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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
15.12.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Die italienische OTB-Gruppe will wachsen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
15.12.2020

Der italienische Modekonzern von Renzo Rosso (Diesel, Marni, Margiela) hat nie einen Hehl aus seinem Bestreben gemacht, zu einem großen Mode- und Luxuskonglomerat in Italien zu werden. Heute bestätigt er Gerüchte, wonach er verschiedenen möglichen Entwicklungsschritten nachgeht. Er soll auch ein gewisses Interesse an der Marke Jil Sander bekundet haben. Diese befindet sich seit 2008 im Besitz des japanischen Konzerns Onward, die kreative Leitung liegt seit 2017 in den Händen von Lucie und Luke Meier.


Der Hauptsitz von OTB im venezianischen Breganze - Otb.net

 
Der amerikanischen Fachzeitschrift WWD zufolge hat Onward bereits exklusive Verhandlungen mit OTB aufgenommen, um die Übernahme von Jil Sander zu konkretisieren. Der italienische Konzern wollte die Information nicht direkt bestätigen, doch bekräftigte er, dass er verschiedenen Optionen auf dem Markt untersuche. "Es stimmt, dass wir verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Marktteilnehmern abwägen", so OTB.

"Wir wollen an unserer kritischen Größe ansetzen, und einen modernen und nachhaltigen Weg dafür finden. Dabei gilt es zunächst, die italienische Lieferkette zu unterstützen und sie zu stärken, wie auch das Prädikat "Made in Italy" ganz allgemein. Und dies, wie es bereits während der Pandemie der Fall war, in Übereinstimmung mit der strategischen Vision des Konzerns und unseres Unternehmers", so die Gruppe mit Verweis auf Renzo Rosso.

Nach der jüngsten Ankündigung der Übernahme von Stone Island durch Moncler und der chinesischen Hermès-Tochter Shang Xia durch die Agnelli Familienholding Exor herrscht im italienischen Markt Aufruhr. Wenn es einen italienischen Branchenakteur gibt, der richtig positioniert ist für eine neue Übernahme dieser Größenordnung, dann ist es OTB. Das Unternehmen hat zuletzt eine Finanzierung des italienischen Kreditinstituts CDP in Höhe von EUR 50 Millionen sichergestellt, um seinen Wachstums- und Entwicklungsplan zu unterstützen.

Im vergangenen Jahr kaufte der Konzern eine Minderheitsbeteiligung des kalifornischen Luxus-Jeanslabels Amiri und erhöhte seine Beteiligung an Viktor & Rolf von 51 auf 70 Prozent. Im Sommer 2019 wurde der Konzern als möglicher Übernahmekandidat für Roberto Cavalli gehandelt, doch schließlich ging das florentinische Luxushaus an den Immobilienkonzern Damac Properties des Dubaier Milliardärs Hussain Sajwani.
 
Zum Portfolio von OTB zählen neben Diesel, Maison Margiela, Marni und Viktor & Rolf auch die Unternehmen Brave Kid (auf Kidswear spezialisiert) und Staff International, das für Marni und Margiela produziert, aber auch Lizenzen von Dsquared2, Just Cavalli und Koché hält.

Nach mehreren durchmischten Jahren fand der Konzern endlich wieder auf den Wachstumspfad zurück. 2019 galt er als viertgrößter Modekonzern Italiens, nach Prada, Giorgio Armani und Salvatore Ferragamo. Das Unternehmen erzielte EUR 1,540 Milliarden Umsatz, was im Vergleich zu 2018 einem Wachstum um 6,4 Prozent entspricht. Das EBITDA betrug EUR 190 Millionen, während der Netto-Cashflow zum 31. Dezember auf EUR 124 Millionen beziffert wurde.

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