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DPA
Veröffentlicht am
18.01.2019
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ECE erhält Europäischen Innovationspreis Handel des German Council of Shopping Centers

Von
DPA
Veröffentlicht am
18.01.2019

Große Freude bei der ECE: Für sein Projekt "Digital Mall 2.0" erhielt das Hamburger Shopping Center-Unternehmen den 7. Innovationspreis Handel. Vergeben hat den renommierten Award der German Council of Shopping Centers (GCSC) im Rahmen seines traditionellen Neujahrsempfangs in Frankfurt. Der zweite Preis ging ans Testkaufhaus Feedback Factory. Auf dem dritten Rang landete das Düsseldorfer Luxus-Supermarkt "Crown & Zurheide".

Alle Preisträger des 7. Europäischen Innovationspreis Handel 2019. - obs/German Council of Shopping Centers


Erstmals eröffnete die neue GCSC-Vorsitzende Christine Hager (redos) die traditionelle Veranstaltung mit diesmal knapp 300 Gästen. "Ich bin überzeugt, der stationäre Handel, besonders in Shopping Centern und großen Handelsimmobilien, besitzt das Zeug zum Omnichannel-Star, weil Warenverfügbarkeit und Warenpräsentation optimal miteinander verbunden werden können."

Das mit "Gold" ausgezeichnete ECE-Team um CEO Alexander Otto ermöglicht mit seinem neuen Angebot "Digital Mall" den Kunden, sich jederzeit über im Center verfügbare Produkte samt Größen und Preisen zu informieren, sie zu reservieren und vor Ort abzuholen – ein kanalübergreifendes Shopping-Erlebnis, das den stationären Handel stärkt. "Was als reine Onlinepräsenz des Einzelhändler parallel zum stationären Universum funktioniert, das wird zukünftig verknüpft, und Same-Day- oder sogar Same-Hour-Delivery lassen das Shopping Center zum Omnicannel-Hub werden", lobte Hager in ihrer Laudatio.

Die zweitplatzierte Feedback Factory befähigt Start-Ups, zu günstigen Konditionen sechs Monate lang ihre Produkte auf Marktgängigkeit zu testen und sich gleichzeitig über ein integriertes Marktforschungs-Tool im Laden Kundenresonanz abzuholen. Im Testsupermarkt in Berlin-Wilmersdorf dürfen Kunden sogar alles anfassen, Verpackungen aufreißen und Inhalte schmecken. "Viel Geld wird quasi im Blindflug investiert", so GCSC-Vorstand Harald Ortner (HBB) in seiner Laudatio. "Doch muss das so sein? Die Jury beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein." Er überreichte den Award an Mitgründerin Ola Klöckner, die zusammen mit Franziska Schetter die Idee zur Feedback Factory hatte, und Oliver Scopec, der das Konzept mit Leben gefüllt hat.

Jury-Lob gab's auch für den Vorzeige-Supermarkt Zurheide Feinkost im Düsseldorfer Crown-Komplex an der Berliner Allee. "Die Unternehmerfamilie Zurheide hat auf ca. 10.000 qm mit rund 65.000 Produkten einen Gourmet-Tempel der Superlative geschaffen, der einer Attraktion gleicht", so GCSC-Vorstand Markus Trojansky. Und zitierte Dieter Schmoll vom Architekturbüro RKW, der nach einer "Antwort auf die nicht mehr zeitgemäßen Warenhäuser unserer Zeit" gesucht hatte, als "Prototyp für andere Standorte mit derselben Problematik". Schmoll nahm den Preis gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen Resch und Rüdiger Zurheide, Sohn des Edeka-Händlers Heinz Zurheide, entgegen.

Über den erstmals vergebenen Nachhaltigkeitspreis durfte sich Rolf Stahlhofen, Mitglied der erfolgreichen deutschen Musikband "Söhne Mannheims", freuen. Er ist 2007 als erster Europäer von der UN-Habitat zum "Messenger of Truth" ernannt worden und engagiert sich in dieser Funktion ehrenamtlich weltweit für das Recht auf Wasser. 2011 hat er unter dem Namen WIR - Water Is Right" eine entsprechende Stiftung gegründet.

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