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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.04.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Desigual kehrt mit einem Umsatz von 371 Millionen Euro in die Gewinnzone zurück

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.04.2022

Die in Barcelona ansässige Marke erholt sich von den Folgen der Pandemie. Nachdem das von Thomas Meyer gegründete Unternehmen im Jahr 2020 mit einem Verlust von 89 Millionen Euro zum ersten Mal in seiner Geschichte in die roten Zahlen gerutscht war, schreibt es nun wieder schwarze Zahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Desigual einen Nettogewinn von 3 Millionen Euro und ein EBITDA von 30 Millionen Euro, was 8 % des Gesamtumsatzes entspricht.

Das neue Ladenkonzept von Desigual - Desigual


Die am Mittwoch, den 6. April, veröffentlichten Finanzergebnisse für 2021 geben bei Desigual Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Im Jahr 2021 wuchs der Umsatz der Marke um 3,4 % auf 371 Millionen Euro, gegenüber den 360 Millionen Euro aus dem Vorjahr. Das vergangene Geschäftsjahr liegt jedoch weit hinter den Umsatzzahlen von 2019 zurück, wobei der Umsatz im Vergleich zum Jahr vor dem Ausbruch der Pandemie, in dem das katalanische Unternehmen 589 Millionen Euro erwirtschaftete, um 37 % gesunken ist. Das beste Geschäftsjahr seiner Geschichte schrieb das Unternehmen 2014, zeitgleich mit dem Einstieg des Eurazeo-Fonds in sein Kapital, als der Gesamtumsatz 964 Millionen Euro betrug.

Der digitale Kanal wuchs im vergangenen Jahr um 16 %, nachdem er im Jahr 2020 um 48 % gestiegen war. 2021 betrug der Online-Umsatz 116 Millionen Euro, was bereits 31,2 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit Hauptsitz am Strand von Barceloneta ausmacht.

Wie aus dem Finanzbericht hervorgeht, ist der Gesamtumsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Januar bis März 2022) weiterhin zweistellig gewachsen, was vor allem auf die "gute Leistung des digitalen Geschäfts" zurückzuführen ist. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 um 15 %, während der Online-Kanal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2019 um 85 % wuchs.

"Das Jahr 2021 war geprägt von der Beschleunigung wichtiger Projekte und der hervorragenden Arbeit aller Desigual-Teams. Das digitale Wachstum und die starken Fortschritte bei der Optimierung unseres Filialnetzes haben es uns ermöglicht, innerhalb des von uns gesetzten Zeitrahmens wieder in die Gewinnzone zurückzukehren, und das bei einer gesunden Finanzstruktur und ohne Schulden", betonte Desigual CEO Alberto Ojinaga und wies darauf hin, dass "die im Jahr 2021 getätigten Investitionen in Höhe von 33 Millionen Euro den Grundstein für eine neue Wachstumsphase gelegt haben, die bereits Anfang 2022 Früchte trägt."

Desigual


Für das gesamte Geschäftsjahr hält er an seiner Prognose eines zweistelligen Wachstums fest, trotz eines "komplexen" wirtschaftlichen Umfelds bereits zu Beginn des Jahres. "Wir hoffen, dass wir weiterhin an der Konsolidierung der Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum in der Zukunft arbeiten können", fügte er hinzu.

Umgestaltung des Filialnetzes beinahe abgeschlossen



Desigual schloss das Geschäftsjahr 2021, das es selbst als "Wendepunkt" für das Unternehmen bezeichnete, mit einem Netto-Cashflow von 103 Millionen Euro ab. Nach Angaben des Modeunternehmens bildet diese Zahl eine "solide Finanzstruktur, die es dem Unternehmen ermöglicht, wichtige strategische Projekte umzusetzen." Eines dieser Projekte ist die Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche mit drei Präsenztagen und einem Homeoffice-Tag für die fast 500 Mitarbeiter am Hauptsitz des Unternehmens. Das Experiment begann im September letzten Jahres nach einer Abstimmung in den Büros in Barcelona, bei der 86 % der Befragten für die Maßnahme stimmten. Nach einer internen Umfrage, die den Erfolg des Projekts sechs Monate nach dem Start bewerten sollte, waren 80 % der Beschäftigten der Meinung, dass sich "die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben verbessert hat" und "sie sich nicht mehr vorstellen können, wieder freitags zu arbeiten".

Das 1984 gegründete Unternehmen hat im vergangenen Juli seinen eigenen Start-up-Accelerator ins Leben gerufen. Das mit einer Anfangsfinanzierung von einer Million Euro ausgestattete Projekt konzentriert sich auf Innovation und Zusammenarbeit und zählt bereits die Teilnahme von sieben internationalen Marken.

Desigual führte auch eine Neugestaltung seines Filialnetzes durch. Mit einer Investition von 33 Millionen, 83% mehr als 2020, wurden die Boutiquen komplett überarbeitet. Diese Summe wurde aber auch dazu verwendet, die Logistik- und IT-Prozesse zu verbessern, um das digitale Wachstum anzukurbeln. Bis 2021 wurden 63 Verkaufsräume von Desigual renoviert, hauptsächlich in Europa. Dazu gehören die spanischen Flagship Stores an der Plaça de Catalunya in Barcelona und in der Calle Preciados in Madrid. Zudem wurden die italienischen Filialen in Bologna und Mailand renoviert, sowie die Boutique in Osaka, Japan.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen die Umsetzung seines Projekts zur Umstrukturierung des Vertriebsnetzes, das 2019 begonnen wurde und nun "praktisch" abgeschlossen ist, erheblich beschleunigen. Derzeit beschäftigt Desigual 2.700 Mitarbeiter und ist in 109 Märkten mit 408 Monomarkengeschäften vertreten.

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