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Die Präsentation der Heimat im DACH Showroom

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Veröffentlicht am
today 08.10.2018
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Zum dritten Mal präsentierten sich deutsche, österreichische und Schweizer Labels und Designer unter sprichwörtlich einem Dach während der Pariser Fashion Week – zur Vorstellung der Kollektionen und der heimischen Spezialitäten. Der Showroom fand vom 28. September bis 2. Oktober erneut in der rue Perrée Nummer 18 in der Nähe der Place de la République statt.

Oben und durch die großen Fenster auf Straßenniveau bereits sichtbar: Der DACH Showroom in der 3. Ausgabe mit Labels wie Hui-Hui und den Hüten von Mühlbauer. - Elisa Gianna Gerlach


Sowohl einige bereits bekannte Marken wie auch ganz frische Jungdesigner stellten die Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2019 vor. Die Vereinigung aus dem Berlin Showroom, der Mode Suisse und der Austrian Fashion Association ist ein Querschnitt der Kreativität der drei Länder und die Designer fungieren als jeweilige Stellvertreter der Modebranche aus der Heimat. Julian Zigerli ist ein gutes Beispiel dafür. Der in Zürich ansässige und in Berlin sehr bekannte Modeschöpfer seines gleichnamigen Labels entwickelte eine Kollektion mit dem Thema "Eine Schweizer Enklave in Japan". Selbstentworfene 90er-Jahre-Käsemuster-Shorts erinnern an die Emmentaler-Sponsoren-Outfits von Skisportlern, Schweizer Supermarktnamen finden sich in japanischen Schriftzeichen vor kitschigem Alpenpanorama wieder, die berühmten Kantonswappen tauchen als Spielkarten-Prints mit sexy Touch und politischer Message auf und sogar das Edelweiß steht auf großen Foulards und Kimonos in Flammen. "Die Kollektion ist so groß geworden, weil das Thema ein bodenloses Fass ist!", so Julian Zigerli. Insgesamt hat es seiner Meinung nach "einen Mega-Sinn, dass man sich zusammenschließt und gemeinsam die jeweilige Story erzählt. Das ist zusammen ein schönes Dach und man fühlt sich da wohl."

Von österreichischer Seite aus macht sich das Label Published By einen Namen. Die aufklappbaren Box-Clutches mit organischen Formen stammen aus dem 3D-Drucker und erinnern an coole Aschenbecher. Das Besondere ist nicht nur die Optik, sondern auch die Qualität: Es sind keine Spuren des Druckverfahrens zu sehen, was sonst oft unvermeidbar bei diesem Herstellungsprozess ist.

Julia Heuer, die Plissee-Queen aus der Schweiz, beeindruckte nicht nur wichtige amerikanische Stores wie Blake aus Chicago, sondern gleichfalls die Asiaten mit ihren handbemalten Tops, Tuniken oder Maxi-Röcken und zeigte, dass sie mehr als ebenbürtig auftreten kann bei der Meisterung dieses Materials. Das österreichische Hut-Label Mühlbauer war ebenfalls erneut dabei, zu sehen gab es eine Exklusiv-Kollektion für den DACH Showroom, die moderner und spritziger als die Main Collection daherkam. Insgesamt waren diesmal 28 Labels vertreten. Zwei weniger als in der Vorsaison, was mehr Platz für alle bedeutete und schon im Vorfeld beschlosse Sache war. Das schlug sich positiv auf die Situation in der Location nieder. Das neue Beleuchtungskonzept, Renovierungsarbeiten und eine neue Treppe sorgten dafür, dass gleichfalls im Untergeschoss alles hübsch und einladend aussah. "Jeder Designer kann sich wirklich im besten Licht präsentieren", betonte Nicolas Eberhart von der Mode Suisse. "Es ist ein erster Schritt in die Internationalität, wenn man hier im Showroom mitmacht. Es sind vor allem junge Designer vertreten und entsprechend hilft ihnen eine Präsentation zum nächsten Schritt."

Oben und durch die großen Fenster auf Straßenniveau bereits sichtbar, zeigte Velt erstmals Accessoires für Frauen, die Berliner Marke Hui-Hui präsentierte fröhliche Prints auf natürlichen Materialien, Gon warb mit einer künstlerischen "Noodle House"-Kollektion, das Label Florian Jewelry war mit zahlreichen Halsketten dabei und die Newcomer Litichevskaya führten Avantgarde-Mode mit russischen Wurzeln vor. Ein Magnet war sicherlich Nobi Talai, die mit einer Show im offiziellen Kalender der Pariser Fashion Week gelistet waren.

Käse-Shorts von Julian Zigerli für die Schweizer Enklave in Japan. - Elisa Gianna Gerlach


Es herrsche gleich ein guter Eindruck, wenn man zur Tür reinkommt, wie viele der Einkäufer fanden, so berichtete Arne Eberle von der deutschen Sektion. "Bei uns sei es immer so nett und so entspannt. In den anderen Showrooms herrsche mehr Druck, sie würden auf Schritt und Tritt verfolgt. Bei uns ist es ungezwungener. Wir empfangen die Besucher, wir führen sie zu ihren Terminen und fragen aber auch, ob sie noch etwas anderes sehen wollen. Aber es ist völlig ok, wenn jemand kommt und geht und nur seine Sachen gesehen hat und nichts anderes angeguckt hat. Das sorgt aber für viel mehr Interesse bei einem Buyer, sich doch noch mal ein anderes Label anzugucken, wenn es so unverkrampft zugeht", beschrieb er.

Diese freundliche, lockere, dennoch professionelle Handhabung war direkt spürbar: Bei der Anmeldung am Eingang wurde man freundlich begrüßt – auch die spontanen Gäste, es gab eine Tasche für das Infomaterial, was bei den einzelnen Labels und auch gesammelt auf einem Tisch zur freien Bedienung auslag, als Goodie ein DACH Showroom Kartenspiel und es wurden hübsch servierte Tees und Macarons in Sommerfarben gereicht. Die Designer standen für Fragen zur Kollektion bereit und freuten sich zudem über einen kurzen Plausch über die Veränderungen und Anforderungen in der Modewelt, was es Neues aus der Heimat gab und über den erfolgreichen gemeinsamen Auftritt in Paris.

"Das besondere an unserer Konstellation ist, dass wir alle drei Institutionen sind, denen es wirklich darum geht, etwas nach vorne zu bringen und die Designer zu fördern und nicht diesen ganzen großen wirtschaftlichen Interessen nachzurennen. Und das ist auch ein großer Unterschied zu anderen Showrooms, die Zahlen, Zahlen, Zahlen machen müssen. Wir wollen natürlich auch so viele Zahlen wie möglich machen, aber eben unverkrampft", so Arne Eberle.

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