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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
24.03.2015
Lesedauer
2 Minuten
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Das Ende von Marc by Marc Jacobs

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
24.03.2015



Den Namen Marc by Marc Jacobs hat Jacobs nie gemocht, aber den coolen, hippen Style unter der Ägide von Katie Hillier und Luella Bartley (seit 2014) schon
Marc by Marc Jacobs (MbMJ) wird es zukünftig nicht mehr geben. Die Zweitlinie, die erst letztes Jahr einen kleinen Relaunch erlebte, wird in der Hauptlinie des Designers aufgehen. Der mochte den Namen der Linie nie besonders und nannte sie deshalb intern gerne „Marc-no-Jacobs“. Als weiterer Grund wird angeführt, dass den Kunden durch die Konzentration ein einheitlicheres Einkaufs- und Markenerlebnis geboten werden soll. Damit wird die Marke Marc Jacobs selbst gestärkt, was Rückenwind für den im Raum stehenden Börsengang geben soll. Der Mutterkonzern LVMH hat dafür in der Vergangenheit bereits einige Weichen gestellt: Zum einen hat Marc Jacobs seinem Chefdesigner-Posten bei Louis Vuitton aufgegeben, um sich stärker um sein eigenes Label kümmern zu können. Zum anderen wurde das Management-Team professionalisiert. Darüber hinaus hat LVMH sein Investment jüngst auf 80% aufgestockt. Jacobs und sein Geschäftspartner Robert Duffy teilen sich die verbleibenden 20%, wobei sich Duffy künftig aus dem operativen Geschäft herausziehen wird und nur noch im Verwaltungsrat mitreden wird.
Die Führung übernimmt der seit Juli 2014 amtierende CEO Sebastian Suhl (früher Givenchy). Er erklärte der amerikanischen WWD, dass Marc Jacobs ohne MbMJ auch in Zukunft Einzelteile im erschwinglichen Contemporary-Segment produzieren wird. Jedoch soll der Fokus zukünftig stärker im mittleren Luxus-Segment (bei Taschen bspw. jenseits von 500 Dollar) liegen, wo beide Linien bislang noch nicht vertreten waren. Branchenkenner halten diesen Schritt für gewagt, schließlich werden aktuell rund 70% des Gesamtumsatzes mit der deutlich preiswerteren Zweitlinie MbMJ umgesetzt. Die ist aufgrund ihrer niedrigen Einstiegspreislage im Handel sehr viel stärker verbreitet als die Hauptlinie. Durch die Preisverlagerung könnten einige Kunden verprellt werden, was Umsatzrückgänge nach sich ziehen könnte. Allerdings ist Jacobs nicht der erste, der die Zweitlinie einstampft: Dolce & Gabbana hatten zugunsten ihrer Hauptlinie die Diffusion-Linie D&G in 2011 eingestellt - rückblickend wohl zu recht.
Was mit den MbMJ-Stores passieren soll, wurde noch nicht abschließend geklärt. Einige Läden werden wohl zu Marc Jacob Stores umgeflaggt, andere könnten eher auf das florierende Schreib- und Büchergeschäft Bookmarc oder ein anderes Label ausgerichtet werden. Für den kreativen Part gilt es als gesetzt, dass Katie Hillier, die letztes Jahr zusammen mit Luella Bartley die Kreativleitung von MbMJ übernommen hatte, im erweiterten Kreativteam der Hauptlinie tätig sein wird.

© Fabeau All rights reserved.