Die Confédération Européenne de la Chaussure unter neuer Führung

Vito Artioli, Präsident der Confédération Européenne de la Chaussure (CEC), will in der Organisation der Schuhverbände und –vereine der Europäischen Union einen neuen Wind wehen lassen. 2007 wurde er zum Präsidenten des mächtigen italienischen Schuhfachverbandes ANCI gewählt, und 2009 in seinem Amt bestätigt. Nun hat er Carmen Arias Castellano zur Generalsekretärin des CEC ernannt.


Die Confédération Européenne de la Chaussure (CEC) hat eine neue Generalsekretärin.


Die 1965 geborene Castellano ersetzt somit den im vergangenen Februar verstorbenen CEC-Generaldirektor Roeland Smets. Die gebürtige Spanierin absolvierte ein Jurastudium an der Universität von Valencia und begann ihre Karriere als Consultant bei Ernst&Young. Später war sie für verschiedene europäische Institutionen tätig. Unterstützt wird sie in ihrer neuen Aufgabe von Projektleiterin Valentina Reino. Eine neue Führungsspitze, die auf neue Impulse hoffen lässt.

So hat der CEC seine neuen Büros im Europaviertel in Brüssel eröffnet und dürfte bald auch eine neue Webseite hochschalten. Doch auch wenn die eingesetzten Mittel modernisiert wurden, so bleiben die Aktivitäten des Verbands im Bereich Lobbying und insbesondere für die Labelisierung der in die EU importierten Schuhe dieselben. Denn obwohl Vito Artioli, der sich selbst als den „Mann des Wandels“ sieht, die europäische Schuhindustrie schützen möchte, so muss er doch eingestehen, dass es sehr schwierig ist, gegen die chinesischen Fabrikanten anzukommen.

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