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DMI: "Erst verkaufen, dann produzieren"?

Veröffentlicht am
13.11.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Das Deutsche Modeinstitut (DMI) zieht ein positives Fazit ihres Re'aD Summit, der am 7. November in den Düsseldorfer Rheinterrassen stattfand. Zentrales Thema der Vortragsveranstaltung war die rasant voranschreitende Technologie-Entwicklung und der entsprechend große Informationsbedarf für die digitale Transformation der Modeindustrie. Dabei standen vor allem auch nachhaltige Entwicklungen innerhalb der gesamten Supply Chain auf der Agenda.

DMI


Rund 200 Fachbesucher aus der Branche waren an den Rhein gekommen.

An den Aussteller-Ständen stellten u.a. Eizo, NatIfic, FashionSnoops, Assyst, ColorDigital, Efi und EPSON ihre Innovationen vor.

"Digital x nachhaltig" lautete das Motto des Kongresses, der von Stefan Dietz (Entra People Systems) moderiert wurde.

Damit die digitale Transformation gelinge, müssten die Potenziale erkannt und Chancen genutzt werden, begrüßte Staatssekretär Christoph Dammermann vom MWIDE NRW die Teilnehmer.

"So langsam wie heute wird es nie wieder", erläuterte Dammermann das Engagement seitens der Politik – insbesondere in NRW.

Ohne Digitalisierung sei wirtschaftlicher Erfolg in Deutschland nicht denkbar. Digitalisierung erfordere Sicherheit, Transparenz und einheitliche Standards. Man brauche daher vor allem  internationale Regeln.

DMI


Zu viele Prozesse funktionierten heute noch ausschließlich analog. Im Verlauf des kompakten Informations-Programms wurde deutlich, wie sich Prozesse schneller, effizienter und kostengünstiger umsetzen lassen, um zukunftsfähig zu sein – und gleichermaßen nachhaltig.

Die besondere Herausforderung sei die, irgendwo anzufangen. Das Re'aD-Format biete dafür die ideale Plattform, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, so Gerd-Müller-Thomkins, Geschäftsführer DMI.

So fehlte es denn auch nicht an Best-Practice-Beispielen: Die Modeindustrie sei die schmutzigste überhaupt. Nur ein Teil von gefärbtem Garn werde wirklich gebraucht, macht der aus Israel angereiste Aviram Vardi in seinem Vortrag deutlich. 2015 hat er "Twine" gegründet, um Garnfärbung nachhaltiger zu machen. Zeitgemäß sei, nur noch bedarfsorientiert zu färben.

DMI


Vardi plädierte in Düsseldorf für Micro Factories – nah am Kunden. "Erst verkaufen, dann produzieren" lautet sein Leitgedanke. Am Beispiel von Sneakers machte er deutlich, wie durch die Garnfärbung mit Twine Systems Personalisierung in Zukunft umsetzbar ist.

Mit Basic Ink und digitaler Garnfärbung lasse sich Garn jetzt individuell dosiert – überall auf der Welt – färben. Das spare Transportkosten, vermeide große Lagerhaltung und vor allem verunreinige man keine Flüsse durch Färbe-Chemikalien.

Um digitale Standardisierung der Supply Chain ging es auch beim türkischen Produzenten Yünsa, einem der fünf größten Kammgarnhersteller weltweit, bei dem u.a. auch Hugo Boss Kunde ist.

Die Präsentation machte deutlich, wie sich international die Prozesse der Produktgestaltung – Materialauswahl, Stoffgestaltung, Zutaten – durch digitalen Datenaustausch mit dem PaX System in der DMIx Cloud beschleunigen lassen.

40 Prozent Ersparnis habe man somit erreicht, so Görkem Aygün, Product Manager Yünsa.

Roberto Lucini, CEO von Creazioni Digitali, zeigte auf, wie sich mit "Green Drop" – digitalem Pigmentdruck auf allen Gewebearten mit Druckern von Epson – Wasserverbrauch und CO2 Emissionen erheblich einsparen lassen.

Das Fazit der abschließenden Talkrunde der Digital Textile Connection lautete schließlich: Um nachhaltige Produktenwicklung erfolgreich umzusetzen, bieten sich viele Teil-Lösungen, die in Kollaboration auf eine Komplettlösung zielen.

Das gemeinsame Commitment, digitale Daten, einheitliche Standards und der Austausch sind dabei die Bausteine, damit die Prozessoptimierung in der gesamten Supply Chain gelingt. Nicht zu vergessen, den Menschen dabei mitzunehmen.

Der nächste Re'aD Summit 2020 soll am 3. November 2020 stattfinden. 

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