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Das Haus Gucci rückt mit seiner neuen Kollektion auch das Design-Team in den Fokus

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
20.07.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Alessandro Michele ist es mal wieder gelungen, ein Kollektionsvideo zu produzieren, das aus der Reihe tanzt. Anstelle der Models sind es die Mitglieder des Creative Teams, die die entworfenen Kleider und Accessoires zur Schau tragen.

 


„Gucci Epilogue“ – so der Beitrag des Modehauses – wurde ganz in Rom gedreht und am Abschlusstag der viertägigen digitalen Modewoche Mailands enthüllt.

"Ich wollte das zauberische Ritual einer Modenschau würdigen: Eine heilige und einzigartige Liturgie, durch die kreatives Denken offenbart und als Interpretation für eine Gemeinschaft freier Zuschauer dargeboten wird. Ich wollte den Vorhang des Backstage-Bereichs lüften", erklärte Alessandro Michele, der in dieser Online-Show mehrmals in einem Pop-up-Fenster erschien.

Die Show wurde im kunstvollen Palazzo Sacchetti in Rom inszeniert, einem besonders reizvollen Renaissance-Palast an der zentral gelegenen Via Giulia. Diese ist nicht zuletzt für ihre wundervollen Trompe-d-l’oeil-Fresken und den riesigen Göttinnenkopf bekannt, der das Terracotta-Dach ziert. Wenige Hundert Meter davon entfernt befinden sich die Wohnung des Kreativdesigners sowie dessen Gucci Designstudio.


Gucci Frühjahr/Sommer2021


Beim jüngsten Beitrag von Gucci handelte es sich um ein Live-Streaming-Event, das jedoch zahlreiche im Voraus aufgenommene Videosequenzen enthielt. Einleitend war eine unbekannte Frau im weißen Baumwoll-Morgenmantel mit Waffelmuster zu sehen, die zum Make-up antrabte, während um sie herum maskentragende Individuen vorbeihuschten. Die unbekannte Frau war Sandrine Delloye, Kidswear-Designerin von Gucci. Sie bildete mit rund einem Dutzend weiteren Senior Creatives von Micheles Design-Team den Modelcast des Videos. Kreativer Lockdown und Ressourcen-Schonung vom Feinsten.

Sandrine Delloye trug einen der abschließenden Looks, Nummer 76E, mit kleegrünen Hosen, Seidenbluse und -Turban und einem Blazer im vorzüglichen Blumenmotiv. Den ersten Look trug die Taschendesignerin Beatrice Gianni zur Schau, eine Kombination aus Micheles klassischer Kammgarn-Weste und -Jacke mit Logo mit knielangem roten Rock und Schlangenleder-Stiefeln. Dazu trug sie einen silbernen Kreuzanhänger und viele dicke Armreifen, alles sehr Retro für Alessandro – eine gelungene Mischung aus deklassiertem Adel und rassiger Leseratte.

Darauf folgte Womenswear-Designer Daniele Grande mit einem ausgebleichten Karo-Herrenmantel über einem Gondoliere-Pullover mit Jeans. Wie bei fast allen Looks wurde Grande in dreifacher Ausfertigung gezeigt: Meist wurden Farbfotos der Models mit Livebildern aus dem Innern des Palazzos oder dem Garten mit seinem kleinen runden Trampolin kombiniert. Manchmal handelte es sich bei den Farbfotos auch um Videos, wodurch man sich sehr gut eine genaue Vorstellung der Kleider machen konnte. Weiter wurden die Bilder nicht selten mit Fotos von Früchten oder Gemüse kombiniert – von braunroten Tomaten über violetten Kohl bis hin zu Spalterbsen.




Gucci Frühjahr/Sommer2021


Per Voiceover erfolgte die Erklärung, dass es sich um den letzten Akt eines Märchens, das Ende einer Trilogie handelte. Michele erschien nach der Show wieder am Bildschirm und erklärte, dass aufgrund der Pandemie "der Modeschöpfer zum Performer" geworden sei.

Alles in allem eine sehr originelle Art, eine ausgesprochen bunte und verspielte Gucci-Kollektion zu präsentieren, in der die Kleider mit Bildern von zerbrochenen Puppen, von Salons aus dem 19. Jahrhundert und abgenutzten Sofas in verlassenen Höfen vermischt wurden.

"Im Unternehmen, in dem ich arbeite, sind wir uns einig, dass Wandel unabdingbar ist, dass Veränderungen interessant sind und geübt werden müssen, dass man mutig sein muss. Und ich habe mich nicht nur im Mutigsein geübt, sondern auch verstanden, dass man nicht wirklich nur Mut braucht, sondern seinem Bauchgefühl folgen muss", schloss Michele. Sein wahrscheinlich persönlichstes Statement zur Ästhetik seit er Gucci revolutioniert.
 

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