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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.03.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Die acht Finalisten der LVMH Awards stehen fest

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.03.2019

Vier Unisex-Label, zwei Womenswear- und zwei Menswear-Designer aus sechs Ländern kommen im Nachwuchsdesignerwettbewerb in die nächste Runde. Erstmals sind auch Mitstreiter aus Israel und zwei aus Afrika, genauer gesagt aus Nigeria und aus Südafrika, mit dabei. Das Finale der LVMH Awards wird spannend, die acht Designer in der engeren Auswahl bieten sehr vielfältige Designs. Zwei der Finalisten stammen aus London und je einer aus New York, Paris, Tokyo, Tel Aviv, Lagos und Johannesburg. Sie wurden aufgrund ihrer in der zweiten Auswahlrunde vom 1. und 2. März vorgelegten Entwürfe aus 20 Halbfinalisten ausgewählt.


Die Finalisten der LVMH Awards - LVMH Prize


"Die Vielfalt und der Reichtum der für diese sechste Ausgabe des LVMH Awards eingereichten Entwürfe zeugen von der Qualität dieser Auswahl. Sie erschwerten die Wahl für unsere 63 Experten im Halbfinale", berichtet Delphine Arnault in einer Pressemitteilung. Die Initiantin des Wettbewerbs erklärte weiter: "Eine Ausgabe, die bei den Teilnehmenden eine Sensibilisierung auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen in den Vordergrund rückt. Bei vier davon wird außerdem die Bedeutung der Unisex-Mode offensichtlich mit Entwürfen, die sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden können".
 
Der bekannteste Kandidat ist zweifellos der japanische Designer Kunihiko Moriniga, dessen Womenswear-Label Anrealage 2003 gegründet wurde. 2015 stand er bereits im Finale für den ANDAM-Preis. Kunihiko Moriniga ist für seine innovativen Ansätze bekannt, die der Technologie einen bedeutenden Freiraum einräumen. Seit September 2014 defiliert die Marke in Paris.

Drei weitere Finalisten zeigen ihre Kollektionen in Paris. Dazu zählt der israelische Designer Hed Mayner, der seit Juni 2007 in der französischen Hauptstadt defiliert. Er studierte zunächst an der Kunstakademie von Bezalel in Jerusalem und anschließend am Institut Français de la Mode in Paris. 2015 launchte er sein Unisex-Label, in dem sich verschiedene Einflüsse und Kulturen mit lockeren Volumen vermischen.

Der in San Francisco geborene Designer Spencer Phipps ließ sich an der New Yorker Modeschule Parsons ausbilden und gründete sein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unisex-Label Phipps im Januar 2018 in Paris. Der ehemalige Menswear-Designer von Dries Van Noten arbeitete früher für Marc Jacobs. Sein Ziel ist es, schöne Kleider zu kreieren, die die Umwelt schonen.

Kenneth Izedonmwen aus Nigeria zeigt seine Kollektionen in Paris und Lagos. Seine Unisex-Linie Kenneth Ize bietet maßgeschneiderte Kleidungsstücke mit einer kraftvollen Chromatik, in der zeitgenössisches Design mit nigerianischer Kunst zusammenfließt.

Die amerikanische Menswear-Marke Bode wurde 2016 von der New Yorker Designerin Emily Adams Bode gegründet. Sie verwendet alte Stoffe, um einzigartige Patchwork-Kleider zu kreieren, denen ein nostalgischer Duft der Vergangenheit anhaftet.

Auch britische Talente befinden sich unter den Finalisten, so die Londoner Designerin Bethany Williams, die für ihr Engagement für soziale und nachhaltige Anliegen bekannt ist. 2016 schloss sie das London College of Fashion ab und startet ihre Unisex-Linie, die eine zu 100 Prozent ethische Mode verspricht. Von Obdachlosen bis hin zu ehemaligen Drogenabhängigen arbeitet sie mit den verschiedensten Bevölkerungsgruppen zusammen und unterstützt diese durch ihre Arbeit.

Stefan Cooke stammt ebenfalls aus Großbritannien. Der Designer launchte 2017 mit seinem Lebens- und Berufspartner Jake Burt nach Abschluss ihres Studiums an der Central Saint Martins Designschule das gleichnamige Label. Dieses wurde 2018 mit dem H&M Design Award ausgezeichnet. Die beiden Designer überarbeiten die klassische Männergarderobe mit Kreativität und innovativen Textiltechniken.

Auch der Südafrikaner Thebe Magugu zählt zu den Finalisten. Er launchte 2017 seine gleichnamige Womenswearmarke in Johannesburg und ließ lokales Kunsthandwerk und afrikanische Stoffe in seine Arbeit einfließen. Der junge Designer gewann dieses Jahr das International Fashion Showcase (IFS). An dieser vom British Fashion Council, dem London College of Fashion, der Londoner Kunstakademie UAL und Somerset House organisierten Veranstaltung werden mehrere internationale Nachwuchsdesigner präsentiert.

Die Finalisten stehen im Juni in der Pariser Fondation Louis Vuitton ein letztes Mal vor der Jury, bevor noch am selben Tag der Nachfolger der von Masayuki geführten japanischen Marke Doublet gekürt wird. Doublet wurde im vergangenen Jahr zum Sieger gewählt, zusätzlich zum Südkoreaner Rok Hwang, dessen Womenswearlabel Rokh mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden war. Dieses Jahr ist auch Kris van Assche Jurymitglied.

Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 300.000 Euro und wird mit seiner Marke ein Jahr lang vom Luxuskonzern gecoacht. Weiter werden drei mit 10.000 Euro dotierte Preise an junge Absolventen der Modeschulen vergeben. Sie erhalten die Gelegenheit, in einem LVMH-Tochterstudio zu arbeiten. Interessenten können ihre Entwürfe noch bis zum 15. Mai einreichen.
 

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