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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
30.08.2021
Lesedauer
4 Minuten
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Der CFDA blickt auf ein für die Modebranche besonders schwieriges Jahr zurück

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
30.08.2021

Der Council of Fashion Designers of America (CFDA) hat seinen Jahresbericht für 2020 veröffentlicht, in dem er die Initiativen zur Unterstützung der amerikanischen Modeindustrie angesichts der Covid-19-Pandemie hervorhebt.

CFDA Vorsitzender Tom Ford - Photo: CFDA

 
Die Organisation machte insbesondere auf ihre Entscheidung aufmerksam, den CFDA/Vogue Fashion Fund 2020 in die im März letzten Jahres ins Leben gerufene Fundraising-Initiative A Common Thread umzuwandeln. Die Kampagne, die darauf abzielte, sowohl das Bewusstsein zu erhöhen als auch Geldmittel für Mitglieder der amerikanischen Modeszene zu sammeln, umfasste eine Videoserie, die die Geschichten der von der Pandemie Betroffenen erzählt.
 
Zu den Spendern gehörten Ralph Lauren, der die erste Spende in Höhe von 1 Million Dollar für das Projekt machte, und das Elaine Gold Launch Pad Programm – eine Kollaboration zwischen dem Accessories Council und dem CFDA – das 250.000 Dollar spendete und einen zusätzlichen Betrag in gleicher Höhe zusagte, so dass sich der Gesamtbeitrag auf 500.000 Dollar summierte.

Darüber hinaus spendete die Fashion Manufacturing Initiative (FMI) der CFDA in Zusammenarbeit mit der New York City Economic Development Corporation 500.000 Dollar an A Common Thread, wobei die Mittel ausschließlich für in New York ansässige Modehersteller und deren Arbeitskräfte bestimmt waren. Weitere 500.000 Dollar kamen von Amazon Fashion, das sich ebenfalls mit Vogue und dem CFDA zusammengetan hat, um Common Threads: Vogue x Amazon Fashion zu gründen. Dabei handelt es sich um ein spezielles digitales Schaufenster, das amerikanischen Designern die Möglichkeit bietet, ihre aktuellen Kollektionen zu präsentieren. 
 
Weitere Spender waren Michael Kors, Kering, die Coach Foundation, Nordstrom, Instagram, Jony Ive, Tom Ford, Tory Burch und Pierre-Yves Roussel, LVMH, Thom Browne New York und die Natasha and Adar Poonawalla Foundation.
 
Insgesamt konnte A Common Thread 5,1 Millionen Dollar an Spendengeldern sammeln, die an mehr als 160 Designer, Marken, Einzelhändler, Hersteller und Organisationen verteilt wurden. Unter den Empfängern ging 1 Million Dollar an Icon360, die von Brandice Daniel von Harlem's Fashion Row gegründete gemeinnützige Organisation, die Schwarzen Designern während der Pandemie eine finanzielle Entlastung bietet.
 
Soziale Auswirkungen und Vielfalt waren in der Tat ein weiterer Schwerpunkt des CFDA im Jahr 2020, nachdem die Ungleichheiten innerhalb der amerikanischen Gesellschaft durch den schockierenden Tod von George Floyd und die darauf folgenden Ereignisse deutlich zutage getreten waren.
 
Im Juni stellten der CFDA Vorsitzende Tom Ford und CFDA CEO Steven Kolb neue Initiativen zur Förderung der Diversität innerhalb der nationalen Modeindustrie vor. Dazu gehörte die Einführung eines Beschäftigungsprogramms, das darauf abzielt, Schwarze Talente in allen Bereichen des Modesektors zu vermitteln, sowie Mentoren- und Praktikumsprogramme, die sich an Schwarze Studenten und Hochschulabsolventen richten. Die CFDA Mitglieder erhielten außerdem Schulungen zu den Themen Diversität und Inklusion, und es wurden Spenden an die NAACP und Campaign Zero getätigt.
 
Diese Aktion führte zum Launch der CFDA Impact-Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, "People of Color (PoC) in der Modebranche zu identifizieren, zu vernetzen, zu unterstützen und zu fördern".
 
Darüber hinaus erhielt The Designers Hub, eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung Schwarzer Designer und Modemarken, die von dem Model und Aktivistin Bethann Hardison mit Unterstützung der CFDA gegründet wurde, Mittel von A Common Thread und Tom Ford International, um zehn Designer mit Stipendien zu unterstützen.

Bethann Hardison, Gründerin von The Designers Hub - Photo: CFDA

 
Als Veranstalter der New Yorker Modewoche sah sich der CFDA auch mit der Frage konfrontiert, wie er das wichtige Branchenereignis ausrichten sollte, da Beschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie Modenschauen vor Ort unmöglich machten. Die Antwort der Organisation kam in Form von Runway360, einer digitalen Plattform, die in weniger als vier Monaten in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur De-Yan entwickelt wurde.

Pünktlich zur Septembersaison 2020 ging Runway360 mit 82 teilnehmenden Marken an den Start. Ziel der Plattform ist es, Marken und Designern eine zentrale Anlaufstelle für die Einführung einer kompletten Kollektion zu bieten und gleichzeitig einen digitalen Raum zu schaffen, in dem verschiedene Akteure der Modebranche miteinander in Kontakt treten und das ganze Jahr über die neuesten Kollektionen entdecken können.
 
"Als ich 2019 Vorstandsvorsitzender des CFDA wurde, konnte niemand vorhersehen, dass wir uns am Anfang einer globalen Pandemie befanden. Covid-19 hat unser Leben und unser Business umgekrempelt und die Mode von allen Seiten getroffen", so Tom Ford im Eröffnungsschreiben des Jahresberichts.
 
"Ich bin stolz darauf, wie der CFDA die amerikanische Mode auf allen Ebenen unterstützt", fügte er hinzu. "Wir haben die Chance, die amerikanische Mode zur führenden Industrie der Zukunft umzubauen. Dies ist der Anfang."

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