E-Commerce: Die Top 10 im Modehandel

Der E-Commerce hat das Einkaufsverhalten von Kunden weltweit beeinflusst und stellt inzwischen eine Gefahr für den stationären Handel dar. Mehrere Studien belegen, dass vor allem die junge Kundschaft bevorzugt online einkauft. Vor allem die Bekleidungs- und Kosmetikbranche hat in den letzten Jahren im digitalen Business einen rasanten Aufstieg erlebt. 

Der deutsche Markt ist im Vergleich zu UK oder den USA in Bezug auf Marken und Shops noch übersichtlich. Eine Infografik vom Spezialisten Statista mit Daten von E-Commerce DB zeigt, welche Modeunternehmen in Deutschland im digitalen Verkauf am besten abschneiden.

So schneidet der digitale Modehandel in Deutschland ab - Statista.de (Statista x ecommerceDB.de)

Den Spitzenplatz belegt Zalando aus Berlin mit einem geschätzten Umsatz im Modesegment von 1,2 Mrd. Euro im Jahr 2017. Platz zwei erwirtschaftete das Versandhaus Otto aus Hamburg mit 930 Mio. Euro. Die Töchterunternehmen Bonprix (Platz 3 mit 540 Mio. Euro), Baur ( Platz 5 mit 290 Mio. Euro) und About You ( Platz 7 mit 180 Mio. Euro) sind ebenfalls in der Top 10 der größten digitalen Modehändler Deutschlands vertreten. Das amerikanische Unternehmen Amazon schafft es mit einem Umsatz von 350 Mio. Euro nur auf Platz 3, dicht gefolgt von der schwedischen Modekette H&M, die letztes Jahr ebenfalls 350 Mio. Euro im digitalen Vertrieb von Mode umsetzte.

Auf Platz 9 und 10 landeten die deutschen Unternehmen Lidl (150 Mio. Euro) und Tchibo (130 Mio. Euro), die zwar vorrangig für den Verkauf von Lebensmitteln und Lifestyle-Produkten bekannt sind, aber im Onlineshop auch Mode anbieten und es damit in die Top 10 geschafft haben.
 

Copyright © 2018 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.

ModeKosmetikBusiness
NEWSLETTER ABONNIEREN