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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.01.2023
Lesedauer
3 Minuten
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Designer-Wechsel: Was bringt das Jahr 2023?

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.01.2023

Nach zwei Pandemiejahren begann 2022 für mehrere Luxushäuser ein Übergangsjahr, mit zahlreichen Neubesetzungen an der kreativen Führungsspitze. Im vergangenen Jahr zog zuallererst Stardesigner Alessandro Michele nach siebenjähriger Tätigkeit bei Gucci den Hut. Mit seinem symbolträchtigen Rücktritt kündet sich für das Luxushaus der Marke Kering eine tiefgreifende Veränderung an. Und die Modebranche insgesamt schlägt nach Abschluss der Coronapandemie ein neues Kapitel auf. Ein Überblick.


Am Freitag eröffnet Gucci die Mailänder Modewoche ohne Alessandro Michele - © PixelFormula


Das noch junge Jahr verspricht zahlreiche Entdeckungen und einige Überraschungen. Vor wenigen Tagen gab etwa die britische Designerin Louise Trotter nach vier Jahren guter und treuer Dienste ihren Rücktritt von Lacoste bekannt. Das Sportmodelabel will sich fortan auf ein "kollaboratives Studio" stützen, sprich ein Designerkollektiv.

Auch bei Burberry stehen die Zeichen auf Revolution. Das Haus verabschiedete sich im vergangenen Dezember von Riccardo Tisci und ersetzte ihn durch Daniel Lee. Seine erste Kollektion für das ehrwürdige britische Modehaus enthüllt der ehemalige Stardesigner von Bottega Veneta voraussichtlich am 20. Februar. Und sorgt damit zweifellos für einen der Höhepunkte der Herbst-/Wintersaison 2023/2024.

Gucci wiederum hat noch keinen Nachfolger für Alessandro Michele gefunden. Bei der nächsten Menswear-Kollektion steht die Kreativabteilung somit im Rampenlicht. Zumal das italienische Modehaus am Freitag, 13. Januar die Mailänder Männermodewoche eröffnet und damit nach drei Jahren mit seiner Menswear wieder auf die Laufstege zurückkehrt.

Spekulationen



Die Gerüchte über Micheles möglichen Nachfolger reißen nicht ab. Die Marke könnte beispielsweise auf einen internen Designer gesetzt haben, und die kommende Show für seine Premiere nutzen. Zu den möglichen Nachfolgern zählt unter anderem der langjährige Mitarbeiter Remo Macco. Dieser wurde vor nicht allzu langer Zeit zur neu geschaffenen Funktion des Studiodirektors berufen. Für die Womenswear ebenfalls im Augenmerk steht Design Director Maria Lombardi.

Für die Herrenkollektion stößt man in Florenz auf die Arbeit von Jacopo Politi, der seit mehreren Monaten Designverantwortlicher von Borsalino ist. Er gibt seine erste Kollektion für den berühmten italienischen Hutmacher diese Woche an der Pitti Uomo preis.


Im März gab Ludovic de Saint Sernin sein Debüt in Paris an der Spitze des belgischen Labels - Ann Demeulemeester


In Mailand defiliert der neue Kreativdirektor von Etro, Marco De Vincenzo, am Sonntag, 15. Januar mit seiner ersten Herrenkollektion für das Mailänder Modehaus. Den Anfang machte er im September mit der Womenswear. Seit er im vergangenen Frühling an die kreative Spitze von Etro berufen wurde, wird seine Arbeit ganz genau beobachtet. Und auch die Luxus-Menswearmarke Corneliani dürfte viel Aufmerksamkeit zuteilwerden. Mitten im Relaunch vertraute sie die kreative Leitung in der vergangenen Saison dem Briten Paul Surridge an, der an der Mailänder Modewoche eine neue Kollektion enthüllt.

In Paris bleibt es auf kreativer Ebene vergleichsweise ruhig. Der Platz des Kreativdirektors von Louis Vuitton Homme bleibt auch in dieser Saison unbesetzt. Die Kollektion wird seit Virgil Ablohs Tod im November 2021 von einem internen Designerteam gestaltet.

Die größten Änderungen werden mit den Damenkollektionen im Februar erwartet. Ein idealer Zeitpunkt für eine Standortbestimmung mehrerer Häuser, die im vergangenen Jahr eine neue kreative Leitung erhielten. In Mailand geben folgende Designer ihre zweite Präsentation: Andrea Incontri für Benetton, Maximilian Davis für Ferragamo und Filippo Grazioli für Missoni. In Paris zeigt Ibrahim Kamara seine zweite Kollektion für Off-White.

Anfänge


 
An der Paris Fashion Week im März geben zwei Womenswear-Designer ihr Debüt: Einerseits der junge britisch-amerikanische Designer Harris Reed, der soeben die Zügel der künstlerischen Leitung des Pariser Modehauses Nina Ricci (Puig) übernommen hat. Der aufgehende Stern der Londoner Laufstege ist für seine starke Identität und Gender Fluid-Mode bekannt und seine Kollektion wird mit Spannung erwartet.

Das zweite Debüt gibt der französische Designer Ludovic de Saint Sernin für Ann Demeulemeester. Die 1985 von der gleichnamigen belgischen Designerin gegründete Marke befindet sich heute im Besitz des italienischen Unternehmers Claudio Antonioli. Vor kurzem vertraute sie ihre kreative Leitung dem Nachwuchstalent an, das in den vergangenen fünf Jahren auf den Pariser Laufstegen mit seinem sinnlichen und unbefangen erotischen Stil auf sich aufmerksam machte.

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