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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
09.10.2022
Lesedauer
5 Minuten
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Die zehn Womenswear-Trends für Frühjahr/Sommer 2023 - zwischen Optimismus und Besorgnis

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
09.10.2022

Die Fashion Weeks, im Rahmen derer die Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2023 vorgestellt wurden, brachten zwei starke und gegensätzliche Trends hervor. Auf der einen Seite eine Welle der Vitalität und Unbeschwertheit mit fröhlichen Farben, hypersexy leichten Outfits, Raffungen und wallenden Bändern im erotisierenden Boudoir-Stil. Auf der anderen Seite stand eine pessimistischere Haltung, die vom 9. September bis zum 4. Oktober 2023 auf den Laufstegen von New York, London, Mailand und Paris zu spüren war, mit Schwarz als ungewöhnlicher Sommerfarbe, einer gewissen militärischen Ader, zahlreichen Tailoring-Stücken sowie winterlichen Materialien wie Leder. Mit dem Krieg in der Ukraine, der Energiekrise, der Materialknappheit und der Inflation haben die Modedesigner derzeit mehr als einen Grund zur Sorge...


Dries Van Noten - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


1. Schwarz, die neue Sommerfarbe
 
Ein wenig Pessimismus war auf den Laufstegen eindeutig zu spüren. Obwohl das Verlangen nach Party und Freiheit vorherrschend war, ließen die Modeschöpfer eine gewisse Sorge um die Zukunft durchblicken. Diese äußerte sich in einem ungewöhnlichen Schwarz, das in den Sommerkollektionen allgegenwärtig war und sehr oft als Total Look auftauchte. Mehrere Designer wie Dries Van Noten, Lutz Huelle bei AZ Factory, Avellano oder Ann Demeulemeester eröffneten ihre Shows sogar mit einer ganzen Reihe von komplett schwarzen Looks.


Ujoh, Frühjahr/Sommer 2023 - DR


2. Dekonstruiertes Tailoring
 
Der Couture-Gedanke dominiert weiterhin und profitiert vom Rückgang der Sportswear, der bereits im vergangenen Winter zu beobachten war. Anzüge, Kostüme, große Jacken und Mäntel aus feinstem Flanell sind allgegenwärtig. Vor allem in weiten, bequemen, aber immer eleganten und voluminösen Schnitten. Klassiker werden neu definiert und entfesselt. Die Ärmel werden geschlitzt oder verschwinden ganz. Cut-Outs tauchen vermehrt an den Schultern, am Rücken und an den Seiten auf. Manchmal bleibt nur noch die Struktur der Jacke übrig. Diese wird auch umgekehrt getragen, wodurch neue Formen und Volumina entstehen. Die Designer experimentieren dabei mit Überlagerungen und Asymmetrien.


Burberry - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - London - © PixelFormula


3. Leder

Überraschend ist auch, dass die Modeschöpfer für ihre Sommergarderobe auf schwere Materialien setzen, wie Pelz (GmbH) und vor allem Leder. Ob abgenutzt, gealtert, matt, glänzend oder in Vinyloptik lackiert, perforiert, durchbrochen, mit Nieten besetzt, mit Spitze versehen oder bestickt... alle erdenklichen Varianten werden durchgespielt. Die vorherrschenden Farben sind braun und schwarz, aber es gibt auch farbenfrohere Modelle wie bei Marni, Chloé, Christian Wijnants und Miu Miu. Alle Stilrichtungen sind vertreten: SM-Korsetts und -Dessous, große Bikerjacken mit Fransen, Jumpsuits und vieles mehr.


Act N1 - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula


4. Die Cargohose
 
Die Cargohose kündigt sich als das unverzichtbare Kleidungsstück des nächsten Sommers an. Vorzugsweise möglichst weit, bequem und mit vielen großen Taschen ausgestattet. Es gibt sie im Utility-Stil, aus robustem Baumwoll-Canvas, khakifarbenen wie bei Dior und Victoria/Tomas, in Camouflage bei Isabel Marant, und aus Nylon oder farbigem Denim bei Versace. Romantischere Varianten bieten Fendi mit Cargos aus zartem Satin oder Act N°1 mit Hosen aus rosafarbenem Tüll.


Miu Miu - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


5. Aufgesetzte oder abnehmbare Taschen
 
Als besonders praktisch dürften sich in der kommenden Saison aufgesetzte oder abnehmbare Taschen erweisen. Diese fanden sich an Jacken, Hemden und Ärmeln wieder, aber auch an schicken Kleidern aus Satin oder durchsichtigem Tüll, Minikleidern (Louis Vuitton) oder Röcken und sogar auf Bandeau-BHs aus Denim wie bei Blumarine. Ganz zu schweigen von den zwei großen aufgesetzten Taschen auf der Vorderseite der Mikroshorts, die im Sommer 2023 zum absoluten Must-have werden. Mehrere Modehäuser wie Miu Miu und Sacai kreierten Gürtel- und Schürzenröcke mit Taschen, in die man seine Hände stecken kann, während Ann Demeulemeester zwei Taschen präsentierte, die sich über der Brust gekreuzt als Schulterriemen tragen lassen.


Saint Laurent - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


6. Das Schlauchkleid
 
Im Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und dem Bedürfnis, sich zu schützen, werden sich Frauen im nächsten Sommer in lange Kleider oder eng anliegende bodenlange Maxiröcke hüllen. Diese Meerjungfrauen-Outfits aus glitzernden oder fließenden Materialien wie Satin, Jersey, Seide, Strick oder sogar Silikon umarmen und umschließen die Silhouette und betonen die Kurven. Mitunter fehlen die Schlitze, was den Gang behindert. Vor allem Saint Laurent hat eine ganze Kollektion zu diesem Thema entworfen, die viel Beifall erhielt.


N°21, Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula

 
7. Viel nackte Haut
 
Die im letzten Sommer eingeschlagene ultra-sexy Richtung wird in dieser Saison mit Minilängen bis zum Gesäß oder Schlitzen bis zu den Oberschenkeln sowie einer Vielzahl an transparenten Dessous, Bustiers und Korsetts fortgesetzt. Nicht zu vergessen die allgegenwärtigen Cut-Outs. Im Sommer 2023 wird dem Busen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Kleider mit überschnittenen Schultern geben oft den Blick auf eine Brust frei. BHs ragen systematisch aus den Kleidern heraus, während tiefe Ausschnitte sich vollständig über der Brust öffnen. Ganz zu schweigen von Bikini-Oberteilen, die meist auf ein Stück Schnur reduziert sind und die Brüste fast völlig entblößen. Auch unter durchscheinenden Tuniken, einem weiteren Must-have für den nächsten Sommer, sind die Brüste oftmals zu sehen.


Christian Cowan, Frühjahr/Sommer 2023 - DR


8. Reifröcke und voluminöse Roben
 
Die Pracht des 18. Jahrhunderts, die im Sommer 2020 aufblitzte, etabliert sich als starker Trend für den nächsten Sommer in Form von voluminösen Kleidern, die sich von der Taille bis zu den Füßen aufblähen. In diesem Wunsch nach Überschwang, zwischen viktorianischer Romantik und barocker Flamboyanz, bieten die Designer Krinolinen mit mehreren Schichten aus Tüll, Seide, Satin oder sogar Denim (Christian Cowan, Act N°1, Thom Browne, Giambattista Valli) oder Peplum-Kleider (Acne Studios, Cecilie Bahnsen, Matty Bovan). Mitunter wird die an den Seiten ausladende Form nur angedeutet (Lanvin, Loewe). In mehreren Fällen lassen die Designer die Struktur der Reifröcke sichtbar, wie bei Weinsanto, Rochas, Monse oder auch Dior, das sich von Caterina de’ Medici inspirieren ließ.
 

Molly Goddard - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - London - © PixelFormula


9. Das Hochzeitskleid
 
Viele Designer wollten das Ende der Pandemie mit sonnigen und fröhlichen Kollektionen feiern, die sich auf positive Gefühle konzentrieren, wobei das zentrale Thema die Liebe ist, symbolisiert durch das Herz, das als Muster, Stickerei und Applikation in mehreren Kollektionen auftaucht, oder den Slogan "love", der zum Beispiel auf einem T-Shirt bei Undercover prangt. In diesem Zusammenhang feiert das Brautkleid ein bemerkenswertes Comeback auf den Laufstegen und bildet oft den Abschluss der Shows. Einige Designer konzentrieren sich ganz auf die Hochzeit, wie z. B. MSGM. Andere gehen die Braut auf Umwegen an, wie N°21, das den Ehebruch erforscht und zerrissene und neu zusammengesetzte Brautkleider vorstellt.
 

Marni - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - New York - © PixelFormula


10. Sonnenuntergangs-Farben

Die letzten Stunden am Strand im Sommer, wenn das Licht von blassem Rosa zu Gelb, Orange und kräftigem Rot wechselt, bevor es sich zu Lila und tiefem Blau verdunkelt, hat schon so manchen Designer inspiriert. In dieser Saison widmete Marni den Sonnenuntergangs-Farben direkt eine ganze Show, auch Ester Manas, Christian Wijnants und Ferragamo griffen das Thema auf, GCDS und Etro zeigten Regenbogen-Looks. Im Allgemeinen beeinflussten lange exotische Reisen sowie die Sehnsucht nach Wasser und Unbeschwertheit die Farbpalette der Modeschöpfer, die sich wieder einmal für überwiegend monochrome Looks in warmen, leuchtenden Farben entschieden.

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