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Veröffentlicht am
06.09.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Der Berliner Salon präsentiert 31 Labels aus Deutschland - und begrüßt Jean Gritsfeldt als Gastdesigner

Veröffentlicht am
06.09.2022

Der Berliner Salon ist seit einigen Jahren eine feste Konstante im Kalender der Berlin Fashion Week. Vom 5 bis 7. September findet die Gruppenausstellung erstmals im Kulturforum am Matthäikirchplatz in Berlin-Mitte statt. Gezeigt werden neben den Entwürfen von 31 Designern aus Deutschland, eine "Alumni"-Installation sowie Jungdesigner aus dem Förderprojekt Fashion X Craft. Highlight ist die Kollektionspräsentation des ukrainischen Designers Jean Gritsfeldt.


Der Berliner Salon findet erstmals im Kulturforum Berlin statt. - Isabel Leonhardt

 
Kuratiert wurde die Ausstellung von Christiane Arp, die das Format gemeinsam mit Marcus Kurz, Geschäftsführer von Nowadays, 2015 initiierte. Partner ist der Berliner Senat für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Für die diesjährige Septemberausgabe zog der Berliner Salon vom Kraftwerk in das Berliner Kulturforum, das sich durch seine verschiedenen Flächen gut für die vielfältigen Exponate eignet.

In der großen Ausstellungshalle des Museums präsentieren 31 Designer jeweils zwei aktuelle Entwürfe: Alexandra Biron von Curland, Atelier Balagans, Avenir, Danny Reinke, Detlev Diehm, Fade Out Label, Fassbender, Fiona Bennett, Golpira, Horror Vacui, Jonathan Aurel, Julia Leifert, Khulan Klecker, Konrad, LML Studio, Maison Baum, Mykita, Neubau Eyewear, Odeeh, Oftt, PB 0110, René Storck, Rianna + Nina, Richert Beil, Rita in Palma, SF1OG, Société Angelique, Stiebich & Rieth, Studio 163, Susumu Ai und The Twins.

Der Weg zur Hauptausstellung führt an einer Reihe sitzender Schaufensterpuppen vorbei, die Arbeiten von 30 Designern und Manufakturen tragen, die bereits in der Vergangenheit am Berliner Salon ausgestellt haben. Teil der ersten "Alumni"-Installation sind unter anderem Allude, Brachmann, Dawid Tomaszewski, Unützer, Michael Sontag, Talbot Runhof, Vladimir Karaleev und William Fan.  

Als Highlight begrüßt der Berliner Salon in dieser Saison Jean Gritsfeldt als Gastdesigner. Der Ukrainer debütierte im März mit einer Kollektion auf der MBFW. Der Designer aus Kiew konnte damals wegen des kurz zuvor begonnen Krieges sein Heimatland nicht verlassen. Umso glücklicher ist er nun seine neue Kollektion vor Ort präsentieren zu können.
 
"Ich habe von Christiane Arp die Einladung bekommen, Teil des Berliner Salons zu sein, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Bei meiner ersten Show im Frühjahr konnte ich leider nicht physisch da sein. Seit zwei Monaten kann ich selbst die Atmosphäre der Stadt wahrnehmen, die Clubszene kennenlernen und Leute treffen. Deshalb ist die neue Kollektion auch inspiriert von Berlin", erzählt Jean Gritsfeldt im Gespräch mit FashionNetwork.com.


Kreationen von Jean Gritsfeldt im Berliner Salon. - Isabel Leonhardt

 
Während er mit seiner ersten Schau ein direktes Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg setzen wollte und die Models mit Worten wie "Respect", "Freedom" oder "Piece" über den Laufsteg schickte, geht es Gritsfeldt in der neuen Kollektion darum, sich nicht von seinem Weg abbringen zu lassen.
 
"Natürlich habe ich die Chance genutzt, um ein paar Statements auszustellen, die ich während der Helsinki Fashion Week erstmals gezeigt habe. Der Krieg ist noch lange nicht vorbei und ich will weiterhin auf die Ukraine aufmerksam machen. Gleichzeitig mache ich jetzt auch das, was ich vor dem Krieg gemacht habe", so Gritsfeldt.
 
Der Designer feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Dies hat Gritsfeldt als Anlass genutzt, um auf vergangene Entwürfe zurückzublicken und diese neu aufleben zu lassen. Für die neue Kollektion hat er erstmals mit Dr. Martens und Swarovski kooperiert.
 
"Der Anzug für Herren, der in Zusammenarbeit mit Swarovski entstand, ist ein Highlight unserer Kollektion. Jeder will im Leben mal ein Superstar sein, ob für eine Nacht oder für ein Event. Das schafft dieses Piece. Deshalb passt Swarovski perfekt zu meiner Marke. In der nächsten Saison werden wir eine gemeinsame Capsule machen."
 
Swarovski ist im Kulturforum mit einer weiteren Partnerschaft vertreten. Neben Jean Gritsfeldt stellen im Foyer des Kulturforums Jungdesigner ihre Abschlussarbeiten des Förderprojekts Fashion X Craft vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation aus.
 
Insgesamt zeigen die Nachwuchsdesigner acht physische und einen animierten Look. Die neun Looks der Fashion X Craft Designer stammen von Alexis Mersmann, Jana Heinemann (Impari), Julia Ballardt & Nico Verhaegen (Milk of Lime), Mirjam von Mengerhausen, Philip Kofi Wagner, Svea Beckedorf und Taskin Goec (Masion Taskin).
  
"Projekte wie diese geben uns die Möglichkeit, junge Kreative kennenzulernen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Gleichzeitig helfen Förderprogramme wie Fashion X Craft eine neue Generation junger Designer:innen zu etablieren und trägt dazu bei, dass Mode mehr und mehr als Teil unserer Kultur wahrgenommen wird", sagt Christiane Arp.


Christiane Arp und Nicks Ericsson (Ugg) und die Finialisten des Rising Voices Award. - Isabel Leonhardt


Neben dem Fashion X Craft-Projekt präsentiert der Fashion Council Germany im Berliner Salon auch die zehn Prototypen der Finalisten des Rising Voices Award, der in Zusammenarbeit mit Ugg ins Leben gerufen wurde.

Gewinnen konnte den mit 20.000 Euro dotierten Förderpreis Julia Ballardt und Nico Verhaegen vom Label Milk of Lime. Als Zweitplatzierte wurden Nicole Knüppels von Butterflies & Feathers und Karen Jessen gewählt.
 
Der Berliner Salon ist für alle Interessierten noch bis zum 7. September im Berliner Kulturforum zwischen 10 und 18 Uhr kostenfrei zugänglich.
 

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