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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.12.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Demna und Balenciaga entschuldigen sich für S&M-Werbekampagne mit Kindern

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.12.2022

Balenciaga-Kreativdirektor Demna veröffentlicht gemeinsam mit dem CEO des Hauses eine persönliche Entschuldigung für die S&M-Werbekampagne mit Kindern, die einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hatte. Weiter verzichtet das Unternehmen sie auf eine Anklage gegen die Produktionsgesellschaft.


Balenciaga - Frühjahr/Sommer2023 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Balenciaga-CEO Cedric Charbit verkündete weiter, dass die Schadenersatzklage gegen die für die Kampagne verantwortliche Produktionsgesellschaft North Six eingestellt wurde. Die zunächst eingeleiteten rechtlichen Schritte hatten in der Modebranche ebenfalls für Empörung gesorgt.

“Ich möchte mich persönlich für die falsche künstlerische Entscheidung entschuldigen, die Weihnachtskampagne mit Kindern zu gestalten. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Es war unangemessen, dass Kinder Gegenstände bewerben, die nicht in ihre Welt gehören", schrieb Demna.

“So sehr ich mit meiner Arbeit manchmal zum Denken anregen will, ich würde NIEMALS die Absicht haben, dies mit einem so abscheulichen Thema wie Kindsmissbrauch – was ich aufs Schärfste verurteile – zu machen", ergänzte der Designer.

Die sadomasochistischen Plüschtiere, die die Kinder in der Werbekampagnen hielten, tauchten erstmals in der Balenciaga "Mud Show" auf, die im Oktober an der Paris Fashion Week gezeigt und von Kanye West eröffnet wurde. Damals wurden die Taschen von Runway-Models getragen und als Beispiel von Demnas dystopischer Vision gesehen. Doch nachdem sie in der Kampagne neben Kleinkindern und Weingläsern inszeniert wurden, brach in den sozialen Medien ein Sturm der Entrüstung über die Ausnutzung von Kindern für kommerzielle Zwecke los.

“Ich muss daraus lernen, genau zuhören und den Kontakt zu Kinderschutzorganisationen suchen, um zu wissen, wie ich einen Beitrag leisten kann bei diesem schrecklichen Thema. Ich entschuldige mich bei allen, die sich durch die Bilder angegriffen fühlten. Balenciaga garantiert, dass angemessene Maßnahmen ergriffen wurden, um ähnliche Fehler in Zukunft nicht nur zu vermeiden, sondern darüber hinaus das Wohl von Kindern in jeglicher Hinsicht zu fördern. Herzlichst, Demna", schloss der gebürtige Georgier seine Mitteilung.

Im Gegenzug erklärte CEO Cedric Charbit, das Haus werde umgehend ein "Image Bord ernennen, das für die Beurteilung der Natur und des Inhaltes, vom Konzept bis hin zur fertigen Gestaltung" zuständig sein werde.

“Balenciaga hat sich dafür entschieden, keine weiteren Rechtsmittel einzusetzen", ergänzte Charbit. Der CEO war zuvor von Fox News-Moderator Tucker Carlson für die vorgebliche Duldung von Kinderpornografie öffentlich angeprangert worden.

Mit dieser Entscheidung endet auch eine Schadenersatzklage, die Bildspezialisten der Branche schockiert hatte. Denn durch die Anklage des Produktionsunternehmens schob das Haus jegliche Verantwortung für seine eigenen künstlerischen Entscheidungen von sich. Und dies gleich doppelt, ist doch der Kreativdirektor gerade für seine provokativen Schauen und Kampagnen bekannt.

“Gemeinsam mit meinem Team werden wir auf eine 'Zuhörtour' gehen, um mit Interessengruppen im Bereich Kinderschutz in Kontakt zu treten. Wir haben bedeutende Geldmittel für Spenden an Organisationen bereitgestellt, damit wir im Kinderschutz einen Beitrag leisten können", so der CEO von Balenciaga.

 

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