 Prozent befürchtet.

Seit die Covid-19-Erkrankung zur Pandemie erklärt wurde, überarbeitete BCG die im Februar veröffentlichten Schätzungen, die Zahlen sind nun weit pessimistischer. In der jüngsten Umfrage, bei der CEOs und CFOs von führenden Luxusmarken befragt wurden, zeichnete sich ab, dass der Branchenumsatz nicht wie ursprünglich prognostiziert um 10 Prozent sondern um ganze 30 Prozent einbrechen könnte.

Gestützt auf die Angaben der Umfrageteilnehmer könnte das EBITDA um bis zu EUR 30 Milliarden einbüßen. Weitergehende Untersuchungen von BCG deckten ein potenziell noch größeres Loch von EUR 56 bis 58 Milliarden auf, weiter wurde ein katastrophaler Cash-Flow-Verlust von EUR 70 bis 72 Milliarden prognostiziert.

Das Jahr scheint für die Branche kompromittiert, da ein weiteres großes Problem auf sie zukommt: Der Umgang mit dem unverkauften Inventar, das auf rund 105 Millionen Stück geschätzt wird. Im Februar ging die Branche noch von einem Wert von 10 bis 15 Millionen Kleidungsstücken aus.

Die einzigen positiven Nachrichten sind im Onlinehandel anzusiedeln, wo die Luxusbranche ein neues Spielfeld gefunden hat. Da ein beträchtlicher Anteil der Weltbevölkerung gezwungen ist, zu Hause zu bleiben, gewinnt Online-Shopping zusätzlich an Bedeutung. Label, die neue Onlinehandels-Strategien eingeführt haben, werden von diesem Paradigmenwechsel profitieren können und verfügen über einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung.

BCG ermittelte, dass bereits viele Label umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeführt haben, um die Auswirkungen dieser Notsituation einzuschränken. Dazu zählen Telearbeit und Kostenkontrolle. Doch das Beratungsunternehmen betonte, das proaktive Maßnahmen ebenfalls von Bedeutung sind.

Die Luxusmarken werden ihren Umsatz so gut wie möglich schützen müssen und Güter zu weniger betroffenen Märkten sowie in den Onlinehandel verlagern. Außerdem müssen sie ihre Cash-Management-Fähigkeiten stärken, um Liquiditätsverluste zu vermeiden, beispielsweise durch die Einrichtung von unternehmensinternen Liquiditätsabteilungen, die mit der Einführung und Überwachung von entsprechenden Maßnahmen beauftragt werden.

Die Geschäftsführer und Finanzchefs der meisten Luxuslabel blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten, in Jahresfrist wieder zum Umsatzniveau vor dem Pandemie-Ausbruch zurückzukehren. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass dies ein Jahr – bis 2021 – beanspruchen wird, 30 Prozent gehen von zwei Jahren aus – also bis 2022.

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