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Veröffentlicht am
10.02.2014
Lesedauer
3 Minuten
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Ein durchwachsenes erstes Halbjahr für IC Companys

Veröffentlicht am
10.02.2014

Nach Abschluss des ersten Halbjahrs am 31. Dezember 2013 präsentiert IC Companys ein differenziertes Ergebnis. In der ersten Hälfte des verschobenen Geschäftsjahrs meldete der dänische Konzern einen Umsatzrückgang von 1 Prozent auf 1775 Millionen dänische Kronen, d. h. 238 Millionen Euro. Hinter dieser Zahl stecken unterschiedlich erfolgreiche Markensegmente. Das mittlere Preissegment befindet sich noch immer in Umstrukturierung und bekundet weiterhin Mühe. Im Outdoor-Bereich bleibt der Umsatz praktisch unverändert, und im Luxussegment mit den Prêt-à-Porter-Kollektionen By Malene Birger und Tiger of Sweden ist ein Anstieg im zweistelligen Bereich zu verzeichnen.

Tiger of Sweden Frühjahr-Sommer 2014.


Der Musterschüler des Konzerns, Peak Performance, scheint als einzige Outdoor-Marke von IC Companys unter den warmen Wintertemperaturen in Nordeuropa gelitten zu haben. Der Wintersport macht 69 Prozent des Markenumsatzes aus. Das Mutterunternehmen erhoffte sich in diesem Halbjahr ursprünglich ein besseres Ergebnis als einen gleichbleibenden Umsatz, oder – flächenbereinigt – gar einen Rückgang um 1,2 Prozent. 70 Prozent des Umsatzes in Höhe von 76 Millionen Euro wurden in der Wholesale- und Franchise-Sparte erwirtschaftet, was einem Plus von 3,5 Prozent in diesem Segment entspricht.

Ins Stocken geraten ist insbesondere der Einzelhandel mit einem Rückgang um 7,5 Prozent. Sogar die rentabelste Marke der Gruppe, Peak Performance, muss angesichts der Umstände eine leichte Verschlechterung des Betriebsergebnisses von 1 Prozent auf 12 Millionen Euro hinnehmen.

Den beiden anderen Marken im Premium-Segment, By Malene Birger und Tiger of Sweden ist es weitaus besser ergangen. Zusammengenommen erzielten Sie in diesem Halbjahr mit 79 Millionen Euro ein Umsatzplus von 12 Prozent. Dies ist insbesondere auf die Expansion im Einzelhandel und eine internationalere Ausrichtung zurückzuführen. Doch auch andere Gründe haben zum Erfolg beigetragen, denn flächenbereinigt ergibt sich noch immer ein Plus von 8,4 Prozent. Der Konzern freute sich zudem über die erfolgreiche Einführung der Accessoires-Kollektion von Tiger of Sweden. Das Label hat unlängst zwei neue Vertriebsverträge für Frankreich und die USA verhandelt. Die Sparte erzielte im Wholesale ein Wachstum von 16 Prozent, und im Einzelhandel einen Anstieg um 5,5 Prozent. Auch das Betriebsergebnis folgt natürlich dieser Entwicklung und weist mit 7,8 Millionen Euro ein Plus von 8 Prozent aus.

Das Sorgenkind war für IC Companys im ersten Halbjahr erneut das mittlere Preissegment. Dieses soll in Zukunft nur noch vier Marken umfassen: InWear, Matinique, Part Two und Soaked in Luxury. Das Unternehmen verkündete, die beiden anderen Damenlinien, Saint Tropez und Designers Remix, davon ausgeschlossen zu haben. 2013 trennte sich IC Companys bereits von Jackpot und Cottonfield. Nun startet das Unternehmen ein neues Veräußerungsverfahren für Saint Tropez. Auch die finanzielle Zukunft von Designers Remix wird diskutiert, auch wenn IC Companys lediglich Teilhaber ist.

Die Marken im mittleren Preissegment befinden sich gegenwärtig in Umstrukturierung und suchen neue Synergien. Der Umsatz der vier Labels brach um fast 16 Prozent auf 53 Millionen Euro ein. Im Wholesale beträgt der Rückgang gar 19 Prozent, im Einzelhandel 12 Prozent, doch flächenbereinigt sind es hier nur noch minus 1,6 Prozent. Insbesondere die Schließung mehrerer Läden hat auf den Umsatz gedrückt. Doch dadurch konnte das Betriebsergebnis fast verdoppelt werden, von 1,5 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf 2,8 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis des Konzerns konnte um 6 Prozent auf 25 Millionen Euro gesteigert werden. Für das gesamte Geschäftsjahr erhofft sich IC Companys einen gleichbleibenden Gesamtumsatz und eine Gewinnsteigerung.

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