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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
13.10.2017
Lesedauer
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Der Markt für Jeans-Veredlung wächst bis 2025 um das Zweifache auf EUR 1,87 Mrd.

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
13.10.2017

Einer neuen Studie zufolge dürfte der Markt für die Jeans-Veredlung bis 2025 aufgrund der wachsenden Beliebtheit von Denim in Asien und technischer Fortschritte von USD 1,19 Mrd. (EUR 1,01 Mrd.) auf USD 2,21 Mrd. (EUR 1,87 Mrd.) anwachsen.

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Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Grand View Research, Inc. mit Sitz in San Francisco. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass sich das Wachstum zum Teil auf geänderte Verbrauchergewohnheiten bei Jeans-Trends stützt. Die sozialen Medien haben den Zugang zu dem, was Stars und Models tragen, demokratisiert. So sehen mehr und mehr Verbraucher neue, ansprechende Ideen, wie Denim getragen werden kann.

Ein weiterer Grund sei, dass innovative neue Veredlungstechnologien in Zukunft in den wichtigsten Produktionsbetrieben eingeführt würden. Es wird erwartet, dass diese technologischen Fortschritte den Denim-Trend weiter stärken werden, als moderner Stoff, der neue Kunden anspricht.

Im Rahmen der Studie ergab sich auch, dass die Hälfte aller Veredlungsprozesse für Jeans in der Hand von nur sieben Unternehmen sind, darunter BASF, Dow Chemical, Huntsman International LLC, Seydel Companies, Rudolf GmbH, Ab Enzymes und Organic Dyes and Pigments.

Andere Teilgebiete der Denim-Branche dürften ebenfalls wachsen, so beispielsweise Weichmacher und Enzyme. Mit dem Produktsegment der Weichmacher wurde im Jahr 2016 ein Umsatz in Höhe von USD 247,7 Mio. (EUR 208,8 Mio.) erwirtschaftet. Bis 2025 dürfte der Geschäftsbereich um 9,1 Prozent wachsen. Weichmacher werden eingesetzt, um die stofflichen Eigenschaften von Denim zu verbessern und sanfte, weiche Oberflächen zu schaffen. Außerdem wirken sie der Vergilbung entgegen.

Die Nutzung von Enzymen dürfte durch ihre Fähigkeit, Veredlungsprozesse zu beschleunigen und die Nachhaltigkeit der Produktion durch Veredelungschemikalien zu erhöhen, in Zukunft ebenfalls an Bedeutung gewinnen. Bleichmittel brachten dem amerikanischen Markt 2016 knapp USD 14 Mio. (EUR 11,8 Mio.) ein. Durch das steigende Interesse der Unternehmen an einer Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen, wird sich die Branche in einem ersten Schritt den Enzymen zuwenden.

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