Die Twens bevorzugen Amazon als Kleider-Shoppingmeile

Amazon hatte 2016 den größten Marktanteil im Online-Bekleidungshandel bei den 18- bis 34-Jähigen (“Milllenials“). Eine Studie der Agentur Slice zeigte, dass Amazon 16,6 Prozent aller Online-Käufe der Millenials  abwickelte. Zum Vergleich: Nordstrom, der Zweitplatzierte, kam nur auf 8,1 Prozent Marktanteil in dieser Altersgruppe.


Das Online-Shopping-Ranking der Agentur Slice - Slice Intelligence

Old Navy kam auf Rang drei mit 5,1 Prozent, gefolgt von J.Crew mit 4,2 Prozent und Victoria’s Secret mit  3,6 Prozent der Bekleidungs-Umsätze.  Stitch Fix, ein Online-Personal-Service kam in die Top-10, obwohl er erst wenige Jahre besteht. Stitch Fix machte 3,2 Prozent der Umsätze aus.  

Die Agentur Slice sammelt ihre Informationen, indem sie Registrierkassen auswertet. Dabei wertet Slice keine Schuh-Rechnungen aus. Die Ergebnisse gelten allein für  Womenswear, Menswear, Kinderkleidung.

Der Sieg von Amazon kommt nicht unerwartet: Der Onlinehändler hat viel in den Bekleidungssektor investiert. Im Februar launchte das Unternehmen sieben eigene Marken (darunter Society New York, Franklin Tailored und  Lark & Ro. Sunday night). Außerdem  den eigenen Service für Online-Personal-Styling, der es ermöglicht, Bilder der gewünschten Kleidung herunterzuladen. Mit Hilfe der Fotos kann Amazon eine Selektion wählen, die dem Kunden angeboten wird.

Vorige Woche wurde bekannt, dass Amazon den ersten Rang im Ranking des  American Consumer Service Index errungen hat. Amazon legt großen Wert darauf, dass der „Kunde zuerst“ kommt. Jeder Angestellte muss ein Mal im Jahr im Kundenservice arbeiten.
 

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