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Veröffentlicht am
09.12.2016
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Diamantenreport 2016 von Bain / Rückkehr in die Wachstumsspur

Von
DPA
Veröffentlicht am
09.12.2016

Für die weltweite Diamantenbranche zeichnet sich 2016 eine Erholung ab. Die Verkäufe von Rohdiamanten zogen im ersten Halbjahr um rund 20 Prozent an. Im Gesamtjahr 2015 waren sie um 24 Prozent eingebrochen. Auch die Preise stabilisieren sich nach ihrem Rückgang von 15 Prozent im Vorjahr.


Bald unterm Hammer: der weltweit zweitgrößte Rohdiamant - dpa

Vor allem Unternehmen, die Diamanten weiterverarbeiten, stocken ihr Einkaufsvolumen wieder auf. Viele Einzelhändler setzen auf ein starkes Weihnachtsgeschäft. Das geht aus dem aktuellen Branchenreport "The Global Diamond Industry 2016" hervor, den die internationale Managementberatung Bain & Company und das Antwerp World Diamond Centre (AWDC) jährlich veröffentlichen.

Nach einer Schwächephase 2015 findet die Diamantenbranche in diesem Jahr zurück zu neuem Wachstum. Mittelgroße Zwischenhändler und Weiterverarbeiter von Diamanten kauften 2016 wieder mehr Rohdiamanten ein. Im vergangenen Jahr waren die Geschäfte im Diamantenmarkt rasant zurückgegangen, weil die Nachfrage ausblieb und in der Folge die Preise drastisch fielen. Die Lager der Hersteller quollen über. Spezialfirmen aus dem Midstream der Wertschöpfungskette, zum Beispiel Diamantschneider, reduzierten ihre Einkäufe von Rohedelsteinen massiv und beschränkten sich auf den Verkauf ihrer Lagerbestände.

Abzuwarten bleibt, ob auch die Juweliere und großen Warenhäuser vom anziehenden Rohdiamantenabsatz profitieren. "Sollte die Nachfrage der Konsumenten nicht steigen, füllen die zunehmenden Rohdiamantenverkäufe eher die Lager der Händler und Diamantenverwerter, als dass sie bei den Einzelhändlern für mehr Umsatz sorgen", stellt Dr. Klaus Neuhaus, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Industrie, fest.

USA bleiben der Fels in der Brandung
Wie schon in den Jahren zuvor, waren die USA auch 2015 der entscheidende Wachstumsmotor für die Diamantenindustrie. Speziell Kunden mit mittleren Einkommen sorgten für steigende Gewinne der Juweliere. Der Markt in China dagegen war schwierig. Reisebeschränkungen in Hongkong und Macau wirkten sich negativ auf den Diamantenabsatz aus. Im übrigen China entwickelte sich der Konsum indes leicht positiv.

Von der negativen Entwicklung in China profitierten Europa und Japan 2015 in Form von steigenden Käufen in Euro und Yen. Makroökonomische Effekte wie Einkommenssteigerungen kurbelten in Indien den Diamantenkonsum an. Der starke Dollar führte am Ende dennoch zu einem Minuswachstum.

Bain geht davon aus, dass Währungsschwankungen im laufenden Jahr insgesamt deutlich geringere Auswirkungen auf das Wachstum der Diamantenbranche haben werden als 2015. Allerdings besteht das Risiko einer Konjunkturabschwächung in den USA. Dort signalisieren Verkaufsrückgänge bedeutender Juweleneinzelhändler in der ersten Jahreshälfte 2016 eine mögliche Eintrübung der Nachfrage. Das gilt auch für China. Die Hoffnungen der Händler auf ein gutes Diamantenjahr 2016 ruhen auf dem anstehenden Weihnachtsgeschäft.

Anfälligkeit für Krisen weiter reduzieren
Die Herausforderungen der Diamantenindustrie haben sich seit dem letztjährigen Report kaum verändert. "Zwischenhändler und Verarbeiter von Diamanten müssen ihre Geschäftsmodelle auf deren Anfälligkeit hin überprüfen - sei es hinsichtlich externer Faktoren wie Wechselkursschwankungen oder in Bezug auf Nachfrageeinbrüche", so Bain-Partner Neuhaus. "Wichtig für die Unternehmen sind beispielsweise neue Wege zur Zwischenfinanzierung in schwierigeren Zeiten."

Außerdem heizen synthetisch hergestellte Diamanten den Wettbewerb an. Darauf müssen sich Anbieter von natürlichen Edelsteinen vorbereiten und unter anderem in ihrem Marketing die emotionale Komponente der Natursteine stärker betonen. "Gleichzeitig sollten sie intensiver daran arbeiten, dass Plagiate entdeckt werden und vom Markt verschwinden", betont Neuhaus.
Rohdiamanten die Waage halten. Ab 2020 ist ein durchschnittliches Nachfragewachstum bei Rohedelsteinen zwischen 2 und 5 Prozent pro Jahr realistisch. Diese Prognose basiert auf den positiven Signalen für die US-Wirtschaft und einer Zunahme mittlerer Einkommen in Indien und China. Die Produktion von Rohdiamanten hingegen wird bis 2030 um jährlich 1 bis 2 Prozent zurückgehen, weil mehr veraltete Minen stillgelegt als neue eröffnet werden.

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