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Veröffentlicht am
27.05.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Douglas mit durchwachsenem ersten Halbjahr

Veröffentlicht am
27.05.2020

Douglas blickt auf ein gemischtes erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 zurück. Konnte das Unternehmen seinen Wachstumskurs in den beiden ersten Monaten fortsetzen, brach er im März um 40,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein.

Aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnete Douglas im ersten Halbjahr durchwachsene Ergebnisse - Douglas

 
Im Januar und Februar wuchs der Konzernumsatz von Douglas um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im März brach der Konzernumsatz jedoch infolge der globalen Corona-Pandemie und der behördlich angeordneten Schließung der europaweit 2.400 Filialen um 40,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein.
 
Der kumulierte Konzernumsatz des ersten Halbjahres blieb, abgefedert durch das starke Umsatzplus der ersten fünf Monate, im Vorjahresvergleich mit 1,95 Milliarden Euro stabil. Das Filialgeschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während das E-Commerce-Geschäft im gleichen Zeitraum um 27,2 Prozent auf 415 Millionen Euro stieg.

Aufgrund des drastischen Ergebnisrückgangs durch die behördlich angeordneten Filialschließungen im Monat März sank das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr leicht um 3 Prozent auf 218 Millionen Euro.
 
"Im März hat sich nochmal besonders deutlich gezeigt, dass 'Omnichannel' der Schlüssel zum Erfolg ist. Es ist uns erfolgreich gelungen, stationäre Kunden für unsere Online-Plattform zu gewinnen. Die Zahl unserer Douglas Beauty Card Kundinnen und Kunden, die erstmalig online eingekauft haben, hat sich im März fast verdoppelt", sagt Vanessa Stützle, Douglas Group CDO.
 
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erwirtschaftete Douglas 21,3 Prozent der Gesamtumsätze online. In Deutschland lag der Anteil bei 35,3 Prozent. Durch den europaweiten Lockdown beschleunigte sich das E-Commerce-Wachstum im März weiter, während die Online-Umsätze im zweiten Quartal um 33,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen.
 
"Durch die enge Verzahnung der Vertriebskanäle konnten wir beispielsweise auch Ware aus geschlossenen Filialen in unsere E-Commerce-Distributionszentren umlagern. Auch unser Marktplatz kam genau zur richtigen Zeit und hat seine Umsätze im zweiten Quartal vervierfacht. Ich freue mich, dass wir durch unser Partner-Programm auch kleineren Händlern und Markenshops unkompliziert dabei helfen konnten, ihr Sortiment online einem größeren Publikum anzubieten, um so stationäre Umsatzeinbußen zu kompensieren", so Vanessa Stützle.
 
Um die Auswirkungen der Filialschließungen auf das Konzernergebnis abzumildern und die Liquidität zu sichern, habe die Geschäftsführung Mitte März umfangreiche Kostensparmaßnahmen in die Wege geleitet, so Douglas.

Zum 31. März 2020 verfügte Douglas über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt 309 Millionen Euro. Der Free Cashflow belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 auf insgesamt 136 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreszeitraum.
 
Inzwischen konnte Douglas den überwiegenden Teil der Filialen in allen europäischen Märkten wieder öffnen. Nach aktuellem Stand haben 92 Prozent der rund 2.400 Douglas Filialen den Betrieb unter Beachtung behördlicher Vorgaben und Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen.

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