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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Dr Martens: Rekordumsatz im ersten Halbjahr und starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.12.2021

​Dr Martens veröffentlichte am Donnerstag erneut starke Ergebnisse mit rekordhohen zweistelligen Umsatzzuwächsen. Das Schuhhaus berichtete auch über höhere Kundenzahlen in den Läden und bessere Konversionsraten, die jedoch noch unter den Vor-Corona-Werten liegen.


Dr Martens


Die Dynamik im Einzelhandel im ersten Halbjahr sei auch in der zweiten Jahreshälfte im Oktober und November unverändert stark geblieben. Die Entwicklung im Onlinehandel "bleibt positiv und im Einklang mit der Performance im ersten Halbjahr".

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs stieg der Umsatz bis Ende September um 16 Prozent – bzw. währungsbereinigt um 24 Prozent – auf GBP 369,9 Millionen (EUR 431,0 Mio.). Das EBITDA verbesserte sich um 3 Prozent (währungsbereinigt: 17 Prozent) auf GBP 88,8 Millionen (EUR 103,5 Mio.) und der Vorsteuergewinn legte um 46 Prozent auf GBP 61,3 Millionen (EUR 71,4 Mio.) zu. Der Nachsteuergewinn stieg auf GBP 48,6 Millionen (EUR 56,6 Mio.) an – und erzielte damit ein Plus von 65 Prozent.

Der Direct-to-Consumer-Umsatz verbesserte sich um 6 Prozentpunkte auf 40 Prozent (was die Bruttomarge um 2,8 Punkte auf 61,3 Prozent ansteigen ließ) und auch der Einzelhandel erholte sich deutlich. Hier verbesserte sich der Umsatz um 92 Prozent und die Sparte machte insgesamt 18 Prozent des Gesamtumsatzes aus (ein Anstieg um 7 Prozentpunkte). Im Zweijahresvergleich ergab sich ein Plus von 2 Prozent.

Im Onlinehandel verzeichnete das Unternehmen erneut ein zweistelliges Wachstum und verbesserte sich im Jahresvergleich um 10 Prozent und im Zweijahresvergleich um ganze 117 Prozent.

Im Großhandel ergab sich ein bescheideneres Wachstum um 6 Prozent (währungsbereinigt: 13 Prozent) doch rund GBP 20 Millionen (EUR 23 Mio.) davon waren von einer Umsatzverschiebungen in das zweite Halbjahr betroffen, hauptsächlich im Raum Amerika.

In dieser Region erreichte das Unternehmen ein sehr starkes Wachstum um 40 Prozent (bzw. währungsbereinigt 57 Prozent). In der Region EMEA verbesserte sich der Umsatz um 5 Prozent, bzw. währungsbereinigt um 12 Prozent. Zum Beginn des Berichtszeitraums führte das Unternehmen den italienischen und iberischen Markt wieder der eigenen Kontrolle zu und Dr Martens zeigt sich "bisher sehr zufrieden mit der Performance".

Im Raum Asien/Pazifik ergab sich währungsbereinigt ein Plus von 4 Prozent, doch ausgewiesen ging der Umsatz um 2 Prozent zurück, da Corona-Einschränkungen in dieser Region weiterhin auf das Ergebnis drückten. Doch längerfristig ist das Unternehmen überzeugt, dass "die Region Asien/Pazifik, insbesondere Japan und China, bedeutende Entwicklungschancen für uns bereithalten".



Dr Martens


Dr Martens eröffnete im ersten Halbjahr 13 neue Läden, darunter vier in Deutschland, die erste Verkaufsstelle in Spanien (Barcelona), drei in den USA und einen in der Region Asien/Pazifik. Im laufenden zweiten Halbjahr wurde ein zweiter Store in Italien eingeweiht.

Die größte operative Herausforderung im Berichtszeitraum war der coronabedingte Produktionsstopp in drei Vertragsfabriken des Unternehmens im Süden Vietnams, die drei Monate lang schließen mussten (wovon rund 33 Prozent der Produktionskapazitäten betroffen waren). Dazu kamen Schwierigkeiten bei der Organisation von Containern und Schifftransporten.

Doch führte Dr Martens im vergangenen Jahr die Beschaffungsmengen in den Fabriken im gewohnten Umfang weiter, mit der Vorahnung, dass es "klug wäre, die Lagerbestände auszubauen". Diese Entscheidung entpuppte sich als "sehr wertvoll, da wir den Großteil des Versorgungsengpasses durch die Fabrikschließungen und Lieferverzögerungen überbrücken konnten".

Mit Blick auf die Produkte legte das Unternehmen den Fokus auf kontinuierlich angebotene Artikel, auf die 84 Prozent des Umsatzes entfallen. Doch ergänzte Dr Martens das Angebot auch mit Collaborations mit Supreme, Bodega, Clot und A-Cold-Wall. Das Sandalengeschäft verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum um 45 Prozent, wobei die Modelle Voss und Blaire besonders beliebt sind.

Im ersten Halbjahr präsentierte die Marke mit Quad Neoteric auch eine neue Sohlenkonstruktion, die zunächst mit der Heaven-Linie in Zusammenarbeit mit Marc Jacobs eingeführt wurde. Das neue Casual-Modell Tarian "für turnschuhtragende Männer" wurde zusammen mit dem utilitaristischen Stiefel Tarik eingeführt. Auch hier wurde das Angebot zunächst über Collaborations mit Yohji Yamamoto und Atmos eingeführt.


Dr Martens


Im Sommer unternahm Dr Martens eine detaillierte Studie in allen sieben Hauptmärkten, um "die Markenstärke zu und Preiswahrnehmung der Kunden zu ermitteln". Gestützt auf diese Untersuchung werden die Preise in den Regionen Amerika und EMEA ab der Herbst-/Winterkollektion 2022 der Inflation angepasst angehoben, "unter Beibehaltung der Preisarchitektur und wir erwarten keine Auswirkungen auf die Nachfrage".

Das Unternehmen hält für das Geschäftsjahr 2022 an der Umsatzprognose fest und "ab dem Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mittelfristig mit einem Umsatzwachstum im mittleren Zehnerbereich. Im Onlinehandel erwarten wir einen Anteil von mindestens 40 Prozent, wobei der Direct-to-Consumer-Anteil inkl. Einzelhandel, mindestens 60 Prozent ausmachen soll. Der Zielwert für die EBITDA -Marge beträgt mittelfristig 30 Prozent".

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