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Veröffentlicht am
12.06.2015
Lesedauer
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Drastischer Rückgang der Baumwollanbauflächen in Indien

Von
Reuters
Veröffentlicht am
12.06.2015

Indien steht möglicherweise vor dem größten Rückgang der landesweiten Baumwollanbaufläche seit mehr als zehn Jahren. Aufgrund sinkender Preise und einer befürchteten Dürrezeit setzen Bauern in der Hoffnung auf bessere Renditen vermehrt auf den Anbau von Hülsenfrüchten.

Indien ist nach den USA der zweitgrößte Baumwollexporteur der Welt. Ein Einbruch der Produktion aus diesem Land dürfte deshalb zur Erholung der weltweiten Referenzkurse für Baumwolle beitragen. Deren Wert stieg um 13 Prozent im Vergleich zum im Januar verzeichneten niedrigsten Wert der vergangenen 5 Jahre, als ein Pfund für 0,5705 Euro gehandelt wurde. In Indien stagnieren die Baumwollpreise hingegen.



Nachdem China – der größte Baumwollabnehmer – 2014 seine Importe drosselte, um die inländische Produktion zu unterstützen, fielen die Baumwollpreise unter die von der indischen Regierung festgelegten Werte. Die Preise für Hülsenfrüchte hingegen sind innerhalb von sechs Monaten um über einen Drittel angestiegen. Grund dafür sind die ungenügenden Regenfälle im Vorjahr, die zu einer mageren Ernte führten.

„Angesichts der besseren Ertragsmöglichkeiten bei anderen Kulturen könnte die Anbaufläche für Baumwolle um 7 Prozent abnehmen“, kündigte der Präsident der Cotton Association of India (CAI), Dhiren Sheth, an. Das wäre der größte Rückgang seit 2002/2003.

Durch die Vorhersage der Trockenperioden seit 2009 steigen die Produzenten vermehrt auf andere Kulturen um.

„Baumwolle ist nicht rentabel. Und wenn es nicht genug regnet, verliere ich noch mehr Geld“, erklärt Ashish Pawar, Baumwollproduzent im indischen Bundesstaat Maharashtra. Auch er erwägt es, seine Produktion zu diversifizieren.

Durch den Umstieg auf den Anbau von Hülsenfrüchten, die die Ernährungsgrundlage der indischen Bevölkerung bilden, kann Premierminister Narendra Modi die Lebensmittelpreise trotz der voraussichtlich regenarmen Monsunzeit auf dem bisherigen Niveau halten.

„Mit der jüngsten Erholung der Sojapreise könnten die Produzenten auf Kosten der Baumwolle auch Soja anbauen“, so Dinesh Shahra, CEO von Ruchi Soya Industries Ltd.
 
Dies würde weitere traditionelle Baumwollanbauflächen beanspruchen. In der Vorsaison wurden 13 Millionen Hektar Land mit Baumwolle bepflanzt, ein neuer Rekord. Der Ertrag betrug 39 Millionen Baumwollballen.

Im laufenden Wirtschaftsjahr, das im September endet, geht die Regierung von einem Einbruch um 41 Prozent aus. Mit einer Produktion von 7 Millionen Ballen erreicht Indien den niedrigsten Ertrag seit 2008/2009.

„Viele Produzenten haben nicht genug Geld, um Baumwollsamen zu kaufen. Außerdem weist nichts darauf hin, dass die Nachfrage aus China wieder ansteigt“, fasst ein Baumwollexporteur aus Gujarat zusammen. „Da ist es nur natürlich, dass die Produzenten auf andere Kulturen umsteigen, wodurch der Exportüberschuss abnimmt“.

Die trüben Aussichten widerspiegeln sich auch im Börsenwert der Baumwollsamen-Produzenten. Der Aktienwert von Kaveri Seed Co. und Monsanto Indien sank in diesem Monat um 6 bzw. 9 Prozent.

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