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Werbung

Die Paris Men's Fashion Week verspricht ein attraktives Progamm

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
today 20.05.2019
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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Die Paris Fashion Week unterstreicht mehr denn je ihre führende Rolle. Für die nächste Sommersaison kündigte sie einen erweiterten Kalender mit nicht weniger als 60 Modenschauen an – verglichen mit 56 im vergangenen Januar – in dem die Kollektionen für Frühling/Sommer 2020 an sechs ganzen Tagen vom 18. bis 23. Juni präsentiert werden.

Y/Project kehrt nach einer Show in Florenz im vergangenen Januar nach Paris zurück - © PixelFormula


Es wurde erwartet, dass Givenchy mit einer reinen Menswear Show in den Pariser Herrenmode-Kalender zurückkehren sollte. Tatsächlich wird die Pariser Männermodenwoche jedoch bis nächsten Januar warten müssen, da das Modehaus beschlossen hat, seine Menswear in Florenz mit einer Show am 12. Juni während der Herrenmodemesse Pitti Uomo vorzustellen.
 
Dennoch ist das Pariser Programm äußerst umfangreich und erlebt die Rückkehr von Palomo Spain, das die Fashion Week am Dienstag, den 18. Dezember um 11 Uhr eröffnen wird. Die Marke des Spaniers Adolfo Gomez Palomo hatte sich in der vergangenen Saison für eine Show in New York entschieden.

Y/Project kehrt nach einer Show im Januar auf der Pitti Uomo in Florenz am Mittwoch, den 19. Juni, nach Paris zurück. Lanvin wird am Sonntag, den 23. Juni, seine Runway Show inszenieren. Das Modehaus setzte seine Präsentation im Januar aus, da Lucas Ossendrijver, der seit 14 Jahren Herrenkollektionen verantwortete, die Marke verließ. Celine wird die Modewoche mit einer Show am Sonntag um 20 Uhr abschließen.

Die Juni Men's Fashion Week wird darüber hinaus vier interessante neue Namen aus der kreativen Modeszene präsentieren: Bode, Phipps, Ludovic de Saint Sernin und Sies Marjan. Kurz nach der ersten Show von Paloma Spain werden Bode und Phipps am Eröffnungstag ihre Kollektion enthüllen und damit offiziell ihr Debüt im Pariser Modenschau-Programm geben. Die beiden neuen amerikanischen Marken gehören zu den acht Finalisten des diesjährigen LVMH-Preises, dessen Gewinner im Juni bekannt gegeben wird.

Der in San Francisco geborene Kalifornier Spencer Phipps, der an der Modeschule Parsons New York ausgebildet wurde, startete im Januar 2018 seine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unisex-Marke Phipps in Paris. Der ehemalige Menswear Designer von Dries Van Noten, der auch für Marc Jacobs arbeitete, hat es sich zum Ziel gesetzt, schöne und umweltfreundliche Kleidung zu kreieren.
 
Das Label Bode wurde 2016 von der New Yorker Designerin Emily Adams Bode gegründet. Sie verwendet für ihre Kreationen alte Stoffe, um einzigartige Patchwork-Kleidung herzustellen und dabei auf subtile Weise den nostalgischen Geschmack der Vergangenheit freizusetzen.
 
Mit Sies Marjan, das am Samstag, den 22. Juni, in der Hauptstadt seine erste rein männliche Modenschau zeigen wird, kommt eine dritte amerikanische Marke nach Paris. Das junge Label, das 2016 von Sander Lak – der zuvor für Dries Van Noten tätig war – ins Leben gerufen wurde, feiert bereits heute große Erfolge mit seiner Womenswear, die es in New York präsentiert.

Sies Marjan wird seine Herrenkollektion im Juni in Paris enthüllen - © PixelFormula


Wer Ludovic de Saint Sernin noch nicht kennt, wird bis Sonntag, den 23. Juni warten müssen, um das neue Talent zu entdecken. Er war ebenfalls Finalist des LVMH-Preises, gewann aber 2018 im selben Jahr den von Andam verliehenen Kreativlabelpreis, womit der 28-Jährige Designer bereits Aufmerksamkeit auf sich zog.
 
Der gebürtige Brüsseler ist in Afrika aufgewachsen und lebt seit seinem siebten Lebensjahr in Paris und nun auch in London. Nach seinem Abschluss als Modedesigner an der Ecole Duperré wechselte er zu Saint Laurent, bevor er unter der Leitung von Olivier Rousteing in das Damenmode-Studio von Balmain eintrat. 2017 brachte er seine eigene Herrenkollektion auf den Markt, die eine sinnliche Garderobe mit einem subtilen Gleichgewicht zwischen Eleganz und Erotik bietet, die vor allem den männlichen Körper feiert.
 
Auf dem offiziellen Kalender stehen erstmals auch die japanischen Labels Aurelee und Visvim, sowie Casablanca – die Marke des französisch-marokkanischen Designers Charaf Tajer, und das französische Kollektiv Gamut ebenso wie Lazoschmidl. Letzteres wurde 2014 vom schwedisch-deutschen Duo Josef Lazo und Andreas Schmidl gegründet, das im Januar in Paris auftrat. Ganz zu schweigen von der Marke Nanushka der Ungarin Sandra Sandor, und Rhude, dem Streetlabel, das 2013 von der jungen Designerin philippinischen Ursprungs Rhuigi Villasenor in Los Angeles gegründet wurde.

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