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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.01.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Dr Martens legt in Europa und Amerika zu und blickt optimistisch in die Zukunft

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.01.2022

Dr Martens hat in den drei Monaten bis Ende Dezember erneut ein gutes Ergebnis erzielt. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurde das dritte Quartal sowohl von einem sehr starken E-Commerce als auch von einem lebhafteren Einzelhandelsgeschäft getragen.

CEO Kenny Wilson - Photo: Dr Martens


Der Umsatz im Direktvertrieb (DTC) stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2020 um 33 % und machte 64 % des Gesamtumsatzes aus.

CEO Kenny Wilson sagte: "Wir haben weiterhin unseren langfristigen Custodian-Ansatz in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung gestellt und das Geschäft vor dem Hintergrund der sich verändernden Covid-Kulisse proaktiv gemanagt, indem wir den margenstärkeren DTC-Kanälen im Einklang mit unserer Strategie Priorität eingeräumt haben. Wir sind weiterhin zuversichtlich, die Markterwartungen für das Gesamtjahr zu erfüllen, und ich möchte mich bei allen Mitarbeitern von Dr Martens für ihre außerordentlich harte Arbeit und ihr Engagement bedanken."

Der Umsatz im 3. Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 % auf 307 Millionen Pfund. Auf Basis konstanter Wechselkurse stieg der Umsatz um 15 %, auf Zweijahresbasis um 21 %.

Im bisherigen Jahresverlauf stieg der Umsatz um 14 % auf 676,9 Mio. Pfund bzw. währungsbereinigt um 20 %. Verglichen mit der Performance im Jahr 2019 konnte er um 30 % zulegen.

Der E-Commerce war mit einem Umsatzplus von 16 % gegenüber dem Vorjahr und einem enormen Anstieg von 85 % auf Zweijahresbasis klar der herausragende Leistungsträger.

Doch auch die Performance der Einzelhandelsgeschäfte war nicht uninteressant. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres war das erste Quartal das einzige, in dem das Unternehmen hier ein Minus verzeichnete, wobei der Umsatz im dritten Quartal 72 % über dem des Vorjahres und 16 % über dem von vor zwei Jahren lag. Ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass viele Unternehmen in ihren physischen Geschäften noch immer hinter dem Vor-Pandemie-Niveau liegen.

Doch während sich das Unternehmen stärker auf seinen eigenen E-Commerce und seine direkt betriebenen Geschäfte konzentrierte und einige Teile der Welt weiterhin mit Covid-Restriktionen zu kämpfen hatten, hat der Großhandel verständlicherweise gelitten. Wie das Unternehmen mitteilte, sank der Großhandelsumsatz im Quartal um 14 % im Vergleich zum Vorjahr und um 10 % im Vergleich zu vor zwei Jahren. Im bisherigen Jahresverlauf lag der Umsatz um 1 % unter dem des Vorjahres, stieg aber um 15 % auf Zweijahresbasis.

Nach Regionen betrachtet, erzielte EMEA ein starkes Wachstum von 40 % (bzw. 45 % bei konstanten Wechselkursen). Dies ist auf ein solides E-Commerce-Wachstum, die Erholung des Einzelhandels und eine gute Performance im Großhandel zurückzuführen. In Italien wurde nach der Umstellung auf ein direkt betriebenes Modell zu Beginn des Geschäftsjahres ein "ausgezeichnetes" Umsatzwachstum verzeichnet, das dem Trend entspricht, der in Deutschland im ersten Jahr der Umstellung zu beobachten war.

Nord- und Südamerika verzeichneten ein "solides" drittes Quartal (plus 4 % bzw. 6 % währungsbereinigt) mit einer sehr guten DTC-Performance, die teilweise durch den Großhandel kompensiert wurde. Die APAC-Umsätze wurden durch die erneuten Covid-Beschränkungen in der gesamten Region beeinträchtigt und fielen um 28 % (bzw. währungsbereinigt um 24 %). Das Unternehmen verzeichnete "eine besondere Schwäche in unseren Vertriebsmärkten, wo die Geschäfte von Drittanbietern von erneuten Beschränkungen betroffen waren, insbesondere in Australien und China".

Das Unternehmen erklärte, dass die stationären Läden insgesamt einen starken Umsatz und eine verbesserte Kundenfrequenz verzeichneten. Das Auftauchen der Omikron-Variante "hat jedoch die sich verbessernden Trends im Dezember durch verstärkte Handelsbeschränkungen eingeschränkt".

Insgesamt verzeichnete das Unternehmen jedoch eine "sehr starke DTC-Haupthandelszeit, wobei Februar und März nun unsere ruhigeren Handelsmonate sein werden. Wir sind weiterhin zuversichtlich, die Markterwartungen für unser erstes komplettes Jahr als börsennotiertes Unternehmen zu erreichen, sofern Covid im vierten Quartal keine signifikanten Auswirkungen hat".

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