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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
18.01.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Der Fendi-Mann rüstet sich mit einer Cocooning-Kollektion für eine unsichere Zukunft

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
18.01.2021

Während die Models in aller Eile durch einen mit bunten Neonröhren beleuchteten Nachtclub hasteten, ertönte aus der Ferne eine eindringliche Stimme. Sie sprach von Licht, von Eleganz, Farben und Dunkelheit. "What is normal today?" (z. Dt.: Was ist heute normal?), flüsterte Silvia Fendi Venturini zum kraftvollen Techno-Soundtrack von Alessio Natalizia (alias "Not Waving"). Die rein digitale Herrenshow von Fendi mit den Herbst-/Winterkollektionen 2021/2022 war Teil des zweiten Tages der virtuellen Milano Fashion Week.

Vom Morgenrock zum Mantel - Fendi


Die Kreativdirektorin des römischen Luxushauses ging von der unsicheren aktuellen Lage aus, von der Covid-19-Pandemie, die unsere Gewohnheiten in den vergangenen Monaten vollständig auf den Kopf gestellt hat. Sie wollte die Männergarderobe weiterentwickeln, um sie diesen neuen Gegebenheiten anzupassen, die uns ebenso seltsam wie normal erscheinen.

Zur Ermittlung des "New Normal" stützte sich Silvia Fendi Venturini auf klassische Menswear-Elemente und ging zeitlose Stücke aus einem neuen Blickwinkel an, um der Entwicklung der Lebensweisen und den neuen Anforderungen des Mannes Rechnung zu tragen. Wandlungsfähigkeit, Tragekomfort, Funktionalität und Schlichtheit sind die Schlagworte einer Kollektion, die zwischen Innovation und Normalität hin- und herschwingt. So wird die Marke von einem neuen Wind erfasst, einer neuen Energie und Fantasie.

Silvia Fendi Venturini spielte mit wertvollen und kuscheligen Stoffen und entwarf Tops mit Reißverschluss aus Schurwolle, Wendejacken mit Daunenfutter, breite Pyjama-Hemden, die zu Jacken umfunktioniert und zu Sweatshirts mit breiten Streifen getragen werden. Die Perfecto-Jacke plustert sich zur XL-Version aus dickem Wollstoff auf. Und der Kragen einiger Strickpullover verlängert sich in Schalform.

Die Designerin unterstreicht den Cocooning-Aspekt mit omnipräsenten Steppstoffen. Gesteppte Mäntel mit Paspelierungen, die an alte Morgenröcke erinnern, aber auch Stepphosen, weite Bermudas, Jacken und Einsätze in den Taschen. Strickwaren kommt ebenfalls eine wichtige Rolle zu, so insbesondere bei warmen pyjamaähnlichen Hosen und einem Overall.

Mann macht im kommenden Winter keinen Schritt ohne seine Fausthandschuhe und wickelt sich in XXL-Daunenjacken in hellen Farben (Goldgelb, Fuchsia, Orange, Königsblau) oder in große Daunenmäntel im Bademantel-Stil ein. Er scheint sich von der gemütlichen Homewear, die er während des Lockdowns und im Home-Office entdeckt hat, nicht mehr trennen zu wollen.


 

Strick wird groß geschrieben - Fendi


Auch praktische Details dürfen in der kommenden Herbst-/Wintersaison nicht fehlen, wie Schlitze an den Hosen oder unter den Schultern einer Jacke, wodurch diese viel geschmeidiger wird. Ebenfalls einen Hinweis wert ist der überlange Kaschmirschal mit geräumiger Tasche.

Die Farbpalette ist relativ zurückhaltend und schwankt zwischen Beige, hellen Farbtönen und Schwarz, mit einigen Farbspritzern in monochromen Looks. Farbenfrohe, fröhliche Motive verleihen dunklen Kleidungsstücken eine unerwartete Spannung, wie schnell hingekritzelte Kinderzeichnungen auf Mänteln und Strickwaren. Sie sind das Werk des britischen Schauspielers, Komödianten und Künstlers Noel Fielding.
 

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