Diesel Black Gold lädt zur Weltreise ein

Südamerika, Maghreb, Orient, Mitteleuropa, Skandinavien, … die Mens- und Womenswear-Kollektionen von Diesel Black Gold stecken im Reisefieber. Diesel-Gründer und CEO des Mutterkonzerns OTB, Renzo Rosso, erklärt: "In dieser Kollektion kommt die Essenz dessen zum Ausdruck, was wir seit den 80er Jahren auf unseren Reisen in die ganze Welt, von Lateinamerika bis hin zum Nahen Osten, entdeckt haben. Wir griffen einige Archivstücke auf, um sie zeitgenössisch neu aufzulegen".


Vier Looks der neuen Kollektion - milanomodauomo.it

Mit multiethnischen und nomadischen Einflüssen wird die Freiheit und Unbeschwertheit der Weltenbummler zelebriert. Der Diesel-Abenteurer trägt Wildlederstiefel mit Fransen und Dreadlocks. Tattoos und Piercings lösen die für die Luxus-Kollektion von Diesel gewohnten rockigen Looks ab. Neben den traditionellen Leder-, Shearling- und Jeansstoffen verwendet das Label in dieser Saison auch viel Strick, Jacquard und Stickereien sowie besondere Webarten.

"Die Kollektion setzt auf Texturen", erklärt Kreativdirektor Andreas Melbostad. Er habe "solidere Stoffe" verwendet und sie mit zahlreichen Dekorationselementen ausgestattet. Der Kreativdirektor betont: "Meine Arbeit besteht darin, das Vokabular von Diesel Black Gold in jeder Saison zu erweitern und neue Kenntnisse und Techniken einfließen zu lassen".

Bei den Damen sind afghanische Tuniken und zu kurzen Leinen- und Baumwollkleidern umfunktionierte Navaho-Roben mit breiten Ärmeln angesagt, geziert mit Stickereien und ausgestellten Bündchen. Jeans-Outfits werden mit Glitzer- und Edelsteinen sowie feinen Bändchen geschmückt, die sich im Hals- oder Ärmelbereich oft kreuzen. Eine zeitgenössische Interpretation der Squaw, gepaart mit minimalistischen Handtaschen mit Perlen und Fransen.

Die Herren tragen in der neuen Saison enganliegende Lederhosen mit langen, weißen Baumwollhemden, bulgarische Bauernhemden und gestreifte Kapuzen-Jacken in Djellaba-Optik. Dazu auch lappländische Pullover und syrische Tuniken. Jacken und Mäntel mit Tribal- und ähnlichen ethnischen Motiven sind ebenfalls sehr präsent.

"Wir fokussieren auf das Produkt und arbeiten auch stark an der Womenswear. Hier ist das Potenzial besonders groß, da die Sparte erst 30 Prozent unseres Umsatzes ausmacht", verrät Renzo Rosso, ohne genauere Angaben zur Zukunft des Unternehmens zu machen. "In ein paar Monaten werden wir viel Neues zu berichten haben", kommentiert er kurz.

Seit der Ankündigung von Nicola Formichettis Rücktritt wurde bislang kein neuer Kreativdirektor ernannt. Die Kollektionen werden in der Zwischenzeit intern gezeichnet. Der neue CEO von Diesel, Marco Agnolin, konnte zwar an der Mailand Fashion Week nicht ausgemacht werden, doch waren mehrere Manager des Konzerns im Backstage-Bereich anwesend, darunter Ubaldo Minelli und Giovanni Pungetti, Verantwortlich für den Großraum China.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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