Eco-Fashion-Duo weiter im Aufwind

Auch bei den von der Messe verantworteten Eco-Fashion-Formaten geht es Schritt für Schritt nur in eine Richtung: nach oben. Insgesamt 168 internationale Marken und Label werden am Alten Postbahnhof vom 28. bis 30. Juni zu sehen sein. Erneuter Ausstellerrekord: im Januar waren es noch 160.  

Die Catwalk-Formate Show beider Eco-Fashion-Messen waren im vergangenen Sommer bis auf den letzten Platz ausgebucht. - Getty Images for Greenshowroom/Ethical Fashion Show

Die kommende Ausgabe des Messe-Duos nimmt das Thema soziale Verantwortung auf die Agenda und präsentiert laut der Messe eine Vielzahl fortschrittlich arbeitender Labels, die auf sozial faire Produktionsbedingungen setzen.

Während eines dreitägigen Programms mit Vorträgen und Diskussionsrunden zeigen Vertreter aus Industrie, Handel und Design die entscheidenden Herausforderungen auf und diskutieren Lösungsansätze. 

Auch der CSR-Tag des Dialogs Textil-Bekleidung (DTB), der erstmals in Kooperation mit der Messe Frankfurt stattfindet, beschäftigt sich mit dem Thema.

Dazu wird es am zweiten Messetag, 29. Juni, im Club des Postbahnhofs ein ganztägiges Vortragsprogramm geben. „Responsible Management of Supply Chains – Social Compliance and Chemical Input“ lautet der Titel.

Zur Sommersaison begrüßt der Greenshowroom 35 internationale High-Fashion-Labels. Mit dabei ist auch Studio Jux aus Amsterdam. Das Label steht für kreatives und anspruchsvolles Modedesign. Produziert wird in eigenen Fabriken in Nepal.

Neu dabei sind unter anderem die Lingerie-Label Heartcouture und Aikyou sowie Jungle Folk mit zeitlos-schöner DOB. Das Schweizer Label baut in Kolumbien mit ehemaligen Kokabauern eine Textilproduktionsstätte auf. Ebenfalls auf der Messe ist Maska. Die Schweden wollen mit nordischem Purismus überzeugen.

Die zehnte Edition der Ethical Fashion Show Berlin führt dazu insgesamt 133 Eco-Fashion-Labels aus den Segmenten Street- und Casualwear zusammen. Mit dabei sind u.a. Komodo, PeopleTree, Bombyx, Cec Collection, ein Projekt der Esmod-Studentin Noa Elizabeth Goren, die bei ihrer Abschlusskollektion mit Flüchtlingen zusammengearbeitet hat.

Ebenfalls neu an Bord ist Fair Share. Das deutsche Label bietet GOTS- und Fairtrade-zertifizierte Produkte an, mit deren Kauf Textilarbeiterinnen direkt unterstützt werden.
 
Beide Messen werden am ersten Veranstaltungstag von Salonshows um 15 und 17 Uhr flankiert. Die Ethical-Schau zeigt Outfits aller Labels, die bereits an der ersten Edition der Messe teilgenommen haben und bis heute ununterbrochen bei den grünen Modemessen dabei waren.

Auf dem Catwalk zu sehen sind Sommer-Looks u.a. von Anzüglich organic and fair, Braintree/The Hemp Line, C.Pauli, Chapati, Daily's Nothings Better, Deepmello, Get Lazy, Harold's, Hempage, De'qua, Elementum by Daniela Pais, John W. Shoes, Komodo, La Robe d'Inna, Milena with Love, Mud Jeans, Najha, Noumenon, Päälä, Schröders, Studio Jux, Tijar, Tranquillo und Verena Bellutti.

Im unmittelbaren Anschluss präsentiert Lavera die Gewinnerkollektion des Green Fashion Awards 2015 – eine für Jan'n June entwickelte kreislauffähige Modelinie von Esmod-Studentin Ina Budde. Darüber hinaus ist Lavera mit einer „Style Up Lounge“ auf der Ethical Fashion Show vertreten.
 

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